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30 Jahre normal anders (8) Zu neuen Ufern

  • Autorenbild: gert
    gert
  • 7. Jan. 2020
  • 56 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Nov. 2022

Zu neuen Ufern


Das Jahr neigte sich schon wieder seinem Ende zu. Gus bereitete sich auf sein Abschluss-Examen als Diplom-Kaufmann vor, und ich hatte meine Zwischenprüfung erfolgreich bestanden.


Im Juli waren wir sechs Freunde aus Bremen zu unserer verabredeten Reise nach Norwegen gestartet und verbrachten vierzehn traumhafte Tage zusammen mit Erik und Karl. Wir wanderten mit Zelt und Schlafsack durch Nordmarka [Waldgebiet nördlich von Oslo], fuhren mit der Bahn über die Hardanger Vidda [größtes Hochplateau Europas] nach Bergen und erkundeten in Oslo sowohl die idyllischen Badeinseln im Oslofjord wie auch die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am Ende unserer Tour stand für Jerry fest, dass er alles dransetzen wollte, einen Job in der amerikanischen Botschaft in Oslo zu bekommen. Joachim hatten wir mit der Firma ‚Grønnt Hus‘ und ihrem Chef Egil bekannt gemacht, und er überlegte jetzt ernsthaft, in ein paar Jahren dort als Gärtner anzufangen.


Egil lud uns alle zum Essen in den ‚Stattholdergården‘ [eines der ältesten und besten Restaurants in Oslo] ein und ließ sich von unseren Fortschritten im Studium, den Kontakten mit Italien und dem Aufbau der Hydrokultur-Gärtnerei in Bremen berichten. Er erzählte uns, was er in der Firma verändert hatte und über seine Pläne, bereits im nächsten Jahr die Importabteilung zu erweitern und auf lange Sicht eine eigene Blumengeschäfts-Kette in Norwegen zu etablieren.


Drei Tage vor Weihnachten klingelte es zwei Mal an unserer Wohnungstür. Es war kalt, regnerisch, dunkel und die Beleuchtung neben der Tür war kaputt. So erkannte ich zuerst überhaupt nicht, wer da vor mir stand. Es war Hans-Peter, der Kellner aus dem Restaurant im Schnoor. Ich hatte die Episode von dem Sonntag im Mai längst vergessen und auch nicht damit gerechnet, dass Hans-Peter unsere Einladung jemals annehmen würde.

Da der Mann vor mir deutlich fror und durchnässt aussah, bat ich ihn in den warmen Flur. „Wir kennen uns doch, sagte ich etwas unsicher“ und musterte ihn. „Ja, Ihr habt doch damals gesagt, ich könne einfach vorbeikommen… Na ja, da hab‘ ich mir halt gedacht, versuch’s mal… Bisher hatte ich immer keine Zeit, aber jetzt habe ich endlich mal zwei Tage Urlaub…“, sagte Hans-Peter und schüttelte die Regentropfen von seiner Jacke. „Ach ja, natürlich… jetzt erinnere ich mich. Das ist ja eine Überraschung… Komm doch rein!“

Sein markantes Gesicht war durch eine recht große, kantige Nase und dem schwarzen Schimmer eines starken Bartwuchses geprägt. Er blickte mich mit etwas melancholischen, dunklen Augen an und lächelte. „Ich dachte, Euch interessiert vielleicht, dass zwei der Typen, die Euch damals belästigt haben, vor einer Woche verknackt worden sind. Die haben eine Woche später im Bürgerpark einen Mann krankenhausreif geschlagen und dann auch noch mit einer Pistole in Walle eine Tankstelle überfallen… Das brachte zwei Jahre ohne Bewährung“.


Hans-Peter war ziemlich aufgebracht, und ich hatte Mühe, ihn in die Küche zu lotsen, wo Gus gerade das Abendbrot vorbereitete. Der erkannte unseren Gast sofort und begrüßte ihn mit Handschlag. „Du musst entschuldigen, wir hatten nicht mehr mit Besuch gerechnet, deshalb ist hier alles ein bisschen chaotisch. Was möchtest Du trinken?“.


„Danke, danke, ich will nicht beim Abendessen stören“. – „Oh Gott, schon wieder jemand, der glaubt er stört… Bei uns stören nette Männer nie. Hauptsache Dich stört nicht, wie ich hier rumlaufe, dass nicht aufgeräumt ist, und wir gleich erstmal was essen werden. Vorausgesetzt Du magst Bratkartoffeln mit Knipp, kannst Du gerne mitessen. Es ist genug da“.


Hans-Peter lächelte und meinte: „ Ich habe schon verstanden, dass Ihr etwas speziell seid, aber ich hatte nicht erwartet, hier in der Stadt zwei Männer kennenzulernen, die so unkonventionell sind wie Ihr beide. Bei uns zuhause in Hasdorf gibt’s viele Leute, deren Haus den ganzen Tag offen steht, und wo man auch kommen kann, wann man will. Aber hier in Bremen habe ich das nicht erwartet“.


