30 Jahre normal anders (5) Wichtig, unwichtig, bedeutungslos
- gert

- 3. Dez. 2019
- 57 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Nov. 2022
[Die Zeit meines Studiums war nicht nur die Vorbereitung meiner beruflichen Zukunft. Sie war auch eine Zeit der Selbstfindung und der Wertschätzung der wichtigen Männer in meinem Leben.]
Wichtig, unwichtig, bedeutungslos
Als ich wieder in der Hermann-Böse-Straße ankam, saßen Bjørn und Tante Rosa am Esstisch in ein offenbar sehr vertrauliches Gespräch vertieft.
„Es hat geklappt!“, verkündete ich. „Das freut mich aber“, sagte Tante Rosa. „Dann müssen wir Dich und Deinen Freund also nur noch irgendwo unterbringen“.
Tante Rosa war stillschweigend zum vertrauteren Du übergegangen. „Ich habe heute Nachmittag eine Verabredung, um eine Wohnung anzuschauen“. „Oh, das ging aber schnell. Wie hast Du das denn hinbekommen?“ „Viktor hatte zufällig einen Tipp. Altbau, zwei Zimmer, Küche und Bad, allerdings mit Ofenheizung“. „Ach, weißt Du, wie der Vermieter heißt?“. „Nein, leider nicht. Ich habe nur die Adresse“. Dabei kramte ich den Bierdeckel vom Vorabend aus der Tasche und zeigte ihn Tante Rosa. Die fing an zu lachen und sagte:“ Das ist sein Vater. Hätte er Dir ja auch sagen können. Ein sehr netter Mann, allerdings hat er immer Schwierigkeiten, seine Wohnung zu vermieten, weil er an allen Interessenten etwas auszusetzen hat. Er mag weder Kinder und Ehepaare, noch will er alte Leute im Haus haben. Hat er dann mal endlich jemanden gefunden, der zu ihm passen würde, will der die verhältnismäßig hohe Mietkaution nicht bezahlen. So steht diese wirklich schöne, helle und ruhige Wohnung schon seit fast einem Jahr leer. Na ja, vielleicht hast Du ja wieder Glück und kannst ihn überzeugen, dass Ihr beide die Ideal-Mieter seid. Ich bezweifele allerdings, dass er auf die Empfehlung seines Sohnes viel gibt. An dem hat er auch dauernd etwas auszusetzen. Mal ernährt er sich falsch, dann hat er den falschen Freund oder er kümmert sich zu wenig um ihn. Also, Du wirst das wohl mit Deinem Charme selbst erledigen müssen“. Tante Rosa schaute mich hintergründig lächelnd an. „Du machst das schon…“.
Bjørn hörte interessiert zu und meinte dann: „ Bei uns in Norwegen sind Mietwohnungen viel teurer als hier. Die Leute kaufen meistens eine Wohnung und nehmen dafür einen Kredit auf. Selbst Studenten mieten höchstens mal ein Zimmer und selten Wohnungen. Die Universitäten und Fachschulen haben meistens genug eigene Studentenwohnungen, deshalb braucht man sich da weniger Gedanken zu machen. Ich würde mich ärgern, für eine Wohnung zu bezahlen, die mir nicht gehört“.
„In Deutschland macht man eben aus allem ein Geschäft… vor allem aus dem, was alle Leute unbedingt brauchen. Alle haben sich daran gewöhnt, es ärgert niemanden mehr“, antwortete ich, ohne dass ich daran dachte, dass ja Tante Rosa auch Vermieterin war.
„Ich mache kein Geschäft. Seit mein Mann tot ist, brauche ich die Miete, um die wichtigsten Reparaturen am Haus bezahlen zu können“, warf Tante Rosa ein. „Hätten die Banken in Deutschland ein anderes Geschäftsmodell und würde die Politik es wollen, könnte man es bei uns genauso machen, wie bei Euch in Norwegen“.
Als ich mich kurz vor fünf dem Haus näherte, dessen Adresse Viktor auf den Bierdeckel geschrieben hatte, sah ich ihn bereits von weitem in dem kleinen Vorgarten der weißen Jugendstil-Villa stehen und mit einem älteren, grauhaarigen Herrn diskutieren. Als er mich sah, winkte er mir fröhlich zu.
„Immer pünktlich, das ist prima… Entschuldige bitte, dass ich heute Morgen so unpersönlich war, aber Du hast ja wahrscheinlich kapiert, worum es ging. Ich will nicht, dass der Eindruck entsteht, dass ich Bekannten Vorteile verschaffe…“, er lächelte verständnissuchend und wandte sich dann wieder seinem Gesprächspartner zu: „ Vater, das ist Walter Ek…, der sich für Deine Wohnung interessiert.“
Ich setzte mein freundlichstes Lächeln auf und streckte meine Hand aus. Viktors Vater sah mich mit einem freundlichen aber skeptischen Blick an. „So, so… Student im ersten Semester will also standesgemäß im besten Wohnviertel Bremens wohnen. Na ja, die Zeiten ändern sich. Als ich Student war, wohnte ich zur Untermiete auf 8 Quadratmeter und musste jeden Tag die Kohlen fünf Treppen aus dem Keller hochschleppen“. Er lachte freundlich, war aber von mir als zukünftigem Mieter nicht besonders überzeugt.
„Wäre ich alleine, würde ich das wahrscheinlich auch tun. Aber, da mein Freund und ich zusammen die Wohnung mieten möchten, wäre es schon ganz praktisch zwei Zimmer zu haben. Na ja, und die Nähe zur Uni ist schon sehr verlockend.
„Wo kommen Sie denn her?“ „Ich bin in C…. geboren und aufgewachsen, habe aber einen Teil meiner Kindheit in Norwegen bei Onkel und Tante verbracht“. „Ach…“. Die Skepsis war auf einem Mal verschwunden. Viktors Vater schaute mich direkt und fast wehmütig an. „Norwegen… ach ja, das war immer mein großer Traum. Als junger Mann wollte ich immer mit meinem Faltboot dort hin… verrückt nicht? Und dann kam der Krieg und ich an die Ostfront. Später Kriegsgefangenschaft, dann Wiederaufbauzeit… keine Zeit und kein Geld für Reisen. Tja, und seit meine Frau tot ist, fehlt die Motivation, aber den Traum habe ich immer noch. Erzählen Sie mir gelegentlich mal ein bisschen von diesem herrlichen Land“. „Ja, selbstverständlich gern. Mein Freund und ich werden übrigens nach unserem Studium in Oslo arbeiten, das steht schon fest“.
„Na, dann kommen Sie mal rein und schauen Sie sich um“. Er ging vor und öffnete die schwere, hölzerne Haustür. Viktor blickt mich kurz von der Seite an, zwinkerte mir zu und streckte kurz seinen Daumen hoch. „Hättest mir aber schon vorher sagen können, dass er Dein Vater ist“, flüsterte ich ganz leise. „Ich wollte Dich nicht verschrecken…“, kam es noch leiser zurück.
Wir kamen in einen fast quadratischen Flur, der rund herum bis auf Brusthöhe mit dunklem Eichenholz vertäfelt war. Genau in der Mitte führte eine breite Treppe im gleichen Holz nach oben. Links und rechts von der Treppe war jeweils eine Tür und genauso an der gegenüberliegenden Wand hinter der Treppe.
Viktors Vater nahm einen Schlüssel aus der Tasche, öffnete die rechte Tür und ließ uns vorgehen. Es empfing uns ein großer, hoher Raum, der von mehreren Fenstern lichtdurchflutet wurde. Von allen Fenstern aus sah man hinaus in einen Garten mit uralten Bäumen. Gleich links neben der Tür stand ein großer Ölofen und an der linken Stirnwand des Raumes waren zwei weiteren Türen.
„Nehmen Sie sich Zeit und schauen sich alles in Ruhe an. Dort hinten ist ein zweiter Raum, daneben geht es zur Küche und dahinter ist das Bad. Etwas altmodisch, aber es funktioniert alles“, lachte er.
Das zweite Zimmer war wesentlich kleiner als der erste Raum und hatte nur ein Fenster. Die Küche war vom Boden bis fast zur Decke gekachelt. Es gab einen Elektroherd, einen Kühlschrank, mehrere alte Geschirrschränke, die aber dunkelblau lackiert worden waren. Dazu ein weißer Esstisch mit einer Bank und vier Stühlen. In der rechten hinteren Ecke des Raumes führte eine schmale Tür in ein ebenfalls mit alten Kacheln gefliestes Bad. Hier dominierten ein überdimensionaler, elektrischer Warmwasserspeicher und eine fast antik anmutende weiße Badewanne mit geschwungenen, schwarzen Füßen. Alles war sehr sauber geputzt und die Armaturen blitzten.
„Wie Sie sehen, wird die Wohnung mit zwei Öl-Öfen geheizt und im Bad ist ein kleiner Elektro-Ofen. Im Keller haben Sie einen eigenen kleinen Heizöltank, das erleichtert das Abrechnen. Einen eigenen Stromzähler hat die Wohnung auch. Eine Bedingung habe ich. Ich möchte nicht, dass Sie die Wände farbig streichen. Ansonsten könnten Sie in der Wohnung machen, was Sie wollen. Ich wohne ganz oben unterm Dach und benutze die große Wohnung in der ersten Etage so gut wie gar nicht. Mir ist bis heute nicht klar, warum mein Sohn nicht in seinem Elternhaus wohnen will, aber das muss er wissen“. „Papa, das Thema hatten wir doch…“, meldete sich Viktor.
Bevor die Familienstreitigkeiten überhand nehmen würden, wollte ich wenigstens noch mein Interesse an der Wohnung anmelden: „Mir gefällt die Wohnung sehr gut. Wären Sie einverstanden, wenn mein Freund und ich in der nächsten Woche noch einmal vorbeikommen und uns dann endgültig entscheiden. Er kommt erst morgen aus Genua zurück. Ich möchte keine Entscheidung über seinen Kopf hinweg treffe“. „Das ist kein Problem. Jetzt kommt es auf ein paar Tage auch nicht mehr an. Sagen wir mal, bis Freitag. Schaffen Sie das?“ „Das lässt sich machen. Ich müsste nur noch wissen, wie hoch die Miete ist.“ „Lassen Sie uns darüber nächste Woche sprechen. Aber ich werde Sie bestimmt nicht arm machen. Ich weiß doch, dass es bei Euch Studenten immer etwas eng ist. Dafür müssen Sie mir aber hin und wieder von Ihrer zweiten Heimat erzählen und vielleicht ab und zu mal helfen, wenn ich einen meiner Rheuma-Schübe habe und die Heizöl-Kanne nicht nach oben schleppen kann.“ „Das machen wir beide gern. Also, dann bis nächste Wochen. Wann passt es Ihnen am besten?“ „Immer nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr“. „Danke, wir melden uns“.
Viktor verabschiedete sich ebenfalls von seinem Vater und wir gingen gemeinsam Richtung Hermann-Böse-Straße. „Da hast Du meinen Vater aber wirklich um den kleinen Finger gewickelt, ohne es zu merken. So umgänglich war er schon ewig nicht mehr. Nach dem Tode meiner Mutter ist er anderen Menschen gegenüber sehr kritisch und skeptisch geworden“. „Vielleicht braucht er bloß mal hin und wieder jemanden zum Reden. Ich finde ihn sehr nett“. „Mag sein. Ich freue mich jedenfalls, Euch als Nachbarn zu bekommen…und hoffe…, wir vertragen uns“. „Wo wohnst Du denn?“ „Hier!“ Wir standen vor einer Art schmalem Reihenhaus mit stuckverzierter Jugendstilfassade. Roter, gebrannter Klinker war mit schlohweißen Stuckelementen abgesetzt. Es gab im Gegensatz zu den Nachbarhäusern kein Souterrain und nur einen Eingang in der ersten Etage, der durch eine eiserne Treppe zu erreichen war. „Das Erbe meiner Mutter“, erklärte er. „ Ein Angestellter der Bremer Uni könnte sich sowas nie leisten, und ich rede auch nicht gern mit Kollegen darüber. Du glaubst gar nicht, wie neidisch die sein können…“. „Das Haus hat Charme… gefällt mir“, sagte ich.
Viktor lächelte und verabschiedete sich mit seinem typischen festen Händedruck. Er hatte schon die Hälfte der Treppe erklommen, als er sich umdrehte und mir zurief: „ Wenn’s Dich interessiert, kannst Du es Dir gern von innen ansehen. Du kannst vorbeikommen, wann Du willst“. Unwillkürlich musste ich an das Wasserbett denken und all die Gedanken, die ich mir über mich und mein Verhältnis zu Männern noch am Morgen gemacht hatte. Noch vor ein paar Tagen hätte ich spontan ja gesagt und dem Drang meines Schwanzes nachgegeben. „Mach ich gern, aber jetzt muss ich erstmal nach Hause. Meine Freunde warten auf mich. Wir sehen uns bestimmt in der nächsten Woche“. „Ich freu mich. Du weißt ja jetzt wo ich wohne. Einfach klingeln…“. Er winkte und drehte sich nicht noch einmal um.
Auf dem Rückweg kaufte ich noch drei Flaschen Rotwein und hatte so wenigstens etwas zu unserem vorerst letzten gemeinsamen Abendbrot beizutragen. Ich erzählte Roberto und Bjørn von der Wohnung und von Bjørns Vater und von meiner Skepsis wegen einer eventuellen Hausbesichtigung bei Viktor. „Viktor ist ein netter Typ, aber er hat trotzdem wenige Freunde. Ich glaube, er ist genauso kritisch wie sein Vater und hat an jedem etwas auszusetzen. Obwohl beide ihre Kritik oft gar nicht böse meinen, schreckt das viele ab. Da hilft es dann auch nicht, wenn man verdammt gut aussieht“, warf Roberto ein. „Er scheint mir tatsächlich sehr allein zu sein. Na ja, vielleicht lernt man sich ja noch näher kennen, wenn wir erstmal hier wohnen“. Roberto grinste, zwinkerte mir zu und sagte:“ Du musst auf Deinen Gus aufpassen. Der Viktor soll wunderschöne Füße haben“. „Och, da mache ich mir keine Gedanken. Ein bisschen Fußpflege verbessert doch nur das Nachbarschaftsverhältnis“, gab ich lachend zurück. „Und das ist doch wichtig, oder?“ „Ja klar, aber denkt dran, ich – oder vielleicht sogar wir – bin beziehungsweise sind dann auch Eure Nachbarn“, fügte Roberto schmunzelnd hinzu.
Bjørn und Roberto sahen sich liebevoll an und grinsten jetzt beide. Nun war es also raus, Bjørn wollte bleiben. Ja, er könne sich vorstellen, mit Roberto zusammen zu wohnen und eine Ausbildung zum Landwirt in Deutschland zu machen. Er wolle darüber mit Onkel Odd und Tore reden und dann so schnell wie möglich wieder nach Bremen kommen. „Wenn das alles nicht klappt, werde ich Deutsch-Lehrer in Norwegen. Jedenfalls lasse ich meinen Süßen nicht mehr los, das ist sicher“, Roberto nahm Bjørn spontan in den Arm und küsste ihn so heftig, dass beide taumelten und sich im letzten Moment aufs Bett fallen ließen. „Jungs, vergesst mich nicht… oder soll ich doch besser gleich zu Viktor gehen und fragen, ob ich bei ihm übernachten kann?“, alberte ich und schmiss mich neben die beiden Verliebten. Als Antwort zog Roberto mich ganz dicht an sich heran, ohne auch nur eine Sekunde von seinem Liebsten zu lassen. Bjørn hatte schon seinen Gürtel gelöst und fingerte bereits an Robertos Hose. „Warte mal, leg dich neben Walter und mache einfach nichts! Wehe Ihr beide rührt Euch. Ich möchte jetzt einmal meine Gastgeberrolle genießen“. Langsam zog Roberto Sweetshirt und Hose aus, legte alles ordentlich zusammen und kniete sich in seinem fast durchsichtigen, weißen Slip vor uns hin. Dann öffnete er auch meine Hose und zog sie ohne jede Hast runter. Mein Schwanz hatte sich längst seinen Weg aus dem Slip gebahnt und sprang wie eine Sprungfeder hervor. Ich wollte mich von dem letzten lästigen Stück Stoff befreien. Roberto packte jedoch meine Hände mit einem festen Griff und hielt sie fest. „Lass doch mal! Ich möchte, dass Du nichts tust. Ihr beide sollt nur genießen“. Auch Bjørns Hose landete nun auf dem Fußboden, seine Feinripp-Unterhose folgte. Roberto griff nach seinem Öl-Fläschchen, das wieder neben dem Bild seiner Mutter stand und verteilte ein paar Tropfen in seinen Handflächen. Synchron begann er nun bei uns beiden Brust und Nippel zu massieren und ließ seine Hände bis zum Bauchnabel gleiten und wieder zurück. Mein Schwanz zuckte wie wild und schlug immer wieder gegen die Bauchdecke. Bjørn wollte sein Rohr ein bisschen selbst streicheln, bekam aber sofort von Roberto einen liebevollen Klapps auf die Finger.
Robertos ölige Finger suchten sich jetzt wieder synchron einen Weg an unseren Schwänzen vorbei zwischen die Pobacken und direkt in den Anus. Björn drehte seinen Kopf zu mir und rollte erst mit den Augen, um sie dann zu schließen und genussvoll zu jammern. Es war ein Wimmern, wie das eines Kindes. Längst war Robertos ganze Hand in Bjørns Darm verschwunden. Bei mir musste er noch etwas mehr mit seinen einzelnen Fingern den Zugang weiten. Bjørn schien seinen Darm gespült zu haben, denn die Hand kam, zwar feucht glänzend, aber vollkommen sauber aus seinem Inneren zurück, um gleich darauf wieder dort zu verschwinden.
„Ich bin nicht sauber…“, flüsterte ich. „ Für mich bist Du immer sauber. Ich liebe Dich so, wie Du bist. Entspann Dich! Sag nur, wenn es weh tut!“ Für ein paar Sekunden war da tatsächlich ein stechender Schmerz. Aber als er das erste Mal meine Prostata erreichte, konnte der siebte Himmel nicht schöner sein. Ich stöhnte und wimmerte abwechselnd. Das Zucken meines Schwanzes dirigierte Roberto jetzt gleichsam von innen. Bjørn biss die Zähne zusammen und warf immer wieder seinen Kopf zurück und rief:“ Nein, nein…nicht…bitte, bitte…ich komme gleich“. Roberto senkte sofort seinen Kopf in Bjørns Schoß und umschloss seinen knallharten, wunderschön graden und zwanzig Zentimeter langen Lustkolben mit seinen Lippen. Ganz sachte ließ er ihn in seinen Rachen gleiten, ohne ein Zeichen von Würgereiz. Das würde ich auch gerne können, dachte ich und überließ mich wieder mit geschlossenen Augen der rhythmisch zustoßenden Hand.
Neben mir schrie Bjørn jetzt fast verzweifelt: „Ich kann nicht mehr…“. Er krallte sich am Bett fest und sein Körper verkrampfte für einige Sekunden. Dann ein Stöhnen mit seiner tiefen, schönen Stimme und schließlich ein abwechselndes Lachen und Wimmern, da Roberto offenbar die ganze Ladung Sperma geschluckt hatte und ohne Unterbrechung den Schwanz seines Geliebten weiter mit Zunge und Lippen bearbeitete. Bjørn schrie wieder: „Bitte, bitte aufhören…ich werde verrückt!“, sah dabei aber so glücklich aus, dass Roberto keine Veranlassung sah, sich auch nur zu mäßigen. Gleichzeitig steigerte er die Kraft seiner Stöße auf meine Prostata. Schließlich wandte sich dann Robertos Kopf doch mir zu. Auch mein Rohr versenkte er jetzt in seinem unersättlichen Schlund. Gefühlvoll umkreiste seine Zunge meine Eichel. Ich klammerte mich mit beiden Händen an seinen Schultern fest und versuchte mit aller Macht meinen Orgasmus zu verzögern. Es gelang wieder nicht. Auch meine Ladung nahm Roberto fast gierig auf, stöhnte hin und wieder und lockerte gleichzeitig den Druck in meinem Anus. Noch während er diese unvergleichlichen kleinen elektrischen Stromstöße durch seine Nachbehandlung meines Schwanzes auslöste, angelte er nach einem Handtuch, das neben dem Bett lag und wischte seine Hand ab, die er jetzt behutsam aus meinem Inneren gezogen hatte.
Roberto erhob sich und machte uns ein Zeichen liegen zu bleiben und enger zusammenzurücken. Ich legte meinen Arm um Bjørn und wir schauten beide Roberto an. Der stand etwas vorgebeugt fast über uns und bearbeitete wild sein klassisch schönes Teil. Immer wieder verteilte er großzügig seinen Speichel, der offenbar noch mit Sperma von uns gemischt war, auf seiner Eichel. Dann schrie auch er: „Ja, ja… genau so wollte ich es haben… ich komme, ich komme!“. Sein Schuss war so enorm, dass sich die Sahne in mehreren Schüben über unsere beiden Körper verteilte und einige Tropfen auch in meinem Gesicht landeten. Bjørn beugte sich sofort über den Schwanz seines Liebsten und leckte ihn sauber. Roberto ließ sich vollkommen entrückt auf ihn fallen und küsste ihn vom Haaransatz bis zum Bauchnabel. Schließlich ließ er sich auf den Rücken fallen, schloss die Augen und flüsterte: „göttlich!“
Am nächsten Morgen schaffte ich gerade noch rechtzeitig den D-Zug nach Hannover. In C… holte mich Karl vom Bahnhof ab. "Na Süßer, wo hast Du denn unseren Bjørn gelassen?" "Der bleibt bei Roberto. Die beiden haben sich gesucht und gefunden. Er würde am liebsten gleich für immer in Deutschland bleiben". "Ha, dann tauschen wir quasi… Übrigens, ganz liebe Grüße von Erik. Er hat Dir ganz fest die Daumen gedrückt, dass in Bremen alles klappt". "Das hat geholfen. Ich habe meinen Studienplatz und vermutlich auch eine richtig tolle Wohnung für Gus und mich gefunden. Jetzt muss nur er noch einverstanden sein und sich möglichst bald an der Uni einschreiben". "Gratuliere, das freut mich für Euch. Gus hat gestern angerufen. Er kommt morgen Abend um 22:05 in C… an". "Prima… langsam vermisse ich ihn sehr."
Vatern war im Großen und Ganzen mit allem einverstanden, gab aber zu bedenken, dass ich mir mehr Wohnungen hätte ansehen sollen, bevor ich mich für die von Viktors Vater entschied. Auch das Argument, dass die Lage der Wohnung und die Miete einmalig günstig seien, zog bei ihm nicht hundertprozentig, aber er stand zu seiner Finanzierungszusage. Allerdings bestand er auch auf seiner Bedingung, dass wir uns neben dem Studium einen Job suchen sollten, um etwas Geld dazu zu verdienen.
Am Sonntagabend stand ich bereits um halb zehn auf dem Bahnhof, weil ich die Ankunft von meinem Schatz einfach nicht abwarten konnte. Mir ging so vieles durch den Kopf. Was würde er zu der Wohnung sagen und würde alles klappen mit seiner Immatrikulation? Was hatte er aus Italien von Andrea zu berichten? Wie würde unser Alltag in Bremen überhaupt aussehen? Würden wir uns auch in Zukunft noch gut verstehen, wenn wir uns nur wenige Stunden am Tag sehen?
Ich ging auf dem menschenleeren Bahnsteig auf und ab und dachte auch über mich und mein Verhältnis zu anderen Männern nach. Jeder von unseren Freunden war auf seine Weise einzigartig, lieb und sexy. Jeder Gedanke an einzelne Erlebnisse mit ihnen oder nur ein einzelnes Gesicht regten die Durchblutung in meinem Schritt an. Und doch gab es etwas, dass meinen Schatz, auf den ich jetzt so sehnsüchtig wartete, von den anderen unterschied. Vielleicht war es dieses wortlose Übereinstimmen oder das gegenseitige Verstehen, ohne auch nur irgendetwas erklären zu müssen. Oder es war dieses gegenseitige Vertrauen, dass alles was der andere machte und dachte, im eigenen Interesse sein würde. Hätte man damals eine präzise Erklärung von mir verlangt, ich hätte sie nicht geben können.
Endlich lief der Zug ein. Nur wenige Menschen stiegen aus. Ganz am Ende des Bahnsteigs entdeckte ich ihn. Er schulterte seinen Rucksack und hatte eine große Tasche dabei, die ich nicht kannte. Er winkte und strahlte. Ich lief ihm entgegen und ließ mich in seine Arme fallen. Zwei ältere Damen drehten sich um und sagten: "Na, die beiden haben sich wohl lange nicht gesehen. So habe ich früher nur meinen Mann begrüßt, als er aus dem Krieg heim kam". Wir kümmerten uns um niemanden und küssten uns heftig und völlig hemmungslos. Er spürte meinen Steifen und ich seinen. Das regte uns nur noch mehr an und wir wollten uns gar nicht mehr loslassen.
Inzwischen waren keine Leute mehr zu sehen. Am Sonntagabend wollten alle schnell nach Haus. Gus hielt mich so fest, dass es schmerzte. Mit enormer Kraft schob er seine Hand unter meinen Hosenbund und packte meine zum Bersten harte Latte. "Nicht…, die sperren uns ein, wenn das hier jemand sieht…", flüsterte ich leise lachend. " Hauptsache wir kriegen eine gemeinsame Zelle". Gus schmunzelte und schaute mir mit seinem klaren Blick in die Augen. "Und… ich hoffe natürlich, Du hast Dich in Bremen nicht zu sehr verausgabt, damit für mich noch was übrig ist". "Na ja, ich denke die Italiener werden Dich auch nicht gerade geschont haben", feixte ich. "Stimmt, ich hatte meinen Spaß, aber überanstrengt habe ich mich nicht. Allein der Gedanke, Dich bald wieder im Arm zu haben, hat mich sowohl beflügelt als auch gebremst." "So ging es mir auch".
Als wir ganz eng neben einander, jeweils unsere Arme auf die Schultern des anderen gelegt, durch die Bahnhofshalle gingen, drehten sich einige Leute um und tuschelten. Solch eine innige Zweisamkeit unter Männern in der Öffentlichkeit war damals in Deutschland ungewöhnlich und provozierte einige Menschen sehr. Uns war das vollkommen egal. Wir hatten uns und wollten uns auch nicht loslassen, weil irgendwelche Leute moralische Bedenken hatten.
In Vaterns Arbeitszimmer brannte noch Licht als wir nach Hause kamen, sonst war alles dunkel. Gus schmiss seinen Rucksack und die Tasche in den Flur, und wir setzten uns in die Küche. Frau Schulze hatte Abendbrot vorbereitet und ich öffnete eine Flasche Rotwein.
"Nun erzähl, wie war's in Bremen? Wo hast Du unseren Bjørn gelassen?" "Nein, Du erst… wie geht es Andrea? Hat in Genua alles geklappt?"
"Also gut…", seufzte Gus. " Ich gebe zu, Dein Ex-Freund ist nach wie vor eine Sünde wert. Er und Don Enrico sind sich näher denn je. Allerdings hat die Kirche Druck auf Enrico ausgeübt. Sein schwules Leben und sein Verhältnis zu Andrea hatten sich bis zum Bischof von Genua rumgesprochen. Der ist zwar auch kein unbeschriebenes Blatt, meinte aber Enrico nach San Remo zur Caritas versetzen zu müssen. Der "Neue" ist ein… na ja, sagen wir mal, er ist bei den Leuten im Dorf nicht sehr beliebt…
Enricos Fans halten ihm die Treue und durch seine Verbindung zu den Carolis, wagt niemand ein böses Wort über ihn zu sagen. Ich soll von beiden ganz herzlich Grüßen…und… sie wollen uns in Bremen unbedingt besuchen. Andrea bekommt immer noch feuchte Augen, wenn er von Dir spricht."
Mein Schatz legte seinen Arm um mich, gab mir einen Kuss und fügte hinzu: "Und ich verstehe ihn gut…".
" Habt Ihr drei denn wenigstens ein bisschen Spaß mit einander gehabt?" "Ja, von Andrea kann man einfach seine Hände nicht lassen, vor allem, da ich bei Carolis übernachten durfte und er allein zu Hause war. Er ist einfach ein geiler Kerl und mit seinem Teil habe ich immer noch Probleme. Mir ist völlig schleierhaft, wie Du das damals geschafft hast. Ich schaffe Deinen und Robertos gleichzeitig fast ohne Schmerzen, aber bei Andrea brauche ich eine halbe Tube Gleitcreme und muss trotzdem die Zähne zusammenbeißen".