„Na ja, wir kennen das nicht anders. Man darf eben keine Angst vor Menschen haben…“, lachte ich und bot ihm einen Platz am Küchentisch an.

„Aber… was ich nicht begriffen habe… Du kommst aus Norwegen und Gus aus Italien? Wie habt Ihr Euch denn da kennengelernt?“. Hans-Peter schaute mich fragend an.

Gus und ich mussten beide herzlich lachen. „Nein, das stimmt nicht ganz. Ich habe einen norwegischen Vater, bin aber in Ce… aufgewachsen und Gus hat fast zwei Jahre in Italien studiert, aber er ist eigentlich aus Bremerhaven. Kennengelernt haben wir uns, als ich mit meinem Vater im Urlaub in Italien war“.


„Oh, jetzt verstehe ich, was Gus gemeint hat, als er sagte, mit Euch würde es nie langweilig. Wenn ich im Urlaub mal jemanden kennenlerne, was echt selten vorkommt, bin ich immer viel zu schüchtern und zu träge, dass der Betreffende schnell die Lust verliert und es bei ein paar Belanglosigkeiten bleibt“.


„DER Betreffende? Bedeutet das, Du bist genau wie wir auf Männer festgelegt?“, fragte Gus sachlich. „Ja, eh… also, ich meine… so richtig festgelegt war ich bis vor ein paar Jahren nicht. Ich hatte bei uns im Dorf eine Freundin, aber die dachte immer nur an verloben und heiraten. Das ging mir am Ende so auf den Wecker, dass ich auch deshalb nach Bremen gezogen bin“.


„Warst Du denn schon mal mit einem Mann befreundet? Also auch intim, wenn Du weißt, was ich meine“. – „Nee, ich habe noch nie mit einem Mann geschlafen, wenn Du das meinst, aber auch noch nie mit einer Frau. Meine Freundin wollte zwar immer, aber ich nicht“.


„Auweia, Du bist doch vermutlich etwa in unserem Alter…und noch nie mal so richtig… das stelle ich mir hart vor“, sagte Gus ernsthaft und mit einem fast mitfühlenden Unterton.

„Na ja, ich bin gerade 25 geworden. Da habe ich vielleicht noch etwas Zeit“. Hans-Peter schien nicht sehr überzeugt von dem, was er sagte und schaute etwas beschämt auf den Boden.


„Sagen wir mal so, Du hast einiges verpasst. Ich habe mit 18 angefangen und Walter war 16 als er sein Schlüsselerlebnis hatte. Und diesen Spaß haben wir uns bisher durch nichts nehmen lassen“.


„Wie lange sei Ihr denn schon zusammen?“. – „Seit fast vier Jahren“. – „Und keinen anderen mehr gehabt seitdem?“ Wieder konnten wir uns vor Lachen kaum halten. „Wer hat das denn gesagt? Sex ist für uns beide ein riesiger Spaß und eine Form der Zuneigung, die wir gern auch unseren besten Freunden zu Teil werden lassen. In der Beziehung sind wir für manche Menschen wirklich sehr speziell“.


„Ach so…“. Hans-Peter hatte wieder diesen melancholischen, fast traurigen Gesichtsausdruck. „Waren die Jungs, mit denen Ihr bei uns im Restaurant wart, auch sehr gute Freunde von Euch?“ – „Ja, die Besten.“ Wieder sagte Hans-Peter nur: „Ach so…“. Er schien Zeit zu brauchen, um über das Gesagte nachzudenken. „Meine Mutter hat mal gesagt, Sex sei kein Spiel und man müsse sehr behutsam und verantwortungsbewusst damit umgehen“. „Da hat Deine Mutter sicher Recht, jedenfalls, was die Verantwortung angeht. Aber wenn Männer mit Männern und Frauen mit Frauen Sex haben, kann das auch eine Art Spiel sein. Auf jeden Fall sollte man den Spaß nicht vergessen und vor allem nicht Liebe und Sex in einen Topf werfen“. Gus redete mehr zu seiner Bratpfanne als zu Hans-Peter.


„Wie meinst Du das? Liebe und Sex gehören doch zusammen“. – „Liebe ohne Sex ist schwer aber denkbar. Sex ohne Liebe kommt täglich überall vor. Für mich ist Sex die schönste Form der körperlichen Zuneigung und gleichzeitig eine sehr gute Möglichkeit Körper und Lust in Einklang zu bringen. Ohne Sex werden Körper und Seele schneller krank und nicht befriedigte Lust macht uns aggressiv“.


Hans-Peter grübelte weiter und schien mit sich zu ringen, etwas sagen zu wollen. Aber mehr als ein „Mmmmm…“, kam nicht.