"Na dann ist ja wenigstens alles gut vorbereitet…". Ich fasste meinem Liebsten hart an den Po und schob dann meine Hand unter seinen Hosenbund. Er grunzte nur und öffnete den Knopf. "Ich sollte vielleicht erstmal duschen", flüsterte er. "Ich will Dich jetzt, so wie Du bist. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie ich Dich vermisst habe. Bjørn und Roberto sind zwei geile, liebe Kerle, aber Du hast in meinen Gedanken immer neben mir gelegen und wenn ich gespritzt habe, habe ich Deinen Kuss gespürt und keinen anderen".
"Habe mir gedacht, dass die beiden Dir keine Ruhe lassen würden. Na ja, wäre mir genauso gegangen". Ich küsste ihn in den Nacken und hob ihn sanft von seinem Stuhl auf. Dieser Mann machte mich so wahnsinnig, dass ich es einfach nicht abwarten konnte, ihn ganz dicht bei mir und dann auch in mir zu spüren. "Nimm mich, tu was!" "OK, Du willst es nicht anders. Ich habe die ganze Bahnfahrt über an nichts anderes gedacht. Beschwer Dich nicht, wenn's weh tut". Mit einer ungeheuren Kraft zog er meine Hose runter und schob seinen wunderschönen, eisenharten und bereits total nassen Schwanz ohne jede Vorbereitung in meinen Anus. Für ein paar Sekunden durchzog mich tatsächlich ein rasender Schmerz und dann spürte ich nur noch das rhythmische Stoßen gegen meine Prostata.
Mein Schatz war außer Rand und Band. Ich krallte mich in seinen Hüften fest und steckte mir einen Apfel in den Mund, um nicht schreien zu müssen. Dann ließen seine Stöße nach und er drehte mich um. Sein Gesicht war wieder etwas entspannter. "Los! Jetzt zeig Du es mir. Nimm keine Rücksicht, ich ertrage alles". Obwohl mein Schwanz sich schon längst entladen wollte, legte ich meinen Liebsten mit dem Bauch auf den Küchentisch, spuckte ein paar Mal auf meine Finger und begann seine Rosette mit kreisenden Bewegungen zu entspannen und zu öffnen. Dann nahm ich keine Rücksicht mehr und stieß zu. Er wollte schreien, besann sich aber, und es kam nur ein leises Wimmern". "Ja, ja… so… genauso habe ich es geträumt… bitte, bitte mach weiter… spritz, wenn Du spritzen willst, aber hör nicht auf!"
Ich stieß und stieß, bis mir der Schweiß in Bächen über Stirn und Brust lief. Ich biss mich in seiner Schulter fest und merkte kaum, als sich meine Ladung in vielen kleinen Schüben in ihn hinein entleerte. Nein, ich wollte diesen Mann nie wieder loslassen. Komme, was da wolle. Dieser Mann war der wichtigste Mensch in meinem Leben geworden.
"Und ich? - Darf ich nochmal?" Wortlos drehte ich mich um und legte mich ebenfalls auf den Küchentisch. Nicht ohne mir eine Papierserviette zu angeln, um meinen Schwanz wenigstens notdürftig abzuwischen. Er war noch genauso hart wie vor ein paar Minuten. Gus beugte sich jetzt zu meinem Po und ließ seine Zunge an meiner empfindlichsten Stelle, quasi meinem G-Punkt, kreisen. [Eine Zunge oder zarte Berührungen an der Innenseite meines Pos lassen mich bis heute wahnsinnig werden. Es gab und gibt Männer - meinen eingeschlossen -, die es schaffen, mich nur mit ihren Fingerspitzen und ihrer Zunge an meinem Po zum Orgasmus zu bringen.]
Kaum spürte ich diese herrliche Berührung an meinem Po, entspannte sich mein Anus und ließ den Schwanz meines Schatzes noch einmal ungehindert ein. Diesmal schob er sich ganz behutsam vor und küsste dabei meinen Nacken und Rücken. Ich hielt mich an meiner eigenen Latte fest und nahm wieder den Apfel in den Mund. Gerade als ich merkte, dass sich bei mir noch einmal Sperma den Weg nach draußen suchte, fühlte ich das mehrfache und heftige Pulsieren in meinem Darm. Die Sahne halten zu wollen war vergeblich. Kaum hatte der schönste und liebste Mann von allen seinen Kolben zurückgezogen, floss ein nicht enden wollender Bach seines Spermas aus mir heraus. Gottseidank war unser Küchenfußboden gefliest. Ich fügte unter ruckartigem Reiben meine erneut ausschießenden Sekrete hinzu. "Oohhh, war das schön…", stöhnte Gus. Ich zog meine Hose notdürftig hoch und küsste ihn noch einmal auf den Mund.
Ich war gerade dabei, die sichtbarsten Spuren auf dem Fußboden zu beseitigen, als Vatern in der Küchentür stand. "Na, Ihr beiden… wieder glücklich vereint? Willkommen zuhause!" Mit einem freundschaftlichen Klapps auf den Rücken begrüßte er Gus. Der blieb allerdings lieber sitzen, da er seine Hose noch nicht zugeknöpft hatte.
"Erzähl! Hast Du alle Deine Papiere bekommen und geht alles nach Plan?" Gus wollte gerade ansetzen zu antworten, als Vatern sich zu mir umwandte und fragte: " Du siehst ganz schön geschafft aus mein Sohn. Du schwitzt ja wie in der Sauna. Geht's Dir nicht gut?" "Ganz im Gegenteil, mir ging's noch nie so gut". "Na, dann ist ja gut". Vatern schmunzelte und drehte sich wieder zu Gus um.
"Mein Tutor in Genua hatte alles vorbereitet und auch schon mit den Bremern Kontakt aufgenommen. Ich soll mich dort so schnell wie möglich mit einem Viktor Bergmann in Verbindung setzen, der ist informiert".
"Oh, Viktor… den kenne ich", rief ich aus. Gus und Vatern sahen mich erstaunt an. "Er hat dafür gesorgt, dass das mit meinem Studienplatz alles so reibungslos funktioniert hat… Tja, und dann hat sein Vater auch noch eine tolle Wohnung für uns…". Gus bekam jetzt einen etwas misstrauischen Gesichtsausdruck. "Hast Du ja noch gar nicht erzählt… Wie in aller Welt lernst Du denn immer so schnell die richtigen Leute kennen?" "Du lässt mich ja auch nicht zu Worte kommen", sagte ich grinsend. "Also Jungs, ich sehe schon, Ihr braucht noch ein bisschen Zeit, um Euch über das Erlebte der letzten Woche auszutauschen. Da geh ich wohl besser schlafen und lass Euch noch etwas allein. Die ganze Geschichte dann morgen…". Er lachte, erhob sich und ging nach oben.
"Was hat das denn mit diesem Viktor nun auf sich?", fragte Gus. "Der ist Leiter der Abteilung ‚Studienplatzvergabe' an der Uni, sieht verdammt interessant aus, hat einen sehr sympathischen aber einsamen Vater, einen normalen aber krummen Schwanz und liebt Old-Time-Jazz. Reicht das erstmal?" " Nee, jetzt möchte ich schon wissen, wieso Du in so kurzer Zeit bereits die Form seines Schwanzes kennst". Ich erzählte Gus jetzt die gesamte Geschichte meiner Bekanntschaft mit Viktor einschließlich der Sache mit der Wohnung. "Und Eure Tante Rosa kennt den also auch? Ich dachte, nur in Italien gäbe es diese ‚Jemand-kennt-jemanden-der-jemanden-kennt-Gesellschaften'. Da kommt ja noch so einiges auf mich zu…". "Halb so wild. Ich vergaß noch zu erwähnen: Roberto zu Folge soll Viktor wunderschöne Füße haben". "Woher weiß er das denn?" - "Keine Ahnung, er hat eben so seine schwulen Verbindungen".
"Also, mit anderen Worten, ich muss nett zu Viktor sein, damit alles weiterhin reibungslos läuft". "Fällt Dir bestimmt nicht schwer. Sollte mich wundern, wenn Du den Typ nicht magst".
Wir leerten die Flasche Rotwein, duschten noch kurz und gingen dann ins Bett.
Ich erwachte davon, dass die Morgenlatte meines schnarchenden Liebsten an meinem Po kitzelte. Draußen stand die Sonne bereits hoch, und im Haus war kein Laut zu hören.
Ich schwang mich aus dem Bett und lief nackt in die Küche, um die Kaffeemaschine anzustellen und war frisch geduscht und rasiert, als Gus endlich auch nackt und schlaftrunken die Treppe runterschlich. "Ich habe geträumt, ein extrem hübscher Junge hätte mich vergewaltigt und irgendwo in der Pampa am Straßenrand liegen gelassen. Ich brauche dringend einen Kaffee." "So, so… wenn er wenigstens hübsch war, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm gewesen", scherzte ich und gab meinem Liebsten einen Kuss.
An diesem Morgen entschieden wir, was in den nächsten Tagen und Wochen erledigt werden musste. Schon am nächsten Tag wollten wir wieder nach Bremen. Gus wollte so schnell wie möglich seine Immatrikulation erledigen und war zugegebener Maßen auch neugierig auf Viktor und nicht zuletzt die Wohnung. Ich entschloss mich Tante Rosa anzurufen und um Rückruf von Roberto zu bitten. Eine halbe Stunde später klingelte bereits das Telefon und Roberto freute sich, uns schon so schnell wieder sehen zu können. Natürlich würden er und Bjørn zusammenrücken. Es wäre genug Platz für uns alle vier und sie hätten beide viel zu erzählen. "Also, dann bis morgen!"
Mein nächster Anruf galt Vatern. Ich wollte ihn überreden, uns sein Auto für die Fahrt nach Bremen zu leihen. Er war einverstanden, da er die nächsten Tage ohnehin vorhatte, mehr Zeit zuhause als in der Kanzlei zu verbringen. Allerdings sollten wir möglichst bis zum Wochenende wieder zuhause sein.
Dann sprach ich noch ein paar Worte mit Karl und fragte ihn, ob er es schaffen könnte, bis morgen zwei Bilder rauszusuchen und zu vergrößern, auf denen Robert und Bjørn beziehungsweise Gus, ich und die beiden zu sehen waren. Ich wollte Roberto unbedingt ein kleines Dankeschön für seine Gastfreundschaft mitbringen. Karl fand die Idee gut und versprach, noch am selben Nachmittag ein paar Bilder für uns zu kopieren.
Noch am selben Abend stand Karl bei uns vor der Tür und überreichte mir ein kleines Päckchen. Er hatte vier hervorragende Portraits beziehungsweise Gruppenfotos von Bjørns Geburtstagsparty ausgewählt. Ein besonders fröhliches Bild von Roberto und Bjørn hatte er bereits in einen Wechselrahmen montiert. "Das ist super. Tausend Dank!" "Ich danke Euch. Ohne Euch wäre ich heute nicht der glücklichste Mann der Welt. Ich werde bereits in zwei Monaten bei Erik in Norwegen sein. Vielleicht habe ich sogar, dank Deines Vaters, eine Stelle bei der Deutsch-Norwegischen Gesellschaft in Oslo in Aussicht. Und… er bringt mir sogar noch ein bisschen Norwegisch bei."
Wir starteten am nächsten Morgen in aller Frühe und parkten bereits eineinhalb Stunden später auf dem Bremer Uni-Parkplatz. Auf dem Flur vor Viktors Büro war keine Menschenseele zu sehen. Ich klopfte und wartete.
"Herein!" Ich ließ Gus vorgehen. Viktor kniete auf dem Fußboden vor einer Art großem Kalender. Mehrere Filzstifte in verschiedenen Farben lagen um ihn herum und einen kleinen Stapel bunter Zettel hielt er in der Hand. Er drehte sich um ohne aufzustehen. "Ah, unser angehender Sozialpädagoge… womit kann ich helfen? Ich dachte, Du wolltest erst Freitag kommen." Er lachte und meinte, ich könne es wohl nicht abwarten, mit dem Studium zu beginnen. "Nö, so ist es nun auch nicht, aber mein Freund möchte so schnell wie möglich seine Papiere loswerden. Na ja, und dann hatten wir da ja auch noch einen Wohnungsbesichtigungs-Termin". Ich zwinkerte ihm zu und blickte auf die diesmal geschlossene Tür zum Nachbarbüro. "Heute ist hier oben keiner. Sind alle bei einer Betriebsversammlung".
Jetzt erst sah er Gus und machte nun doch Anstalten aufzustehen. "Hallo! Ich bin der verrückte Viktor, zuständig für die schwierigen Studienplatz-Fälle… und Du musst Gus sein. Hast vor ein paar Tagen schon die halbe Abteilung durcheinander gebracht". Er lachte sich halb schlapp über seinen vermeintlichen Witz. Gus schaute in fragend und…wie mir sofort auffiel…äußerst interessiert an.
"Unsere beste aller Sekretärinnen war völlig aus dem Häuschen als sie einen Anruf aus Genua bekam. Konnte sie doch ihre rudimentären Italienisch-Kenntnisse einsetzen. Obwohl Dein Tutor wesentlich besser Deutsch sprach als irgendjemand hier Italienisch kann. Jedenfalls rannte sie anschließend überall rum und erzählte jedem, der es hören und nicht hören wollte, dass ein Betriebswirtschafts-Student von Genua nach Bremen wechseln möchte". Seine Kollegin schien ihn immer noch zu amüsieren, denn er kicherte leise vor sich hin.
Gus und ich grinsten auch. Viktor schwang sich auf seinen Schreibtisch-Drehstuhl und drehte ein paar Runden bevor er sich breitbeinig in eine halb liegenden Position brachte und sagte: "Na, dann lass uns die Sache mal schnell erledigen". Er kramte einen Aktenordner hervor, ließ sich von Gus alle Papiere geben, die er aus Genua benötigte, machte ein paar Notizen und meinte dann: "Am 15. September, 9:00, im Gebäude B-12 bei Frau Soblonska, dann kann's weitergehen". Er gab Gus eine Art Laufzettel und ein paar Infos über die Uni und sagte dann:" Willkommen in Bremen!" Darauf schüttelte er Gus fest und ein bisschen zu lang die Hand. Mein Schatz war sichtlich fasziniert, ob nun wegen der unkomplizierten Erledigung seiner Immatrikulation, wegen Viktors geradem Blick mit den wachen und freundlichen Augen oder wegen der deutlichen Wölbung in seiner ansonsten völlig unattraktiven Cord-Hose, war mir zu dem Zeitpunkt nicht klar.
"Danke, so einfach hatte ich mir das nicht vorgestellt". "Ist es normalerweise auch nicht, aber was tut man nicht alles, um fähige Studenten zu fördern", grinste er und zwinkerte uns zu.
"Ich muss jetzt sehen, wie ich meinen Raumverteilungs-Plan fertig bekomme. Das ist in diesem Semester ein Problem, da überall auf dem Gelände gebaut wird, und wir viel mehr kleine Seminar-Gruppen unterbringen müssen als im letzten Semester".
Gus schaute sich die große Pappe mit den vielen kleinen Feldern, Zahlen und Buchstaben interessiert an. "Man müsste eine Karte über die Lage und Größe der Räume und Gebäude daneben legen". "Ich habe das im Kopf. Jetzt, nachdem die genaue Zahl der Studierenden feststeht, muss ich nur noch an Hand der Zahlen vom letzten Semester schätzen, wieviel Raumbedarf die einzelnen Veranstaltungen haben. "Tja, wäre schön, wenn einem das ein Computer berechnen könnte", lachte Gus. "In Amerika gibt's das schon. Hier ist eben noch Kopfarbeit gefragt".
Viktor hatte sich bereits wieder auf den Fußboden gekniet und verschob einige kleine, bunte Zettel von einem Feld ins andere. Gus stand dicht neben ihm und schaute ihm über die Schulter.
"Interessiert Dich das?", fragte Viktor. "Ja schon, ich organisiere und plane ganz gern". "Dann setz Dich doch hin und hilf mir!" Die Idee schien Gus zu gefallen und er klappte seine schönen Beine zum Schneidersitz zusammen und platzierte sich - für meinen Geschmack - sehr dicht neben Viktor.
"Also, ich verstehe von sowas nichts. Ich lass Euch mal allein und werde mir mal das Gelände genauer anschauen. Ich hatte ja noch kaum Gelegenheit, mir einen Überblick zu verschaffen". "Verlauf Dich nicht!", feixte Gus. "Verzettelt Euch nicht!", gab ich ironisch zurück und machte mich auf den Weg.
Ich ahnte, dass sich zwischen den beiden etwas anbahnte. Mir wurde aber erst viel später klar, dass diese gemeinsame Planungsarbeit der Anfang einer sehr heftigen und lange währenden Zuneigung und Achtung war, die ich für einen kurzen Moment auch mal als Bedrohung unserer Beziehung empfand. Obwohl es die in Wirklichkeit bis heute nie gegeben hat.
Ich lief ziemlich ziel- und planlos über das Uni-Gelände und versuchte, mir Lage und Funktion der Gebäude einzuprägen. Ich las mir einzelne Bekanntmachungen an den verschiedenen Info-Wänden durch und begann langsam den Mikro-Kosmos Universität zu verstehen. Auf dem Rückweg trank ich noch einen Kaffee in der Mensa und stieg dann die Treppen zu Viktors Büro hinauf.
Dort schien die Hauptarbeit erledigt zu sein. Die Pappe hing jetzt, bunt beklebt, an der Wand und die beiden Planer saßen sich mit angezogenen Beinen direkt gegenüber auf dem Fußboden und schienen in ein sehr intensives Gespräch vertieft zu sein. Für eine Sekunde bildete ich mir ein, Gus habe seine Hand gerade von Viktors Fußknöchel weggezogen; aber das konnte auch eine Täuschung gewesen sein.
Beide strahlten und Viktor meinte: " Es geht doch nichts über Teamarbeit. So schnell habe ich die Raumverteilung noch nie geschafft. Dein Freund ist ganz schön clever". "Weiß ich, das schätze ich ja auch so an ihm", lachte ich. "Sehen wir uns heute Nachmittag?". "Ja klar, Ich habe mit Gus vereinbart, Ihr holt mich um drei ab und wir gehen dann gemeinsam zu meinem Vater. Ist das Ok?"
"Kein Problem, ich dachte allerdings, Dein Vater wollte erst ab vier Besuch haben?" "Ich bereite ihn vor, dann klappt das schon".
Auf dem Weg zu Bjørn und Roberto redete Gus fast nur von Viktor. "Er hat verdammt hübsche Augen und… hast Du die Hände gesehen? …, wenn die Füße nur halb so hübsch sind. Er hat eine sympathische, ausgeglichene Art und geil ist er obendrein". "Stimmt, das habe ich bereits im Oscars' bemerkt", schmunzelte ich. "Kein Wunder, so wie der rangeht…". " Sag nicht, er will von Dir auch was…". " Ich denke, er weiß nur noch nicht, wen von uns beiden zuerst… Er hat eben dauernd davon geredet, wie nett er Dich findet und, dass Ihr Euch beide so toll im Oscars' unterhalten habt. Na ja, und sein Vater sei ja mindestens genauso begeistert von Dir wie er selbst…". "Und ich dachte, er hätte gerade Dich wegen Deiner Planungsqualitäten in sein Herz geschlossen". "Mag sein… jedenfalls ist er sehr nett. Ich habe allerdings den Verdacht, dass sich hinter der flapsigen Art und der burschikosen Fassade ein ziemlich einsamer Junge verbirgt". "Das denkt Tante Rosa auch".
Roberto und Bjørn waren beim Hausputz und hatten auch die Möbel umgestellt. Das Schlafsofa stand jetzt neben der Nische mit dem Bett und der Schreibtisch an der Wand hinterm Esstisch. Auf dem Flur vor dem Bad stand ein neuer Schrank, der offenbar als Garderobe dienen sollte.
Beide hatten lediglich Turnhose und T-Shirt an und schienen sichtlich Spaß an der Arbeit zu haben. Wir hörten ihr lautes Lachen bereits auf der Straße.
Wir begrüßten uns als hätten wir uns zehn Jahre nicht gesehen. Bjørn nahm mich in den Arm als wolle er mich gar nicht mehr loslassen und Roberto küsste Gus so intensiv, dass dieser nach Luft rang, nur um dies anschließend bei mir zu wiederholen.
"Na, Ihr beiden? Euch scheint es ja richtig gut zu gehen", rief Gus noch vollkommen außer Atem. "Oh ja, wir haben unsere Zukunftspläne gemacht, die Wohnung umgeräumt und uns etwas zusammen gekauft". Bjørn zeigte auf eine Stereo-Anlage, deren Lautsprecher-Boxen jetzt links und rechts neben dem Bett standen. "Du scheinst ja in Deutschland schon richtig angekommen zu sein". Gus zwinkerte Bjørn zu und legte seinen Arm um seine Schulter: " Gefällt es Dir hier in Bremen?" "Oh ja, sehr. Ich möchte eigentlich am Sonnabend gar nicht weg. Aber die tollste Neuigkeit wisst Ihr noch nicht. Ich werde im nächsten Monat ein Praktikum auf einem Hof in Liliental anfangen und bekomme vielleicht anschließend dort eine Ausbildungsstelle". "Da werden Onkel Odd und Tore aber nicht begeistert sein". "Ihr habt gesagt, ich soll das machen, was ich wirklich will. …So, das will ich also. Ich hoffe, sie werden es verstehen". Bjørn war im Laufe von nur wenigen Wochen so selbstbewusst geworden, dass er kaum wiederzuerkennen war.
"Kommt, lasst uns etwas essen. Ich habe Spaghetti Bolognese gemacht", rief Roberto. "Übrigens, schmeißt Eure Klamotten erstmal auf den Flur. In dem neuen Garderobenschrank ist Platz genug. Könnt Ihr beide auf dem Schlafsofa schlafen?" "Ja klar, danke!"
Wir redeten, drehten die Spaghetti in der köstlichen Soße, tranken italienischen Rotwein, den Gus aus Genua mitgebracht hatte und vergaßen fast über allen Neuigkeiten die Zeit. Als ich zufällig auf die Uhr schaute, war es bereits Viertel vor drei. "Jungs wir müssen leider aufbrechen. Wir haben uns um drei mit Viktor verabredet, um Gus die Wohnung zu zeigen und vielleicht schon Nägel mit Köpfen machen zu können. Haltet uns die Daumen". "Viel Glück!", riefen Bjørn und Roberto wie aus einem Munde.
In den Nebenstraßen des Stadtteils Schwachhausen war es in der Mittagszeit so still wie in einem Dorf auf dem Lande. Die Sonne brannte, und da wir etwas schneller gegangen waren, stand uns der Schweiß auf der Stirn als wir vor Viktors Haus ankamen. Ich sprang die wenigen Stufen zur Haustür hinauf und Gus wartete auf dem Bürgersteig. Die Tür war nur angelehnt; ich klingelte aber trotzdem. Ganz oben im Giebel öffnete sich ein kleines Fenster und Viktor steckte seinen Kopf heraus: " Kommt rein! Die Tür ist offen. Du willst ja hoffentlich nicht dort in der prallen Sonne auf mich warten?", rief Viktor Gus zu. Ich bin gleich fertig".
Wir betraten einen kleinen Flur, von dem vier Türen abgingen und gleich links neben dem Eingang eine Treppe nach oben führte. Alle Türen standen offen und gaben jeweils den Blick frei auf Räume einer außergewöhnlichen Wohnung eines offenbar außergewöhnlichen Bewohners. Überall an den Wänden fanden sich die unterschiedlichsten Bilder und Plakate. Portraits von Künstlern, Schauspielern und Menschen, die ich nicht kannte. Dazwischen, afrikanische Masken genauso wie fremdartige Musikinstrumente und Poster von Konzerten. Im lichtdurchfluteten Wohnzimmer gab es die unterschiedlichsten Sitz- und Liegemöglichkeiten, einen niedrigen runden Eichentisch, zwei alte Schränke aus unterschiedlichen Epochen des letzten Jahrhunderts und ein offenbar aus Obstkisten selbst gebautes Bücherregal. Am Fenster stand eine Staffelei, auf der ein halbfertiges Ölgemälde eingespannt war. Überall lagen Bücher, Zeitschriften, bunte Decken und diverse Papiere herum. Auf einem alten braunen Ledersessel direkt an einem einfachen, grauen Kamin lag eine Gitarre.
Aus der ersten Etage hörten wir einige Geräusche, die sich wie das Rücken von Möbeln anhörten. Ich schaute die Treppe rauf, konnte aber nichts entdecken. Gus stand in der Tür zum Bad und staunte: " So etwas habe ich noch nie gesehen". Ich schaute ihm über die Schultern. Der Raum war ungewöhnlich groß und komplett mit alten grünen und ockerfarbenen Kacheln gefliest. Auf Brusthöhe war eine Motivkante mit ägyptischen Darstellungen eingearbeitete. Die Bilder zeigten fast ausschließlich Jünglinge beim Sport oder bei der Arbeit. Richtig spektakulär wurde dieses Badezimmer allerdings durch ein circa zwei Meter mal drei Meter großes, gemauertes Becken, das mit messingfarbenen Armaturen ausgestattet war. Diese Riesenbadewanne war direkt unter einem großen altmodischen Fenster mit Blick auf den Garten platziert. Alles in diesem Bad war farblich auf einander abgestimmt. Auch hier lagen Handtücher, Bücher und Zeitschriften bunt durcheinander auf dem Fußboden, in den Regalen und auf der Ummauerung des außergewöhnlichen Beckens.
"Das hat schon mein Großvater einbauen lassen…". Viktor stand jetzt hinter uns und lachte uns an. "Passt doch irgendwie zu mir, oder?" Er hatte einen Malerkittel an und drei Pinsel in der Hand. "Halten wir Dich von Renovierungsarbeiten ab?", fragte Gus. "Nein, nein… Malen ist mein Hobby. Ich habe mir oben unterm Dach ein kleines Atelier eingerichtet. Dort sind Carlo und ich am liebsten. "Carlo?", Gus sah Viktor etwas verunsichert an. Der lachte: "Ja, mein Kater". "Ach so…".
"Entschuldigt, aber ich habe nicht auf die Uhr geachtet. Mein Vater wartet aber gottseidank nicht auf uns. Es ist ihm egal, wann wir kommen. Also können wir auch erst noch einen Schluck trinken. Ihr seht aus, als ob Ihr dringend etwas Erfrischung gebrauchen könntet". Er tippte Gus dabei frech auf die Stirn. Dabei fiel mir auf, dass er offenbar unter seinem Kittel kaum etwas an hatte. Sowohl seine dünnen, kurzen Brusthaare als auch seine dünnen, aber sehr muskulösen Beine waren zu sehen. Darüber hinaus lief er barfuß. "Kommt in die Küche. Was möchtet Ihr trinken?" "Bloß nichts Alkoholisches. Wir haben gerade zum Mittagessen eine Flasche italienischen Rotwein geköpft". "Für mich bitte Wasser". "Ok, Wasser für alle", lachte Viktor.
Als wir uns an den Küchentisch aus den 50iger Jahren setzten, war es offensichtlich, Viktor war total nackt unter seinem Malerkittel. Für einen kurzen Moment hatte sich die Knopfreihe genau über seinem krummen Schwanz geöffnet.
"Wie gefällt Euch mein Refugium?" - "Glücksfall würde ich sagen…gemütlich und sehr speziell…", antwortete Gus. " Es ist das Elternhaus meiner Mutter. Ich hab's halt geerbt. Manchmal denke ich, es ist für einen Alleinstehenden viel zu groß und manchmal genieße ich es, so viel Platz zu haben". "Auf alle Fälle hast Du genug Platz für Deine Hobbys und wahrscheinlich auch, um Partys zu feiern". "Stimmt, das Haus wirkt von außen ziemlich klein, aber da Keller und Dachgeschoss ausgebaut sind, kommen so einige Quadratmeter zusammen", lächelte Viktor.
"Ihr habt ja noch lange nicht alles gesehen". Er erhob sich und fragte: " Wollt Ihr alles sehen?". "Ja, gern". "Dann kommt, ich gehe vor".