„So, nun komm, iss erstmal was!“. Gus verteilte Bratkartoffeln und Knipp gleichmäßig auf unseren Tellern und ignorierte Hans-Peters bescheidenen Versuch höflich abzulehnen. Ich schenkte jedem ein Bier ein, als Hans-Peter die Diskussion wieder aufnahm.


„Ich glaube, ich könnte das nicht…“. – „Was könntest Du nicht?“ – „Na ja, mit einem Mann Sex haben, den ich nicht liebe“. - „Aber mit einer Frau schon?“. – „Nee, erst recht nicht. Ich habe bei meiner Freundin nie einen hoch gehabt, selbst wenn sie mal angefasst hat“. „Aber wenn Du Dir Bilder von nackten Männern anguckst, dann kriegst Du einen hoch, oder?“. Hans-Peter wurde knallrot: „Ja… wieso… woher weißt Du?“ – „Ich sehe es Dir an“, lachte Gus. Unser Gast war jetzt vollends verunsichert. „Ich krieg ganz schnell einen hoch, wenn ich einen nackten Mann sehe… Ich mag deshalb auch nicht nackt baden und selbst in Badehose ist das manchmal peinlich. Wir hatten mal einen Lehrling, der mich provozieren wollte. Der hat abends als wir allein in der Küche waren, einfach seine Hose aufgemacht und seinen Schwanz rausgeholt. Ich war völlig perplex, hatte die ganze Nacht eine Steifen und konnte nicht schlafen“.


„Mann oh Mann, das hört sich ganz schön ernst an“, sagte Gus besorgt. „Wieso?“ – „Na, weil das einfach nicht normal ist. In unserem Alter muss man doch seine Lust auch mal ausleben. Du kannst IHN doch nicht immer nur in die Hand nehmen“, lächelte Gus. „Aber ich kann doch nicht einfach den Penis von unserem Lehrling anfassen“. – „Warum nicht? Wenn er das will. Was ist denn dabei? – „Das ist doch verboten“. „Wenn Ihr Euch einig seid und Du ihn zu nichts zwingst, ist alles erlaubt“. „Vielleicht wollte er Dir ja auch einen blasen“. „Wie blasen?“. „Na, blasen halt… Deinen Schwanz in den Mund nehmen…“, Gus schaute unseren Gast etwas verwundert an. Sollte es möglich sein, dass dieser erwachsene Mann nicht wusste, was ‚blasen‘ bedeutete. „Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie das geht. Ich habe das zwar schon mal auf Bildern gesehen, aber kann mir nicht vorstellen, das selber zu machen. Männer stecken sich ja auch ihre Schwänze gegenseitig in den Arsch… das könnte ich überhaupt nicht…“. „Du musst es halt mal ausprobieren“. – „Die lachen mich doch aus, wenn ich das noch nie gemacht habe“. „ Das ist Blödsinn… warum sollte Dich denn jemand beim Sex auslachen?“. – „Meine Freundin hat doch auch immer nur über mich gelacht, weil ich bei ihr keinen Steifen hatte“.

„So, mein Freund… willst Du nicht etwas an der Situation ändern? Mach doch einfach mal das, wozu du Lust hast und denk nicht an die anderen. Sag, wenn Dir ein Mann gefällt. Fass seinen Schwanz an, wenn du Lust hast und probiere mal, wie es sich anfühlt, wenn Du etwas Hartes in Deinem Anus hast. Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel, wenn ich das so direkt sage. Aber Sex MUSS Spaß machen. Wenn Du das einmal erlebt hast, ist das ganze Leben viel fröhlicher und leichter…glaube es mir“.


Hans-Peter schaute jetzt abwechselnd Gus und mich an. „Wenn ich jetzt sagen würde, Ihr gefallt mir, würdet Ihr mich sofort rausschmeißen. Kennt Ihr denn jemanden, der mit mir alles mal ausprobieren würde und nicht böse wäre, wenn ich sagen würde, dass ich nicht mehr will?“.

Gus und ich sahen uns kurz an und ich antwortete: „ Wie würdest Du denn reagieren, wenn wir uns jetzt nackt ausziehen und Dich fragen würden, ob Du dasselbe machen willst?“ – „ Ehmmm… also… ich weiß nicht… also…ich fände das schon toll, Euch nackt zu sehen… aber selbst… also ich habe das noch nie gemacht… nein, ich glaube, ich kann das nicht… vielleicht später mal“.


Hans-Peter schien sich unwohl zu fühlen und stand auf. „Ich glaube, ich gehe jetzt besser wieder… Ich muss erstmal über alles nachdenken. Würde mich freuen, wenn Ihr irgendwann wieder zu uns zum Essen kommt… und… Ihr dürft mich auch gerne besuchen. Ich wohne gar nicht weit vom Restaurant. Ich gebe Euch mal meine Adresse… Telefon habe ich übrigens auch“, er lächelte und gab uns ein kleines gelbes Kärtchen, auf dem alles notiert war.