Wir stiegen die Treppe zur ersten Etage hinauf. Dort hingen fast ausschließlich Malereien an den Wänden. Bis auf einige Männer-Portraits fanden sich hier ausschließlich surrealistische Farb- und Formkombinationen. Auch hier standen alle Türen offen. Neben einem kleinen - im Verhältnis zu den anderen Räumen - fast ordentlichen Arbeitszimmer, gab es eine Abstellkammer, die offenbar als Kleiderschrank diente und ein großes und ein kleines Schlafzimmer. Beide waren, genau wie das Wohnzimmer, mit unterschiedlichsten Möbeln verschiedener Epochen eingerichtet. Im großen Schlafzimmer stand ein breites, im Grunde nur aus einer Matratze bestehendes Doppelbett mit schwarzem Kunstlederbezug und weißer Bettwäsche. Ein surrealistisches Gemälde von einem jungen, kräftig gebauten Mann mit erigiertem, dickem Penis genau in der Mitte über dem Kopfende des Bettes war der einzige farbige Fleck, in dem ansonsten weiß und schwarz gehaltenen Zimmer. Im nur durch eine Verbindungstür getrennten kleineren Schlafzimmer gab es lediglich einen Kiefernschrank, einen Stuhl und ein einfaches Kiefern-Doppelbett ohne Bettzeug.
"Das Bett ist aber nun wirklich zu groß für einen allein", grinste Gus und zwinkerte Viktor zu. "War ja auch für zwei geplant… das hat sich aber vor zwei Jahren zerschlagen. Es läuft eben nicht immer alles so, wie man es sich wünscht".
"Ist Dir das nicht zu viel Arbeit, alles sauber zu halten?", fragte ich. "Zweimal in der Woche kommt eine ältere Dame aus der Nachbarschaft, die ein bisschen Ordnung in das Chaos bringt, Wäsche wäscht, Fenster putzt und so weiter. Sie macht auch bei meinem Vater sauber und könnte sicher auch noch Eure beiden Zimmer für ein paar Mark mit versorgen, wenn Ihr wollt".
"Erstmal müssen wir den Mietvertrag unterzeichnen, dann sehen wir weiter". Gus schaute sich weiter interessiert um und setzte sich dann auf die Bettkante. "Oh, was ist das denn…?" Er verlor das Gleichgewicht, kippte auf den Rücken und lachte schallend auf. "Das ist ein Wasserbett… kommt aus Amerika und ist echt irre. Ich schlafe darauf hervorragend". "Ist das nicht kalt?" "Das Wasser kann angewärmt werden." Gus versuchte sich aufzurichten, was ihm aber nicht gelang. Viktor beugte sich etwas zu ihm rüber und reichte ihm seine Hand, damit er sich daran hochziehen konnte.
In diesem Moment schien auch Gus zu realisieren, dass Viktor lediglich seinen Malerkittel trug und sonst nichts. Ich kannte diesen konzentrierten und faszinierten Blick meines Schatzes. "An den Seegang muss man sich aber erst gewöhnen. Ich möchte eigentlich ohne Hilfe aus meinem Bett aufstehen", grinste Gus und hielt sich immer noch an der gereichten Hand fest.
"Sollten wir nicht langsam zusehen, dass wir zu Deinem Vater kommen?" "Ihr müsst aber wenigstens noch mein Atelier anschauen, dann gehen wir rüber. Auf dem Rückweg können wir gern bei mir noch etwas essen, und ich zeige Euch auch noch Keller und Garten… wenn Ihr wollt".
So erklommen wir auch noch die Treppe zum Dachgeschoss. Hier waren große Kippfenster ins Dach eingebaut worden. Zur Straße und zum Garten hatte man die alten Fenster belassen. Es roch nach Terpentin und Ölfarbe, zwei Staffeleien und ein altes Sofa, auf dem Carlo schlief dominierten den Raum. Carlo war ein grau-braun getigerter Hauskater, der überhaupt keine Notiz von uns zu nehmen schien.
Das offensichtlich gerade in Arbeit befindliche Ölgemälde war eindeutig ein Selbstportrait. Viktor malte sich selbst…nackt. "Ehy, das ist interessant. Ist das nicht schwer, sich selbst zu malen?" Gus sah sich das Werk genau an. "Ich habe einen Spiegel… und viel künstlerische Freiheit", lachte Viktor. "Gefällt mir!", kommentierte mein Liebster. "Ist ja doch was anderes als ein Foto".
"Ich fotografiere auch… am liebsten Portraits, die ich dann später noch einmal in Öl interpretiere", erläuterte Viktor. "Da müsstest Du mal unseren Karl kennenlernen. Ein Freund, der ein eigenes kleines Fotolabor hat und hervorragende Portraits fotografiert". "Ich glaube wir sollten uns tatsächlich besser kennenlernen. Ihr scheint beide schon so einiges Spannendes erlebt zu haben und Eure Freunde müssen ja auch ziemlich speziell sein". "Kann man wohl sagen", lachte ich.
"Findet Ihr das merkwürdig, dass ich mich selbst male?" "Nö, wenn ich das könnte, würde ich es auch machen", meinte Gus. "Was jetzt? Mich malen?". " Das auch…".
"Und jeder kann sehen, was man an sich am meisten schätzt", warf ich ein und schaute mir dabei das Selbstportrait noch einmal genauer an. "Die Pose gefällt mir… nicht so aufdringlich, eher schüchtern, aber gleichzeitig bereit alles zu zeigen. Der Betrachter wird gleichsam gezwungen, sich mit Deiner Persönlichkeit zu beschäftigen". "Ehy, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Vielleicht hast Du sogar Recht. Ich bin eigentlich eher schüchtern und finde es trotzdem toll, mich nackt zu zeigen. Hier zuhause und am Uni-See habe ich damit jedenfalls keine Probleme. Lustig übrigens, dass mich die Studenten, die mich nur aus dem Büro kennen, am FKK-Strand nicht wiedererkennen".
"Na, da hätte ich dann aber ein besseres Auge…". Gus schaute wieder mit seinem rücksichtslos direkten Blick auf Viktors Körpermitte. "Ich finde es übrigens auch sehr sexy, dass Du unter Deinem Kittel nichts an hast". "Oh, sorry… das hatte ich ganz vergessen". Viktor wurde etwas rot aber keineswegs verlegen. Ich dachte mir: "Lügen kann der nicht gut", behielt aber meinen Gedanken für mich.
"Wir sollten jetzt aber wirklich los. Ich möchte so gerne wissen, wo ich die nächsten paar Jahre ungestört nackt rumlaufen kann", schmunzelte Gus mehr oder weniger ironisch.
"Ich ziehe mir schnell was an". Viktor ging in seinen begehbaren Kleiderschrank neben dem Schlafzimmer. Die Tür blieb offen und er schien bewusst darauf zu achten, dass wir mitbekamen, was er anzog. Er schmiss den Malerkittel auf den Fußboden und strich sich mit der flachen Hand über seinen kleinen, runden, harten Po. Sein Schwanz zeichnete sich deutlich im Licht einer kleinen Deckenlampe ab und hatte jetzt deutlich mehr Volumen als auf dem Selbstbildnis.
Viktor zog eine hauchdünne, sehr weit geschnittene, weiße Sommerhose an und ließ eine Unterhose einfach weg. Dazu ein knallrotes T-Shirt mit dem schwarzen Portrait von Che Guevara und an den hübschen Füßen schwarze Leder-Sandalen.
Gus war schon wieder hingerissen und konnte sich scheinbar gar nicht sattsehen. "Gefällt Dir das T-Shirt?" - "Nicht nur das…". Jetzt wurde mein Liebster zu frech für meinen Geschmack. Obwohl… ich hätte vermutlich dasselbe gesagt.
Auf dem Weg zu unserer vielleicht künftigen Wohnung fragte Viktor beiläufig: " Wo schlaft Ihr denn heute Nacht?" - "Auf einem Schlafsofa bei unseren Freunden. Die Wohnung ist zwar klein, aber wir vertragen uns gut", antwortete ich. "Solange nicht alle Mann in einem Bett schlafen müssen, geht das ja", lachte Viktor. "Och, wieso? Das haben wir auch schon gemacht. Auf der Fähre von Oslo nach Kiel war es viel enger und wir haben zu viert in einem Doppelbett gelegen", fügte Gus munter hinzu.
"Ach, und damit habt Ihr kein Problem?" "Nö, warum das denn? Wir mögen uns sehr…und… ich liege lieber mit drei Männern im Bett als mit drei Frauen", grinste Gus. "Hast Du keine Angst, die Übersicht zu verlieren, wer zu wem gehört?", feixte Viktor. "Nö, da gibt's keinen Zweifel. Das habe ich auch im Stockdunklen im Griff". Gus legte seinen Arm auf meine Schulter und schaute mich an: "Oder? Habe ich da mal was verwechselt?", fragte er mich gespielt ernst. "Bisher nicht…", antwortete ich zweideutig und grinste.
Viktors Vater war im Garten und sprengte den Rasen. "Na, da seid Ihr ja", begrüßte er uns freundlich. Sein Sohn stellte Gus als meinen Freund vor, wobei er ihn so verliebt anschaute, als sei es seiner.
Herr Bergmann senior führte uns diesmal im ganzen Haus herum und zeigte uns auch seine Wohnung. Was sein Sohn später als den größten Vertrauensbeweis überhaupt bezeichnete.
Gus war von Haus und Wohnung mindestens ebenso begeistert wie vom Sohn des Vermieters. Jetzt musste allerdings noch die leidige Frage der Miete geklärt werden. "Schafft Ihr 250 DM plus Heizung, Strom und Wasser aufzubringen?" - "Oh, wir hatten ehrlich gesagt mit viel mehr gerechnet. Das wäre sehr großzügig, danke!" Gus verbeugte sich beinahe. "Ok Jungs, dann ist die Sache klar. Bloß eine Bedingung habe ich. Ihr müsst mir hin und wieder helfen, wenn ich meine Rheuma-Schübe habe. Dann kann ich nichts Schweres tragen. Und… ich möchte so viel wie möglich von Euch über Norwegen erfahren". "Das ist doch selbstverständlich, nichts lieber als das", sagten wir wie aus einem Munde. "Wie hoch ist denn die Mietsicherheit", fragte ich. "Ach, die könnt Ihr doch viel besser für anderes gebrauchen. Wenn Ihr Euch nicht anständig benehmt, oder was kaputt macht, muss halt mein Sohn ran. Der wollte ja schließlich auch, dass Ihr hier einzieht". Viktors Vater lachte ein warmes und sehr fröhliches Lachen.
"Dann seid Ihr mir herzlich willkommen. Ich habe den Mietvertrag schon vorbereitet. Wollt Ihr es Euch nochmal überlegen, oder gleich unterschreiben und einziehen?" - "Ich brauche nicht mehr überlegen. Wie ist das mit Dir?". Gus wandte sich an mich. "Ich auch nicht".
So unterschrieben wir unseren Mietvertrag für unsere erste gemeinsame Wohnung, bekamen die Schlüssel überreicht und fühlten uns ausgesprochen gut.
"Wollt Ihr heute schon einziehen?", fragte Viktor. "Das wird kaum gehen. Wir müssen ja unsere Möbel erst aus C…. und Bremerhaven holen. Vor allem haben wir ja gar kein Bett". "Also, das wäre kein Problem. Oben in Vaters Wohnung stehen zwei nagelneue Matratzen rum, die keiner braucht und Decken und Bettzeug hätte ich. Eine Lampe, Stühle und Tisch sind ja vorhanden". Viktor war so begeistert von seinem eigenen Vorschlag, dass er schon, zwei Stufen auf einmal nehmend in die erste Etage lief. Gus zuckte mit den Schultern und ich nickte nur. "Da müssen wir halt nur Bjørn und Roberto die traurige Nachricht überbringen, dass sie alleine schlafen müssen", scherzte Gus.
Die beiden Matratzen waren schnell in unser zukünftiges Schlafzimmer gebracht. Anschließend verabschiedeten wir uns von Bergmann senior und machten uns auf den Weg zu Robert und Bjørn, um unsere Sachen zu holen. Viktor versprach Bettzeug zusammenzusuchen und wir verabredeten uns für den Abend bei ihm.
Robert und Bjørn fielen aus allen Wolken, dass nun alles so schnell gehen würde. "Kommt doch mit und schaut Euch unsere neue Behausung an", schlug Gus vor. Die beiden stimmten begeistert zu. Wir nahmen unsere Rucksäcke und Taschen und fuhren gemeinsam die paar hundert Meter zum Haus "Bergmann" mit dem Auto.
Von Viktor und seinem Vater war nichts zu sehen. "Oh Mann, Walter, Du bist aber auch ein Glückskind. Eine solche Wohnung suchen die meisten Studenten in Bremen manchmal jahrelang vergeblich. Und Du brauchst gerade mal zwei Tage dazu… unglaublich". Roberto schüttelte lächelnd den Kopf. Bjørn stand am geöffneten Fenster und blickte in den Garten. "Ich werde Euch öfter besuchen. Der Garten ist toll". "Ich hoffe, Du wirst nicht nur wegen des Gartens kommen", gab ich zurück.
"Oh, schon Besuch?" Viktor stand in der Tür versteckt hinter einem Berg von zwei Kissen, Decken und Bettzeug. Ohne die Sachen abzulegen, streckte er seine Hand zur Begrüßung aus. "Hei, ich bin Bjørn und das ist Roberto". "Roberto, ich glaube, wir kennen uns von der Uni, oder?" "Stimmt. Tolles Personengedächtnis!" "Menschen, die mir gefallen, fotografiere ich quasi im Kopf", lachte Viktor. Er legte das Bettzeug ab: " Beziehen müsst Ihr selbst."
"Was habt Ihr beide denn heute noch vor?", fragte Viktor an Roberto gewandt. "Nichts Besonderes, wir müssen nur noch eben was zum Abendbrot kaufen und dann werden wir wohl ein bisschen Musik hören". "Abendbrot und Musik gibt's auch bei mir. Wenn Ihr Lust habt, seid Ihr herzlich eingeladen. Es ist mehr als genug für alle da". Bjørn und Roberto schauten sich kurz an und nickten dann beide. "Da danken wir auch schön. Das ist dann ja quasi ein Nachbarschaftstreffen. Wir wohnen ja nur ein paar Häuser weiter". Roberto streckte Viktor noch einmal seine Hand entgegen, die dieser mit seinem typisch festen Griff viel zu lange festhielt und dabei Gus und Bjørn von der Seite anschaute.
"Geht doch schon mal vor. Wir packen eben ein paar Sachen aus und kommen dann nach".