Als er jetzt vor mir stand, sah ich, dass sich in seiner schwarzen Bügelfalten-Hose ein beachtliches Zelt zwischen den Beinen aufgebaut hatte. Ich vermutete, dass er keine oder sehr locker sitzende Unterhose trug. Wohl eher unbewusst legte er eine Hand in den Schritt im Versuch etwas zu verbergen, das nicht zu verbergen war.


Ich tat so, als hätte ich es nicht bemerkt und bedankte mich für seine Visitenkarte und die Einladung. Gus hingegen machte keinen Hehl daraus, dass er den Anblick genoss. Da er nur eine dünne Trainingshose trug, war sein, wie immer, fast waagerecht abstehender Schwanz für niemanden zu übersehen. Er tat auch nichts dafür, es zu verbergen sondern zog noch leicht den losen Bund herunter, so dass die buschigen, dunklen Schamhaare sichtbar wurden. Dabei grinste er unseren Gast an und sagte: „Schade, dass Du schon gehen willst, obwohl Du doch etwas anderes viel lieber tätest“.


Hans-Peter schaute wieder zu Boden und wagte es nicht, Gus anzuschauen. Ich vermutete, er war nicht nur unsicher, er hatte auch Angst. Daher legte ich meinen Arm um seine Schulter und sagte: „Komm, ich bring Dich noch zur Tür“. Seine Reaktion war heftig. Er schlug mit einem kräftigen Schlag meinen Arm weg und ging mit schnellem Schritt und ohne sich umzublicken zur Haustür. Dort drehte er sich noch einmal um, lächelte und sagte: „Entschuldigung, das wollte ich nicht… aber mich hat noch nie ein Mann so angefasst… Ihr seid beide sehr, sehr nett… aber ich kann das nicht“.


„Aber Hans-Peter, das war doch meine Schuld. Ich nehme gern Menschen in den Arm, die ich mag. Also denk Dir nichts dabei und komm gut nach Hause“. Unser Gast stand schon im Regen vor der Tür, als er sich umdrehte, ein paar Schritte auf mich zukam und ganz leise sagte: „Du bist lieb, aber Gus mag mich eigentlich gar nicht. Er will nur Sex und dann kann ich gehen“. „ Oh Gott, wie kommst Du denn darauf? Wir haben beide gerne Sex, aber nur mit guten Freunden und die schicken wir bestimmt nicht einfach weg… Du darfst gerne wiederkommen, wenn sie auch mal hier sind. Dann kannst Du sie fragen“.

Hans-Peter war ganz dicht neben mich getreten und schaute mir das erste Mal direkt in die Augen. Die unbeschreibliche Melancholie seiner Augen war noch stärker geworden und es fehlte ihm jede Fröhlichkeit. „Meinst Du wirklich, wir könnten Freunde werden… also so richtig meine ich. Hättet Ihr denn Geduld mit mir… also, ich meine, dass ich nichts machen muss, was ich nicht will“. Er zitterte und schien völlig verstört. Ich sah, dass seine Beine regelrecht schlotterten. Gleichzeitig war aber seine Beule im Schritt überhaupt nicht kleiner geworden.


„Ach Mann, bei uns darf jeder so sein, wie er möchte, solange er uns lässt, wie wir sind. Komm jetzt mal her zu mir. Du frierst und ich möchte Dich jetzt einfach in den Arm nehmen… nicht mehr und nicht weniger, aber schlag mich bitte nicht gleich wieder“. Er lächelte und drückte sich unbeholfen an mich, so als ob er einfach nicht den ersten Schritt machen wollte. Ich zog ihn mit beiden Armen fest an mich und rieb lachend meine Nase an seiner. „Du weißt, dass die Eskimos sich so begrüßen? Die denken sich nichts dabei und sind auf diese Weise einfach nur nett zu einander“. Hans-Peter ließ sich jetzt förmlich fallen, lachte befreit und wollte die Nasen-Begrüßung gleich noch einmal wiederholen. „Das ist eine tolle Sitte, das macht Spaß… mach nochmal bitte!“ Er umfasste mich jetzt noch fester und wollte mich scheinbar gar nicht mehr loslassen. „Komm, und jetzt vertrag Dich mit Gus und verabschiede Dich auf Eskimoweise, dann schläfst Du und auch er besser“.