Als die drei gegangen waren, bemerkte Gus: " Der Viktor hat es faustdick hinter den Ohren. Aber er ist sehr nett und irgendwie unheimlich sexy". "Und ich? Ich habe zwar nicht so schöne Füße wie er, aber ‚nett' und ‚sexy' bin ich doch hoffentlich auch?" Ich schlang meinen Arm um den Hals meines Geliebten und gab ihm einen langen warmen Kuss. An meinem Oberschenkel fühlte ich seinen steinharten Kolben, der unmöglich in fünf Sekunden so hart geworden sein konnte.
"Na, was geht Dir denn durch den Kopf? Denkst Du an mich oder Viktor?" - "Ehrlich? Ich habe an Viktors echt geilen Füße in meinem Mund und Deinen unvergleichlichen Schwanz in meinem Arsch gedacht". "Da hätte ich nichts gegen", schmunzelte ich. "Aber jetzt gehen wir erstmal was essen. Ich habe Hunger".
Viktor öffnete uns die Tür. Von drinnen hörten wir Bob Dylans ‚Blowin' in the wind', Bjørn saß mit untergeschlagenen Beinen auf einem der vielen bunten Sitzkissen im Wohnzimmer und hatte einen Berg von Langspielplatten vor sich, die er zu durchsuchen schien. In der Küche war bereits für fünf Leute gedeckt und auf dem Tisch stand eine Tropfkerze. Das Fenster zum Garten war weit geöffnet.
"Wo habt Ihr denn Roberto gelassen?", fragte Gus. "Der will noch Wein holen. Ich hatte leider nur noch eine Flasche, denn ich trinke ja meistens Bier".
Ich meinte, irgendwo im Haus Wasser rauschen zu hören. Aber vielleicht war das auch eine Täuschung. "Sollen wir Dir noch etwas helfen?" "Danke, ist fast alles fertig. Ich hoffe, Ihr hattet kein Festmenü erwartet?" Auf dem Tisch standen verschiedene Brotsorten, Salate, Käse- beziehungsweise Wurstaufschnitt und ein paar Würstchen. "Alles super, das sieht lecker aus", sagte ich.
"Wir hätten auch draußen im Garten sitzen können, aber dort gucken einem leider die Nachbarn jeden Bissen in den Mund und überhaupt fühle ich mich dort immer beobachtet". Viktor sah etwas resigniert aus. "Ist doch gemütlich hier. Ich sitze gern in der Küche. Wir kennen das aus Norwegen gar nicht anders".
Aus dem Wohnzimmer kam immer noch interessante Musik. Bjørn schien es zu genießen, möglichst unterschiedliche Songs aufzulegen. Janis Joplin, wechselte mit Reinhard Mey und Adamo. "Bjørn und Roberto sind verdammt nette Jungs. Schade, dass ich die beiden nicht schon eher kennengelernt habe", sagte Viktor mit Blick Richtung Wohnzimmer. "Wäre kaum möglich gewesen. Die beiden kennen sich auch erst seit etwa zwei Wochen". Ich erzählte ihm eine abgeschwächte Kurzfassung der Geschichte unserer Überfahrt von Oslo nach Kiel. "Ach, ich dachte, die beiden kennen sich schon ewig. Die sind so vertraut mit einander". Viktor sah wirklich überrascht aus. "Die beiden waren so begeistert von Opas ‚ägyptischem Badebecken', dass sie am liebsten gleich reingesprungen wären. Da gab's gar kein Zögern oder Zweifel". "Das kann ich mir gut vorstellen. Die beiden verstehen sich sehr gut und sind gleichzeitig offen für Spaß und spontane Experimente". "Das hört sich ja sehr sympathisch an. Solche Männer mag ich. Das finde ich auch so toll an Euch beiden. Ich habe den Eindruck, es gibt gar keine Distanz zwischen uns." -"Geht mir genauso", warf Gus ein. "Irgendwie total ‚undeutsch'… jedenfalls hier in Bremen sind die Männer eher zurückhaltend und spontaner Spaß scheint ihnen nicht so zu liegen". Viktor unterstrich das Gesagte mit einer Grimasse. "Einerseits gibt man sich wahnsinnig liberal und weltoffen, andererseits dauert es lange, bis Nicht-Bremer mal Anschluss finden oder man in einen Freundeskreis aufgenommen wird."
Es klingelte. Roberto hatte zwei von den Rotweinflaschen aus Genua in der Hand und dazu noch eine Tüte italienische Grissini. "So Jungs, jetzt kann's gemütlich werden".
"Bjørn! Kommst Du?" Unser angehender Dipolm-Landwirt konnte sich nur schwer von der Plattensammlung trennen, kam aber strahlend und pfeifend schließlich zu uns in die Küche. "Ich dachte, wir wollten baden", scherzte er und schien die Feststellung wirklich nicht ernst zu meinen.
"Ja, bitte sehr! Das Wasser läuft schon ein. Das dauert allerdings eine Weile, da mindestens fünf bis siebenhundert Liter einlaufen müssen, sonst macht die Angelegenheit keinen Spaß", lachte Viktor.
"Ehrlich? Das ist ja irre". "Sauft mir bloß nicht ab…", grinste ich. " Du wirst mich retten… da bin ich sicher". Bjørn mimte den Ertrinkenden und ließ sich rückwärts in Robertos Arme fallen, der gerade noch rechtzeitig reagierte. "Wer hat Dich gerettet?", feixte er. "Der Mann meiner Träume… aber Walter und Gus würden mich auch wiederbeatmen…". " Klar würden wir… jederzeit".
Wir alberten noch eine geraume Zeit herum und Viktor war viel gelöster, als ich ihn bisher erlebt hatte. Zwischendurch stand er auf und ging ins Badezimmer, um das Wasser abzustellen. "So, wer jetzt baden möchte, kann das gerne tun. Badeöle, Seifen, Shampoo und so weiter stehe im Regal. Handtücher liegen dort auch. Es gibt übrigens eine Heizung, die das Wasser warm hält. Der Regler sitzt unter der Fensterbank".
Roberto und Bjørn schauten sich an und ermunterten sich gegenseitig mit einer Kopfbewegung Richtung Bad. "Nehmt Eure Weingläser mit!", forderte Viktor sie auf.
"Anschließend dürfen wir dann", rief Gus ihnen lachend nach. "Oh ja, das ist eine tolle Idee. Ich habe ein Bad nach diesem heißen Tag dringend nötig", fügte ich hinzu. "Na, dann lohnt es sich ja, dass ich das Wasser habe einlaufen lassen", freute sich Viktor.
Wir nahmen unsere Gläser und die Grissinis und gingen ins Wohnzimmer. Viktor setzte sich in einen Sessel, griff nach seiner Gitarre und stimmte sie. Gus und ich ließen uns auf je einem Sitzkissen zu seinen Füßen nieder. Hier im Wohnzimmer war es wärmer als in der Küche. Die Sonne hatte den Raum während des Tages ziemlich aufgeheizt.
Viktor stimmte einige Protestsongs an und summte vor sich hin. Aus dem Bad hörten wir die fröhlichen Stimmen von Bjørn und Roberto. "Ich geh mal gucken, was die beiden machen", sagte Gus und erhob sich. "Und, wenn die nun nicht gestört werden wollen", gab ich zu bedenken. "Das macht den beiden doch nichts aus…".
"Ihr scheint Euch ja wirklich gut zu verstehen", bemerkte Viktor.
Aus dem Bad hörten wir jetzt Bjørn und Roberto laut rufen: " Ausziehen, ausziehen!" "Na, die scheinen ja richtig in Stimmung zu sein. Komm, das schauen wir uns an, " forderte ich Viktor auf. Der schien darauf nur gewartet zu haben, legte seine Gitarre beiseite und folgte mir ins Bad.
"Kommt rein, hier ist Platz für alle!", rief Roberto lachend. Gus hatte bereits Schuhe, Socken, Hose und T-Shirt ordentlich auf einen Stuhl gelegt und war gerade dabei, seinen Slipp runterzuziehen, als Viktor fragte: " Darf ich ein Foto von Euch machen? So viele nette Männer auf einen Haufen in meinem Bad, das wird so schnell nicht wieder passieren". "Ja klar, beeil Dich! Für Dich ist auch noch ein Plätzchen frei". Das war zwar eine sehr optimistische Bemerkung von Roberto, aber vielleicht ging das tatsächlich.
Schon Sekunden später war Viktor wieder mit seiner Kamera da und klickte sofort ein paar Mal ohne Vorwarnung. Gus schien das zu gefallen, denn er drehte sich in seiner ganzen Schönheit zum Fotografen und versuchte gar nicht seinen inzwischen langsam wachsenden Schwanz zu verbergen. Bjørn griff gleich danach und zog ihn ins Wasser, dass er beinahe die Balance verloren hätte. Viktor begann deutlich zu schwitzen und hatte bereits seinen "Che Guevara" abgelegt. Auf seiner wenig behaarten Brust perlten die Schweißtropfen jetzt deutlich ab und besonders seine intensiv braunen, kleinen Nippel begannen dadurch schön zu glänzen.
Während ich mich auszog, richtete sich die Kamera auch auf mich. "Jeder von Euch wäre sowohl eine Fotoserie als auch ein eigenes Öl-Portrait wert", rief Viktor begeistert aus. Jetzt konnte auch seine weit geschnittene Sommerhose seine totale Erregung nicht mehr verdecken. Der Schweiß hatte bereits den Hosenbund durchnässt, sodass sein gebogener, harter Kolben deutlich sichtbar wurde.
"Prost Freunde!", rief ich. "So lässt es sich aushalten. Danke an unseren Gastgeber!" Ich prostete Viktor zu. Der wirkte verlegen, aber drückte weiter auf den Auslöser. Besonders als ich auch meinen Slipp beiseitegelegt hatte, klickte er noch ein paar Mal kurz hinter einander.
"Na, dann macht mal Platz Jungs". Bjørn packte jetzt auch meinen Ständer mit einem festen Griff und zog mich dicht neben sich. Viktor stand noch etwas unschlüssig am Rand und hielt sich quasi an seiner Kamera fest. Dann öffnete er den obersten Knopf seiner Hose und ließ sie einfach auf den Boden gleiten. Wie abgesprochen richteten sich plötzlich alle Augen auf ihn. Er versuchte möglichst schnell ins Wasser zu kommen und dabei seinen Schritt wenigstens mit einer Hand zu bedecken. Sein durch und durch muskulöser Körper glänzte im Licht und war einfach wunderschön. Gus hing wie gebannt an diesem Bild und machte automatisch neben sich noch ein paar Zentimeter mehr Platz.
Der enge Körperkontakt, das warme Wasser und die leichten Bewegungen der Mitbadenden erregten mich so, dass meine Hand unwillkürlich in meinen Schritt wanderte. Viktor hatte das bemerkt und tat es mir nach. Gus schaute ihn immer noch fasziniert von der Seite an und schien noch etwas näher zu rücken. Bjørn und Roberto beschäftigten sich jetzt nur mit einander und küssten sich so heftig, dass sie alles um sich herum vergaßen. "So möchte ich auch mal geliebt werden", seufzte Viktor und warf seinen Kopf nach vorn, um kurz unterzutauchen und dann seine Haare mit der Hand glatt zu streichen. Gus rutschte etwas nach vorn, saß jetzt bis zum Hals unter Wasser und schob seinen einen Fuß an meinen Po, wo sein großer Zeh mit meiner Rosette spielte.
"Gib mir doch bitte mal das Badeöl!", bat Viktor mich und ich griff nach einer Flasche mit entsprechender Aufschrift hinter mir. Er gab ein paar Tropfen ins Wasser und verteilte etwas zwischen seinen Handflächen. Seinen einen Arm legte er jetzt um Gus und massierte ihm seinen Nacken. Im gleichen Moment drückte sich der große Zeh in meinen Anus. Gus hatte die Augen geschlossen und genoss. Die beiden Küssenden rückten näher an mich heran und ich spürte die Hand von Bjørn an meinem Kolben. Ganz behutsam führte er ihn in Richtung seines Pos, der sich mir immer weiter näherte. Dadurch verlor der mir so liebe große Zeh seinen Kontakt.
Gus stöhnte leise unter der kräftigen Massage seines Nachbarn. Der erhob sich und nutzte den freien Platz, der neben mir entstanden war, um sich direkt Gus gegenüber zu setzen. "Schade, das hättest Du gerne noch etwas weiter machen dürfen", beklagte er sich bei Viktor. Der lächelte und sagte: "Warte, es wird gleich noch besser".
Viktor nahm jetzt abwechselnd Gus' Beine in die Hand und massierte vom Oberschenkel bis zum Knöchel und zurück. Hin und wieder suchten seine Finger auch ihren Weg zum mir so vertrauten steinharten Schwanz und in die Poritze.
Mein Schwanz war inzwischen dort, wo Bjørn ihn haben wollte. Im Wasser gab es keinerlei Widerstand und Bjørn verzog keine Miene, als ich sofort und mit einem Stoß tief in ihn eindrang. Er küsste weiter seinen Roberto, dessen Hand jetzt nach meiner Hüfte suchte.
Viktor nahm sich die Brust und die Nippel meines Liebsten vor und rückte, so dicht es die Enge des Badebeckens zuließ, an Gus heran, legte schließlich seine Beine auf Gus' Schultern und schob sich ganz sachte auf den herrlichen Kolben meines Schatzes. Der hielt die Augen immer noch geschlossen, fand aber mit seinen Lippen die malerisch schön geformten Zehen unseres Gastgebers. Mit einem äußerst zufriedenen Grunzen nahm er mal einen einzeln mal alle zusammen in den Mund. Dann strich seine Zunge wieder den Fußrücken rauf und an der Fußsohle runter. Viktor lachte und stöhnte zugleich. "Ja, ja, ja… stoß zu!" Gus begann sich rhythmisch auf und ab zu bewegen.
Meinem Mann zuzuschauen wenn er einen anderen fickte, war für mich immer ganz besonders erregend. Es führte fast immer dazu, dass ich ohne eigenes Zutun unkontrolliert abspritzte. Auch jetzt hatte ich nur ein paar Mal zugestoßen und schon meine ganze Sahne in Bjørns Darm entladen. Der drehte sich sofort zu seinem Geliebten um und ließ ihn die Stimulation seiner Prostata fortsetzen.
Gus war jetzt vollkommen in Ekstase und nahm seine Umwelt kaum noch war. Er stieß immer wieder wie wild zu und schien sich noch mit jedem Stöhnen von Viktor zu steigern. Endlich öffnete Gus seine Augen, packte Viktor an den Hüften und hob ihn so hoch, dass er ohne große Mühe seinen Schwanz in seinem Mund versenken konnte. Nur wenige Sekunden später rollte Viktor mit den Augen und gab einen kurzen unterdrückten Schrei von sich. Ich sah Gus schlucken, immer wieder und ohne den krummen Lustkolben freizugeben. Viktor wand sich und wollte sich befreien, doch Gus ließ ihn nicht los. Unser Gastgeber lachte und weinte fast gleichzeitig und überließ sich schließlich seinem Schicksal. Gus lutschte und bewegte den jetzt schlapper werdenden Schwanz so als ob der noch gar nicht gespritzt hätte. Dabei hielt er Viktors Hüfte fest umklammert.
Ich schaute dem Treiben einen Augenblick zu und säuberte dabei meinen halbschlappen Schwanz. Bjørn saß jetzt auf Robertos Kolben und sah ebenfalls auf Viktor und Gus.
Viktors knackiger kleiner Po war jetzt direkt vor meinem Gesicht. Meine Zunge wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und bahnte sich ihren Weg in sein noch immer weit geöffnetes Loch.
Viktor atmete heftig und stieß jetzt immer wieder diese leisen, fast krampfhaften Schreie aus. Ich konnte diesem süßen Po und dem einladenden Loch einfach nicht widerstehen und ließ meinen jetzt wieder harten Schwanz hineingleiten. Sein Schließmuskel umschloss ihn und Viktor schien jetzt erst wirklich zu genießen. Immer wieder schauten seine fröhlichen Augen abwechselnd mich und dann wieder Gus an, der den krummen Schwanz immer noch nicht freigab.
Bjørn hatte sich inzwischen zurückgelehnt, spielte ein bisschen mit dem Wasser und schaute seinem Roberto in die Augen. Der machte eine kurze Kopfbewegung in Richtung Viktor und setzte sich neben mich. Ich gab ihm einen Kuss und zog mich aus dem warmen Darm zurück, um das weit geöffnete Loch Roberto zu überlassen. Auch er glitt mühelos hinein und stieß sehr elegant und rhythmisch immer wieder zu. Dabei bog sich sein schöner, brauner Körper wie der eines Balletttänzers.
Gus steigerte jetzt die Frequenz seiner Mundbewegungen und ließ Viktors krummen Säbel immer mal wieder fast ganz raus, um ihn dann wieder bis zum Schamhaaransatz zu schlucken. Viktors Schreie wurden lauter und jetzt bettelte er: " Bitte, bitte, gib mir noch ein paar Minuten!" Gus gab nur widerwillig den krummen Lustkolben frei. Roberto warf seinen Kopf zurück und stieß mit einem tiefen Stöhnen noch einmal bis zum Ansatz zu, verdrehte kurz die Augen und ließ sich dann in meinen Arm fallen. Auch Viktor fiel völlig ermattet nach hinten über auf Roberto und mich. Wir gaben ihm beide einen Kuss in den Nacken und Gus von vorn auf die Lippen. Auf meiner anderen Seite nahm ich Bjørn in den Arm und küsste ihn auf die Stirn. Der schien das als Aufforderung zu verstehen, um kurz noch einmal meinen schlappen Schwanz unter Wasser in den Mund zu nehmen.
Bjørn schien überhaupt noch nicht ausgelastet zu sein und wollte jetzt auch einen Kuss von Gus und von Viktor. "Oh Süßer, ich brauche eine Pause", hauchte Gus. "Ich auch!", flüsterte Viktor, nahm aber trotzdem die herrlichen zwanzig Zentimeter von Bjørn in die Hand und betrachtete sie eingehend. Der stand nun kerzengerade in unserer Mitte, schaute zur Decke und lachte. "Seid Ihr alle schon kaputt? Ich dachte, Ihr zeigt es mir mal so richtig". Den Enttäuschten zu spielen gelang ihm nicht so gut, aber Viktor ließ sich als erster überreden und streckte ihm noch einmal seinen süßen Po mit dem immer noch ungewöhnlich weit geöffneten Loch entgegen. "Dann lass mich Deinen langen Stecken spüren! Rein damit, auch wenn ich schreie". Und Viktor schrie. Er schrie so sehr, dass ich Angst bekam, er habe wirklich höllische Schmerzen. Ich zog sein knallrotes Gesicht zu mir und schaute ihm in die Augen. Sie waren immer noch fröhlich und ich sah, dass er keine wirklichen Schmerzen hatte, sondern nur endlich seine Lust ungehemmt rausschreien wollte. Er sah mich so unendlich glücklich an, dass ich ihn unbedingt küssen musste. Es war mein erster intensiver Zungenkuss für Viktor. Seine Lippen waren unglaublich zart und trotz der rhythmischen und heftigen Stöße von Bjørn, erforschte seine Zunge unbeschreiblich zärtlich meine Mundhöhle.
Auch Gus erregte es, wenn ein Mann sich intensiv mit mir beschäftigte. In Italien hatte ich das häufig bei ihm bemerkt und auch bei Bjørns Geburtstagsparty war mir das aufgefallen. Gus erhob sich jetzt ebenfalls und setzte sich neben mich. Viktor gab sofort meinen Mund frei und wendete sich Gus zu. Ich tastete unter Wasser nach dem Schwanz meines Mannes und fand ihn schon wieder eisenhart und kerzengerade.
Viktor begann wieder abwechselnd zu schreien und zu stöhnen. Immer wieder nahm er seine Balletttänzer-Stellung ein, und drückte Bjørns Hüfte mit beiden Händen fest an sich um den langen Schwanz wirklich tief in sich zu spüren.
Gus flüsterte mir ins Ohr: " Möchtest Du auch noch mal so in den siebten Himmel?" "Ja bitte, wenn Du noch kannst…". Das hätte ich nicht sagen sollen. Mit einem kräftigen Ruck packte mich mein Liebster und drückte mir seinen Kolben ohne Rücksicht in den Anus. Da ich etwas verkrampft war, tat es diesmal wirklich weh und mir kamen vor Schmerzen die Tränen. Es dauerte zwar nur einige Sekunden, aber jetzt schrie auch ich. Ich schrie so, dass mein Schatz erschrocken seinen Schwanz zurückzog und mir zärtlich über den Kopf strich. "Das wollte ich nicht…". " Mach weiter! ... Es ist wunderschön!".
Roberto hatte sich währenddessen auf die gemauerte Beckenkante gesetzt und schaute sich das Treiben von dort aus an. Er nippte genüsslich an seinem Rotweinglas und spielte nebenbei mit seinem schlappen Schwanz. Ich stützte mich auf seine Knie und versenkte meinen Kopf hin und wieder in seinem Schoß, wenn die Stöße meines Mannes heftiger wurden. Roberto kraulte meinen Nacken und reichte mir schließlich sein Weinglas, damit ich ein paar Schlucke nehmen konnte und dann reichte er es weiter an Gus, der dankbar lachte und den Rest in einem Zug austrank. Nur um anschließend noch heftiger und schneller gegen meine Prostata zu stoßen.
Viktor bat jetzt endgültig darum, eine Ruhepause einlegen zu dürfen und Bjørn gewährte es ihm. Viktor setzte sich jetzt auch auf die Beckenkante, ließ die Beine ins Wasser baumeln und angelte sich sein Rotweinglas. Bjørn stand mit geradem Rücken und seinem bezaubernden Lächeln vor uns und wichste seinen zwanzig Zentimeter langen Schwanz so sehr, dass er an der Eichel dunkelrot wurde und man den Eindruck hatte, jeden Moment müsse das Bändchen reißen. Wir sahen ihm gebannt zu. Plötzlich schoss es aus ihm heraus, als ob er tagelang keinen Orgasmus gehabt hätte. Sein Sperma landete in hohem Bogen auf unseren Gesichtern. Für uns alle vier hatte er ein paar Tropfen übrig.
Viktor wischte mit der Hand durchs Gesicht und rieb mit der weißen Flüssigkeit seinen Schwanz ein, um es Bjørn nachzutun und auch noch einmal seinen Schwanz schnell und kräftig zu wichsen. Noch einmal warf er seinen Kopf zurück, stöhnte kurz und sackte dann quasi in sich zusammen. Es war nicht mehr viel, was da von seinem Schwanz auf seinen Sack tropfte, aber er verrieb auch das noch einmal gleichmäßig. "Puh, das war heiß…", flüsterte er fast unhörbar. " Ihr seid schon eine geile Truppe… Ich glaube, das alles war ein Traum. Das kann einfach nicht wahr gewesen sein. Ich habe noch nie zweimal hinter einander gespritzt. Noch nie habe ich mehr als einen Schwanz an einem Abend in mich eindringen lassen… und noch nie habe ich vier so geile, liebe, süße, fantastische Männer getroffen wie Euch".
"Ich hatte noch nie einen so geilen, lieben, süßen und fantastischen Gastgeber wie Dich…Und vor allem keinen, der mir zu Liebe fast tausend Liter Wasser geopfert hat, um die geilste Bade-Party meines Lebens zu ermöglichen", antwortete ich. "Was heißt hier ‚Dir zu Liebe'? Der fantastische Viktor hat das uns zu Liebe eingelassen", konterte Roberto lachend. "Na ja, ich habe schon insgeheim gehofft, dass ich Euch alle hier im Bad mal nackt sehen dürfte. Mal anfassen zu dürfen hatte ich gar nicht zu hoffen gewagt. Aber die letzte Stunde übersteigt alles, was ich mir vorstellen konnte".
Gus nahm spontan Viktor in den Arm, küsste ihn auf die Stirn und sagte: " Ging mir genauso. Ich hatte zwar gehofft, mal gemeinsam mit Dir und Walter ein bisschen Spaß zu haben, aber das, was da eben abging, war mehr als man erhoffen oder erträumen konnte".
Bjørn lächelte selig und meinte: "Fast jeden Tag erlebe ich seit zwei Wochen Dinge, die ich mir noch vor vier Wochen nicht einmal vorstellen konnte. Ich habe oft in meinem Zimmer bei Onkel Odd gelegen und mir überlegt, wie das wohl wäre, einen Mann zu lieben und einen Schwanz in sich zu spüren. Die Vorstellung war noch vor ein paar Wochen völlig fremd und irreal für mich, und jetzt habe ich in kürzester Zeit fünf neue Freunde gewonnen, die ich alle anfassen und küssen durfte. Deren unterschiedlichste Schwänze für mich so aufregend waren, dass ich fast irre geworden wäre. Aber das alles war noch nicht genug. Ich habe auch noch einen sechsten Mann getroffen, den ich vom ersten Augenblick an geliebt habe, wie keinen anderen vorher. Einen Mann, der es erträgt, wenn mich meine anderen fünf Freunde anfassen, ficken und küssen. Der inzwischen fast alles von mir weiß und den ich nie im Leben wieder hergeben möchte." Bjørn nahm seinen Roberto in den Arm und küsste ihn vom Mund bis zum Schwanz.
"Wenn Ihr beide noch einmal Eure Ruhe haben wollt… Wir gehen jetzt ins Wohnzimmer", grinste Viktor und erhob sich.
Viktor legte ein neues Album von Pink Floyd auf und schmiss sich auf seinen Ledersessel. Wir anderen fanden ein Sitzkissen und eine der vielen rumliegenden Decken und kuschelten uns an einander. Bjørn und Roberto kraulten sich gegenseitig die Haare. Mein Schatz lag mit seinem Kopf auf meinem Schoß und knabberte einen Grissini, von denen er mir hin und wieder auch einen in den Mund schob.
„Habt Ihr nicht Lust ein bisschen mehr von Euch zu erzählen?“, fragte Viktor
„Du fängst an!“, grinste Gus mich an.
So begann ich also ‚meine‘ Geschichte zu erzählen. Gus erzählte seine, Bjørn und Roberto die ihre. Viktor nahm zwischendurch seine Gitarre und stimmte Hannes Waders „Arschkriecher-Ballade“ oder Reinhard Meys „Komm gieß mein Glas noch einmal ein“ an. Seine Stimme war angenehm und seine Interpretation der Balladen sehr eingängig. Es war ein Genuss ihm zuzuhören.
Als es draußen bereits wieder hell wurde und auch der letzte Tropfen Rotwein ausgetrunken war, erhoben sich Roberto und Bjørn, suchten sich ihre Klamotten und bedankten sich mit einer herzlichen Umarmung bei unserem Gastgeber. „Wir müssen noch ein paar Stunden schlafen. Morgen fahren wir dann ganz früh nach Kiel. Bjørn muss sich ja mal wieder zuhause sehen lassen und ich werde ihn begleiten. Ich habe mich für eine zusätzliche Schicht auf der ‚Prinsesse Ragnhild‘ eintragen lassen. So komme ich umsonst hin und auch wieder zurück“, erklärte Roberto.
„Wir können Euch doch nach Kiel bringen. Ich habe ja Vaterns Auto. Gus und ich fahren dann von Kiel direkt nach C…“, schlug ich vor. „Das wäre toll, danke. Dann können wir ein paar Stunden länger schlafen“, lachte Roberto. „Also, abgemacht. Wir holen Euch morgen um halb acht ab“.
Die erste Nacht in unserer neuen Wohnung war kurz. Aber wir schliefen berauscht von Rotwein, Gitarrenklängen, Gesang und Sex tief und fest.
Roberto und Bjørn standen bereits mit ihren Rucksäcken vor der Tür, als wir wie verabredet in der Hermann-Böse-Straße vorfuhren. Die Fahrt ging schneller als gedacht und bereits drei Stunden später erreichten wir den Oslo-Kai in Kiel. Der Abschied verlief recht hastig, da Roberto sich gleich bei seinem Chief melden wollte. Wir gaben Bjørn jede Menge liebe Grüße an Tante Rita, Onkel Odd und Erik mit und vereinbarten, am nächsten Tag abends anzurufen. „Kommt bald wieder! Wir vermissen Euch jetzt schon“, riefen wir ihnen nach, aber da hatten beide schon die Zollkontrolle passiert und hörten uns vermutlich nicht mehr.
Zuhause in C… saßen Karl und Vatern in der Küche und beschäftigten sich mit einer Menge Papiere, die auf dem Küchentisch ausgebreitet waren. „Ah, die beiden frisch gebackenen Bremer“, grinste Karl. „Na ja, in unsere neue Wohnung eingezogen sind wir wenigstens schon mal“, feixte Gus.