Ich schob meinen neuen melancholischen Freund wieder ins Wohnzimmer, wo Gus, der sich inzwischen sein T-Shirt ausgezogen hatte gerade an unserem alten Fernseher rumhantierte. Er sah sich erstaunt um, als Hans-Peter sagte: „Ich war wohl eben zu unhöflich. Ich wollte mich nur noch eben verabschieden…“. Gus ging mit seinem typisch warmen Lächeln auf ihn zu und streckte ihm die Hand entgegen. „Ich habe eben gelernt, dass die Eskimos das anders machen“, grinste Hans-Peter, beugte sich vornüber, um nur mit seiner Nase für Sekunden die von Gus zu berühren. Der war völlig überrascht und griff noch einmal nach den Händen unseres Gastes, der sich das diesmal ohne Widerstand gefallen ließ. „Du musst aber auch wissen, dass ich im Gegensatz zu den Eskimos, wahnsinnig gerne liebe Männer küsse… darf ich?“, fragte Gus fast flüsternd. Hans-Peter wirkte jetzt so entspannt, dass er sich mit geschlossenen Augen gefallen ließ, als Gus seine Lippen seinen näherte. Ich wusste, der Mann, Gus‘ Küssen nicht verfiel, war nicht schwul. Trotzdem staunte ich nicht schlecht, als Hans-Peter sich quasi in die Arme von Gus fallen ließ und mit einem tiefen Brummen diese Art der Zuneigung und Annäherung genoss. Gus merkte das natürlich und drückte jetzt auch seinen Unterleib ganz fest gegen den unseres Gastes, der jetzt überhaupt keine Anstalten mehr machte, sich zu wehren.


Gus‘ Trainingshose war bereits über die knackigen, kleinen Pobacken gerutscht und er führte jetzt eine Hand von Hans-Peter direkt dort hin. Auch das ließ sich dieser mit offensichtlichem Genuss gefallen.


Gus lockerte leicht seinen Griff und schaute Hans-Peter gerade ins Gesicht: „So, Du wolltest Dich verabschieden… schade, aber ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Du bist ein netter Kerl, ich mag Dich!“. Hans-Peter war wieder etwas verunsichert und schaute zu mir rüber: „Wirst Du gar nicht eifersüchtig, wenn Dein Freund so etwas zu mir sagt?“ „Nein, ganz bestimmt nicht… ich müsste sonst auf mindestens 15 unserer Freunde eifersüchtig sein“, lachte ich und ging zu den beiden hinüber. Ich küsste Gus in den Nacken und streichelte ihm den Rücken bis zu den Pobacken.


„Und Ihr vertragt Euch immer gleich gut?“, fragte Hans-Peter ungläubig. „Nicht immer… aber wenn’s um Männer geht dann schon“, grinste ich. „Ihr seid schon merkwürdig, aber ich mag Euch beide sehr… sonst wäre ich wohl heute Abend auch nicht gekommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich Euch vertrauen könnte. Eben hatte ich allerdings Angst, dass Ihr mir nur etwas vorspielt. Aber Ihr seid beide irgendwie so offen und nett, dass eine Freundschaft mit Euch etwas Wunderbares sein müsste. Den Kuss eben von Dir, Gus und Deine liebe Umarmung, Walter werde ich nie vergessen…niemals… das durfte bisher noch kein Mann mit mir machen“.


Gus und ich blickten uns an und wussten nicht recht, was wir sagen sollten. „Ich habe doch gesagt, Du brauchst bei uns nichts machen, was Du nicht wirklich willst“, sagte ich etwas hilflos.


„Darf ich noch etwas bleiben?“. – „Aber natürlich, so lange wie Du möchtest. Ich habe eben gemerkt, dass Deine Klamotten ziemlich feucht sind. Willst Du Dir nicht etwas Trockenes anziehen? Hose und T-Shirt kannst Du von mir bekommen“, bot ich an.


Hans-Peter tastete sich unwillkürlich ab und meinte dann, dass er vielleicht tatsächlich etwas Trockenes anziehen sollte. „Geh ins Bad und häng Deine Sachen über die Heizung, dann sind sie im Nu trocken. Ich suche Dir eine Hose und ein Sweatshirt raus…“. Er verschwand im Bad, und ich suchte eine Trainingshose, ein paar warme Socken und einen dünnen Pullover raus.


Als ich, ohne nachzudenken und ohne anzuklopfen, ins Bad ging, um ihm die Sachen zu geben, stand unser Gast total nackt vorm Spiegel und betrachtete sich gedankenverloren. Er hatte eine gleichmäßig dünne, schwarze Körper-Behaarung auf einer leicht gebräunten, sehr weichen Haut. Große braune und ungewöhnlich dicke Nippel glänzten auf seiner Brust und ein schöner, dunkelbrauner, gerader, etwa 15 Zentimeter langer, unbeschnittener Schwanz stand hart und senkrecht, ohne die Eichel freizugeben.


„Oh, entschuldige bitte… ich lege Dir die Klamotten hier hin“. „Ist schon Ok… Du hast ja gesagt, wir sind Freunde. Sag mal, darf ich eben warm duschen? … Mir ist immer noch kalt“. – „Na klar, die großen Badetücher liegen dort drüben“. – „Danke, das ist ganz lieb. Anschließend geht es mir bestimmt besser“. Schon stand er unter der Dusche und ließ das warme Wasser über seinen Körper laufen. Es störte ihn überhaupt nicht, dass ich dabei zusah. Er schob die Vorhaut langsam über die Eichel zurück und wusch seinen Schwanz und anschließend seine Poritze sehr gründlich, vermied aber jede Wichsbewegung. „Komm zu uns ins Wohnzimmer, wenn Du fertig bist. Möchtest Du einen Rotwein trinken oder lieber Bier oder Cola?“ – „ Gerne Rotwein“.


Gus schenkte gerade den Wein ein, als Hans-Peter mit einem großen Badehandtuch um die Hüften geschlungen in der Tür stand. „Ich glaube, ich brauche Deine Sachen gar nicht. Die Klamotten trocknen ja im Bad ganz schnell und dann gehe ich auch wirklich nach Hause“, lächelte er.


„Fühl Dich wie zuhause!“ Er setzte sich in einen von Karls alten Ledersesseln, schlug die Beine über und strahlte uns das erste Mal an diesem Abend richtig an. „Mann, ist das gemütlich bei Euch. Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen, dass ich mich vorhin so blöd angestellt habe. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass Ihr beide so lieb seid, wie Ihr ausseht. Ich dachte wirklich, Ihr würdet gleich über mich herfallen. Tja, und jetzt sitze ich hier völlig nackt mit einem Ständer, wie ich ihn schon ewig nicht mehr hatte und nichts passiert… Ihr schenkt mir Wein ein und seid immer noch nett“. Er lachte ein warmes und herzliches Lachen, die Melancholie in seinen Augen war fast einer Art Fröhlichkeit gewichen. Er zitterte nicht mehr und schien vollkommen entspannt.


„Also, wir sind immer nett zu allen Männern, die nackt in unserem Wohnzimmer sitzen… dass das mal klar ist“, feixte Gus. „Und wir sind noch nie ‚über einen Mann hergefallen‘, selbst wenn die Versuchung noch so groß gewesen ist“, fügte ich grinsend hinzu.

„Und jetzt bin ich fast so weit, dass ich über Euch herfallen möchte. So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich bin ziemlich durch den Wind, wie man bei uns in Schleswig Holstein sagt“. Er schmunzelte und sah uns gerade an: „ Was macht man denn jetzt? Wie läuft das denn unter Männern? Fasst Ihr Euch jetzt gegenseitig an den Schwanz und holt Euch einen runter, oder muss man den gleich in den Mund nehmen? Oder steckt man ihn erst in den Po?“


„Jeder macht es so, wie er es am liebsten hat. Wenn der andere mitmacht, ist es gut, wenn nicht, muss man halt was anderes ausprobieren. Hauptsache man hat sich lieb, respektiert einander und hat zusammen Spaß“, philosophierte Gus, indem er quasi zu sich selbst sprach.


„Vor allem gibt es bei uns keine Vorschriften. Entweder Du hast Lust und lässt Dich einfach auf uns ein, machst das, was wir auch machen oder Du lässt es halt und trinkst gemütlich Deinen Wein, und wir unterhalten uns ein bisschen“.


Ich war inzwischen kurz ins Bad gegangen und hatte auch schnell geduscht. Dabei war mir aufgefallen, dass Hans-Peters altmodische, viel zu große, graue Feinripp-Unterhose von innen ganz fleckig und weiß von Sperma-Spuren war. Zum Teil war die Hose im Schritt noch richtig feucht. Ich legte mir ebenfalls ein Badehandtuch um, konnte damit aber nicht verbergen, dass mein Schwanz senkrecht und eisenhart stand wie eine Eins.


Ich holte mir auch ein Glas Wein und setzte mich in den Sessel gegenüber von Hans-Peter. Der verfolgte sehr aufmerksam all unsere Bewegungen und nippte immer wieder nervös an seinem Weinglas. Gus hatte das Tonband eingeschaltet und ein Band mit ‚Romantic Songs‘ eingelegt. James Taylor sang “How sweet it is to be loved by you…”.