„Ehy, da gratuliere ich aber! Ich wünschte, ich wäre auch schon so weit. Die Bürokratie, um nach Norwegen zu ziehen ist doch größer als ich dachte“, er zeigte auf den Küchentisch.
„Gottseidank hat der Catcher mich“, scherzte Vatern. „Braucht Ihr meine Hilfe auch noch?“. „Wir im Augenblick nicht, aber Bjørn vielleicht. Der umgekehrte Weg ist sicher nicht viel einfacher. Na ja, und vielleicht musst Du Deine Schwester, Deinen Schwager und seinen Sohn noch überzeugen, dass ein paar Jahre in Deutschland für Bjørn sehr nützlich sind…und…, dass Roberto der Richtige für ihn ist“, antwortete ich.
„Ich kenne Roberto ja gar nicht“, wendete Vatern ein. „Wir dafür aber umso besser“, grinste ich und zwinkerte Gus zu. „Was muss ich denn zu dem Knaben wissen?“. Vatern wirkte etwas skeptisch und sah uns mit einem fragenden Blick an.
Ich erzählte die Geschichte von Roberto in Kurzfassung und ließ alle Details unserer persönlichen Beziehung weg. Trotzdem fragte Vatern lauernd: „Und Ihr mögt Ihn beide sehr?“. „Ja, sehr!“, riefen wir spontan und gleichzeitig. „Na dann…“, seufzte Vatern. „ Ich verliere bald die Übersicht über Eure guten Freunde“.
„Könntest Du vielleicht heute Abend schon mal Deine Schwester und Deinen Schwager anrufen? Dann ist die Überraschung nicht ganz so groß, wenn Bjørn mit all seinen Zukunftsplänen und Roberto im Schlepptau morgen in Oslo am Kai steht“. Vatern überlegte kurz und meinte dann: „ Vielleicht sollte ich Rita anrufen, während Tore und Odd im Stall sind. Ich denke sie begreift schneller und hat mehr Verständnis für Bjørn“. Er schaute auf die Uhr: „Das passt glaube ich gerade ganz gut… ich mache das gleich mal“. Auf den besten aller Väter war in jeder Hinsicht Verlass.
Das Ferngespräch wurde teuer. Es dauerte fast zwanzig Minuten. „Deine Tante Rita war schon als Kind immer etwas kompliziert, aber sie ist klug und herzensgut“, kommentierte Vatern anschließend das Gespräch. „Auf Roberto freut sie sich, aber mit Schwager Odd und Tore sieht sie Probleme, weil so viel Arbeit anliegt, die beide alleine kaum bewältigen können. Na ja, da muss halt Odd, der alte Geizkragen, mal eine teurere Hilfskraft bezahlen. Es trifft ja keinen Armen. Übrigens, liebe Grüße an Euch beiden. Sie mag Euch sehr. Sie sagt Ihr seid ‚kjernekarer‘ [funz Kerle sagt man auf Deutsch]“.
„Ist Eure neue Wohnung möbliert?“, fragte Karl. „Nö, vier Stühle, ein Tisch und zwei geliehene Matratzen sind vorläufig alles“, antwortete ich. „Wenn Ihr noch was braucht, könnt Ihr gern mal bei mir vorbeikommen und die Dinge durchschauen, die ich nicht nach Norwegen mitnehmen kann“. „Super, das machen wir gern. Obwohl wir noch gar nicht wissen, wie wir unsere paar Möbel nach Bremen kriegen sollen“. „Leiht Euch doch einen Transporter. Ich kann ja mal meinen Sportsfreund fragen. Der hat eine Transportfirma und organisiert auch meinen Umzug. Vielleicht hat er ja einen kleinen 7,5-Tonner, den er Euch leihen kann“.
Wir nahmen Karls Angebot gerne an und saßen schon zwei Tage später in seinem Wohnzimmer und packten Umzugskartons für ihn und uns. Sein Umzugsgut musste für den norwegischen Zoll genau gelistet werden, technische Geräte, Lebensmittel und Kunstgegenstände extra aufgeführt und Kartons beschriftet werden. So war es nur verständlich, dass er bestimmte Dinge gar nicht erst mitnehmen wollte.
Erik hatte inzwischen eine Wohnung in Oslo gefunden, die für sie beide groß genug, relativ preiswert und besonders reizvoll gelegen war. Nur war dort nicht Platz für alles. So musste Karl zum Beispiel auf sein Foto-Labor vorerst verzichten und es bei uns zuhause im Keller einlagern.
Wir bekamen zwei alte Ledersessel, einen Kleiderschrank und einen Schreibtisch geschenkt. Dazu noch eine Menge Küchengeräte, Geschirr und Besteck. Als besonderes Geschenk hatte er für uns ein Foto von uns dreien und Vatern vergrößert und gerahmt.
„Besonders schade ist, dass ich mich von meiner „Ente“ [Citroen 2 CV in knall orange] trennen muss“, sagte Erik traurig, als wir eine Woche später bereits einen geliehenen 7,5-Tonner mit unseren Möbeln für Bremen beluden. Das Auto stand frisch geputzt und glänzend in der Einfahrt seines Hauses, denn er wollte es am nächsten Tag zum Kauf anbieten. „Das wäre genau das Auto, was wir uns gerade noch leisten könnten“, sagte ich. „Bloß haben wir im Augenblick dafür kein Geld“, bemerkte Gus. „Ihr könnt es haben, wenn Ihr mir versprecht, es nicht weiter zu verkaufen und uns sobald wie möglich damit in Oslo besucht“. Karl schmunzelte und meinte: „Sie ist zwar keine Reiselimousine, aber sehr treu und sehr zuverlässig. Die Strapaze müsst Ihr halt auf Euch nehmen, wenn Ihr einen fahrbaren Untersatz haben wollt“.
Wir waren beide von Karls Großzügigkeit überwältigt und bedankten uns mit dem gewünschten Versprechen und jeweils einem langen intensiven Kuss. „Ach Jungs, wenn ich Euch nicht gehabt hätte. Ich hätte niemals den liebsten Mann der Welt kennengelernt, keinen so fantastischen Sex erlebt und niemals die Bedeutung von echter Freundschaft erfahren. Da ist ein solches Geschenk für Euch eigentlich noch viel zu wenig“.
Wir wurden beide etwas verlegen und Gus war eines der wenigen Male in seinem Leben wirklich sprachlos. Karl nahm uns beide gleichzeitig in den Arm, küsste uns Stirn und Nacken und strich uns liebevoll übers Haar. Ich spürte sein enormes Geschlechtsteil hart gegen meinen Oberschenkel drücken und ein Seitenblick auf meinen Liebsten bewies mir deutlich, dass er Karls Umarmung genoss.
„Kommt Jungs, wir lassen mal einen Augenblick die Arbeit ruhen und trinken drinnen einen Kaffee“. Karl ließ uns vorgehen und machte die Haustür hinter uns zu.
„Ordentlich sitzen kann man nur noch in der Küche oder im Schlafzimmer“, grinste er. „Wo wollt Ihr den Kaffee trinken?“ „Im Schlafzimmer, dann kann ich gleich ein bisschen die Beine ausstrecken“, lachte Gus. „Ok, ich komme sofort“, rief Karl.
Gus schmiss sich auf das breite, moderne Bett und streckte seine Beine weit auseinander gespreizt von sich. Ich setzte mich in ähnlicher Stellung in einen der grauen Ledersessel. „Mann, erst wenn man sitzt, merkt man, wie die Schlepperei in die Knochen geht“.
„Ihr wollt doch wohl nicht sagen, dass Ihr schon kaputt seid?“. Karl stand in der Tür und balancierte drei große Kaffeebecher. Er musste zwischendurch auf Klo gewesen sein, denn der Reißverschluss an seinem Hosenstall war zu zwei Dritteln geöffnet und gab den Blick auf ein kleines Stück Haut und seine dichten roten Schamhaare frei. Noch während er dort stand wurde die kleine Öffnung von Minute zu Minute größer.
Gus griff sich fast unbewusst in den Schritt und mein Schwanz drängte mit so großer Kraft nach draußen, dass es wehtat.
„Mach mal bitte den Hosenstall zu! Dieser Anblick macht mich verrückt. Wie soll man so in Ruhe Kaffee trinken“, feixte Gus.
Karl stellte die Kaffeebecher auf den Tisch vorm Bett und zog erst am Reißverschluss nach oben, besann sich dann aber und zog ihn stattdessen ganz runter.
„Noch vor ein paar Monaten wäre mir nicht im Traum eingefallen, dass ich Jungs wie Euch mal ‚verrückt‘ machen könnte. Jetzt tue ich nichts lieber als das“. Mit einem eleganten Schwung hatte sich Karl seiner Hose und seines Hemdes entledigt und warf sich mit seinem gesamten Gewicht auf Gus. Der gab vor, sich zu wehren, schlang aber gleichzeitig seine Arme ganz fest um den kräftigen Körper. Mit seinem Fuß gab er mir ein Zeichen rüber zu kommen.
„Oh Jungs, wer Euch widerstehen kann, kann nicht schwul sein… Nicht nur, dass Ihr beide wunderschöne Körper habt und es ein Traum ist, Euch beide zu spüren… Ihr habt mich frei gemacht. Seit ich Euch kenne, habe ich überhaupt keine Hemmungen mehr. Was die Leute über mich denken und sagen interessiert mich nicht mehr, … und … ich genieße Sex wie noch nie zuvor“, flüsterte Karl.
„Rede nicht so viel über uns. Wir sind doch nichts Besonderes. Du bist der geile Typ, dem man nicht widerstehen kann“. Ich streifte meine Hose ab und legte mich auf Karls Rücken. Der hatte zwischendurch die Hose meines Liebsten geöffnet und runtergezogen. Gus legte seine Beine auf Karls Schultern, drückte seinen Po dicht an Karls gigantisches Fortpflanzungsorgan und spuckte immer wieder in seine rechte Hand, um damit seine Rosette zu befeuchten. Ich tat es ihm nach und verteilte meine Spucke sowohl auf meinem heißen, roten Rohr wie auch auf Karls steinharten und immer weiter wachsenden, fleischgewordenen Zitrone. Meine Finger glitten sowohl in den Anus meines Mannes als auch in den von Karl. Vorsichtig dirigierte ich seinen ungewöhnlichen Schwanz in das weit geöffnete Loch meines Mannes. Ich wusste, dass ich dieses Teil selbst niemals ohne Schmerzen würde aufnehmen können. Gus war hingegen dazu in der Lage und er genoss es.
Gus stöhnte und seufzte gleichzeitig und lächelte uns beide glücklich an. Karl warf leicht seinen Kopf zurück, drehte ihn dann leicht zu mir und bat: „Küss mich!“ Während ich meine Zunge tief in seinem Gaumen versenkte, steigerte er seine rhythmischen Bewegungen und drang so weit es ihm möglich war in Gus ein. Gleichzeitig schob ich ganz sachte meinen immer noch roten und etwas strapazierten harten Schwanz in seinen Darm.
Mein Schatz und ich fanden unsere Hände, klammerten uns regelrecht in einander und hielten Karl quasi fest umarmt. Noch während Gus leicht die Augen verdrehte und sich noch etwas stärker in meine Handflächen krallte, merkte ich, dass mein Höhepunkt unmittelbar bevorstand. „Ich komme“, flüsterte ich Karl ins Ohr und hätte mich dort beinahe festgebissen. Gus‘ Sahne perlte von den roten Haaren auf Karls Bauch ab. Der steigerte noch einmal seine Stoßbewegungen und ließ sich dann mit einem kurzen tiefen Seufzer auf Gus fallen. „Bitte bleib so! Lass ihn bitte noch drin!“, bat mein Schatz. Karl bewegte sich nicht, sondern grunzte nur tief zufrieden. Ich löste mich von ihm und legte mich neben die beiden. Mal küsste ich meinen Mann und mal Karl. Wir lagen noch minutenlang so auf dem Bett und genossen den Körper des jeweils anderen. Dann hob Gus Karl leicht an, leckte seine eigene Sahne von Karls Bauch und den fast faustgroßen Eiern. Dabei richtete sich sein Schwanz noch einmal etwas auf und ich ließ ihn kurz in meinem Mund versinken, um die Reste des so heiß geliebten Spermas aufzusaugen.
Mein Mann hat nach jedem Orgasmus einen herrlich speziellen Geruch, an dem ich ihn immer wieder erkennen würde. Deshalb vergrub ich mein Gesicht zwischen seinen Beinen und wollte ihn nicht freigeben. Erst als Karl seine Zunge über meinen Körper gleiten ließ und meinen Schwanz sauber leckte, ohne sich darum zu kümmern, dass er kurz vorher noch in seinem Anus gewesen war, löste ich mich von Gus und zitterte von den vielen kleinen Stromstößen, die meinen Körper durchfuhren. Meine übliche, heftige Reaktion auf jegliche Berührung nach einem Orgasmus.
„Jungs, geht duschen! Ich koche neuen Kaffee und dann packen wir weiter Euren Transporter voll“, rief Karl und grinste zufrieden.
„Wie kann der Kerl von Arbeit sprechen, wo er mich doch gerade so malträtiert hat. Mein Anus hängt in Fetzen und ich kann weder gehen noch stehen“, alberte Gus und tat als ob er total erschöpft sei.
„Komm mit unter die Dusche, ich kreme Dir alles ein“, sagte ich und reichte ihm eine Hand, damit er besser aufstehen konnte.
Zwei Stunden später stand der Transporter fertig gepackt vor Karls Haus. Immer wieder war Karl mit Dingen gekommen, die er für uns als unverzichtbar ansah und, die wir „unbedingt“ nach Bremen mitnehmen mussten. Zum Schluss überreichte er mir die Papiere und den Schlüssel seiner „Ente“, umarmte uns beide noch einmal und winkte uns nach, als wir davon fuhren.
Meine Jugend und die Zeit des Erwachsenwerdens in meiner Heimatstadt waren an diesem Tag abgeschlossen. Als wir am nächsten Tag mit unserem Transporter und dem knall orangen Citroen 2CV die Stadt verließen, glaubte ich noch einmal Rüdiger, Dieter und all die anderen Freunde auf der Straße gesehen zu haben. Sah den Schlosspark vorbeigleiten und stoppte kurz an der alten Schule, um dann endlich in eine neue Zukunft zu starten.
(Dran bleiben! Die Geschichte geht schon bald im Kapitel "30 Jahre normal anders (6) weiter.)



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