“Entspann Dich, Leg doch Deine Beine hoch, oder hörst Du solche Musik nicht gern?“ – „Oh doch! Das ist ein wunderschöner Song. Darf ich meine Füße auf Deine Sessellehne legen?“. „ Wie Du willst. Bequemer wäre es, ich könnte meine Beine auf Deinen Schoß legen und Du Deine auf meinen“. – „Ja, gern!“


Gus lag ausgestreckt auf dem Fußboden und wippte mit seinem Kopf im Takt der Musik. Sein Schwanz stand senkrecht und bildete ein interessantes Zelt in seiner dünnen Hose. Ich hatte große Lust, mich neben ihn zu legen und zu kuscheln. Jetzt galt meine Aufmerksamkeit allerdings erstmal unserem Gast. Sein Handtuch hob und senkte sich in regelmäßigen Abständen und seinen Blick hatte er fest auf Gus geheftet. Ich begann ganz vorsichtig seine Zehen zu massieren und langsam legte sich die Nervosität. Er begann tief durchzuatmen und gab kleine Stoßseufzer von sich. Da er die Behandlung offenbar genoss, nahm ich die Zehen einzeln in den Mund und leckte behutsam um sie herum. „Oh Gott, ist das schön…das ist ja wie in einem Traum“. Hans-Peter warf etwas den Kopf in den Nacken und rutschte im Sessel weiter nach unten und in meine Richtung. Dabei löste sich das Handtuch von seiner Hüfte und gab den Blick auf seinen edlen, starken und steifen Schwanz frei.


„Mehr, mehr… bitte mach weiter… das ist unglaublich schön“, schwärmte unser Gast und ließ seine Arme über die Sessellehne baumeln.


Ich bewegte jetzt meine Zunge über die Fußsohle zur Achillesferse und von dort an der Innenseite der Wade und des Oberschenkels bis zu seinem Po und wieder zurück. Für einen Augenblick verkrampfte er sich, und ich hatte den Eindruck Hans-Peter wollte mich zurückstoßen. Dann entspannte er sich wieder und begann ganz leise zu winseln: „Oooohhhh… das ist so wahnsinnig… bitte, bitte nicht aufhören…“. Er windete sich in alle Richtungen, hob und senkte seinen Körper und geriet immer mehr in Ekstase. Als meine Zunge das erste Mal sein Loch berührte, schluchzte er kurz auf wie ein Kind und packte dann mit einem festen Griff meinen Kopf und presste ihn so gegen seine Pobacken, dass ich kurz Atemnot bekam. Immer wieder drang ich mit meiner Zunge in seinen Anus ein. Sein Stöhnen, Wimmern und Flehen geilte mich regelrecht auf und ich konnte es nicht lassen, mich an seiner Rosette festzusaugen. Hans-Peter begann jetzt rhythmisch gegen die Sessellehne zu schlagen und sein Wimmern wurde zu einer lauten Mischung aus Weinen und Lachen.


Gus war aufgestanden, hatte sich hinter Hans-Peters Sessel gestellt und begann ihm die Haare und den Nacken zu kraulen. Hin und wieder schlug er ihm seinen harten Schwanz ins Gesicht, um dann gleich wieder beruhigend mit seiner Handfläche über sein Gesicht zu streichen und schließlich seine Finger in den Mund zu stecken. Nahezu gierig nahm Hans-Peter die Finger auf und lutschte wild an ihnen. Zwischendurch rang er nach Luft und bat immer wieder stöhnend nach mehr.


Als ich merkte, dass ich eine Pause brauchte, wechselte ich meine Position mit Gus. Er machte genau dort weiter, wo meine Zunge sich eben zurückgezogen hatte. Gus war ein Meister der Zungenarbeit und hatte mich schon so manches Mal fast irre gemacht, wenn seine verhältnismäßig lange Zunge meinen Anus ausgeforscht hatte. Jetzt gab er alles, um unseren Gast an den Rand der Bewusstlosigkeit zu bringen. Der atmete jetzt sehr hastig und flach, während er gleichzeitig eine Art Jubelgeräusch und Weinen hervorbrachte. Er verdrehte jetzt immer wieder die Augen und ließ dann seinen Kopf in meine Hände sinken. Ich küsste ihn auf seine Stirn und fragte ganz leise: „Magst Du noch?“ – „Oh ja, ja… bitte mehr, mehr…“.


„Dreh Dich mal um und leg Dich über die Sessellehne!“, forderte ich ihn auf. Hans-Peter reagierte sofort. Gus machte die Bewegung mit und setzte seine Zungenarbeit keinen Moment aus. Unser Gast lag jetzt auf dem Bauch und suchte mit einem wilden Blick nach meiner Hand. Ich stellte mich vor ihn hin und drückte ihm statt meiner Finger meinen Schwanz ins Gesicht. Nahezu gierig und ohne Widerstand nahm er meinen harten und feuchten Kolben tief in seinen Schlund auf.


Dafür, dass er angeblich noch nie einen Männerschwanz im Mund gehabt hatte, machte er es großartig. Seine rechte Hand suchte meine, und er drückte sie so hart, dass ich glaubte blaue Flecken zu bekommen. Mein Orgasmus war nur noch eine Frage von Sekunden, daher zog ich meinen Schwanz hastig aus seinem Mund zurück. Ich konnte das einfach immer noch nicht steuern und schleuderte dicke Klumpen Sperma auf Hans-Peters Schulter, in seine Haare und sein Gesicht.


Wieder rief unser Gast nach mehr. Auch als Gus seinen Schwanz der gut befeuchteten Rosette näherte, wollte Hans-Peter mehr und rief immer wieder laut: „Bitte, bitte… nicht aufhören… macht was Ihr wollt mit mir… bitte, nicht aufhören!“


„Ok, flüsterte Gus ihm ins Ohr. Jetzt tut’s mal für einen kleinen Moment ein bisschen weh“. Ich sah Hans-Peter an, dass er Schmerzen hatte, aber es nicht zugeben wollte. Er lächelte und biss gleichzeitig die Zähne zusammen. Gus steinharter Kolben hatte längst mehrfach bis zum Anschlag zugestoßen und meinem Mann standen schon die Schweißperlen auf der Stirn, als Hans-Peter wieder laut schluchzte und ihm diesmal tatsächlich die Tränen kamen. Trotzdem rief er immer wieder: „Ich will mehr… stoß doch zu, bitte…härter!


Gus machte wieder eine Pause und strich wieder zärtlich über die Haare und den Nacken unseres Gastes, dem jetzt merkwürdigerweise noch mehr die Tränen kamen.


Ich setzte mich auf den Fußboden vor den Sessel und versuchte von dort Hans-Peters Schwanz mit dem Mund zu erreichen. Obwohl er steinhart war, gab seine Vorhaut die Eichel nicht frei. Ich versuchte mit den Lippen die Haut nach unten zu ziehen, doch das gelang nicht. Dann nahm ich zwei Finger und zog kräftig. Im gleichen Moment schrie Hans-Peter so Gotts erbärmlich, dass Gus und ich einen Schreck bekamen und sofort alle Aktivitäten einstellten.

„Nein, nein… es ist nichts… ich halte das schon aus… bitte, bitte nicht aufhören!“

Die dunkle Eichel glänzte jetzt prall und von einem Vorhautwust eingeschnürt. Ich ließ den Schwanz wieder in meinen Mund gleiten und umspielte die unnatürlich harte Eichel immer wieder mit meiner nassen Zunge und versuchte besonders das Bändchen zu stimulieren, was wegen des dicken Hautwusts gar nicht so einfach war.


Als ich das erste Sperma schmeckte, wand sich unser Gast immer noch, allerdings mehr durch Gus‘ Bewegungen als durch meine. Ich hörte an der Art wie Gus stöhnte, dass sein Schwanz kurz vor der Explosion stand. Noch ein paar Mal stieß er hart und kräftig zu. Dann wurde er ruhiger und ließ sich vornüber fallen. Obwohl er seinen Kolben noch gar nicht zurückgezogen hatte, tropfte sein Sperma bereits auf meinen Hals.


Hans-Peter schien das kaum bemerkt zu haben, denn er forderte schon wieder mehr und, dass wir um Gotteswillen nicht aufhören sollten. Sein eigener Orgasmus war so heftig, dass aus seinem Winseln und Weinen ein tiefer aus der Bauchhöhle kommender Schrei seinen Höhepunkt unterstrich.


Ich schluckte seine Sahne fast völlig und leckte seine stramme Eichel sauber. Für unseren Gast war aber wider Erwarten noch nicht Schluss. Er schaute uns enttäuscht aus seinem total verheulten Gesicht an: „ Warum hört Ihr auf. Es war doch gerade sooo schön… bitte, bitte macht noch ein bisschen weiter…bitte!


Sein Schwanz war tatsächlich noch genauso hart wie vorher. Gus sah mich an und seufzte leise: „Es ist halt sein erstes Mal“. Dabei nahm er zwei Finger und führte sie langsam in den Anus ein, während er mit der anderen Hand den Po streichelte. Ich versuchte den klebrigen, nassen Schwanz wieder in den Mund zu bekommen. Meinen eigenen halb schlappen Schwengel bearbeitete ich selbst mit der Hand bis er wieder hart wurde.

Hans-Peter war jetzt wieder zufrieden und grunzte jedes Mal, wenn Gus seine Prostata berührt hatte. Gleichzeitig versuchte er durch jetzt eigene rhythmische Bewegungen seinen Schwanz noch einmal zum Abspritzen zu bringen. Auch ich rieb meinen Kolben noch einmal wie wild. Selbst Gus hatte seinen Schwanz noch einmal zu voller Härte gebracht und schob ihn gerade noch einmal bei Hans-Peter rein, als dieser rief: „Ich liebe Euch! Ihr seid die Größten! Ich wünschte, Ihr würdet immer weitermachen“.


Auch sein zweiter Orgasmus war eine volle Ladung gegen meinen Gaumen, die ich wieder voll schluckte. Ich spritzte nur noch ein paar kleine Spritzer auf meine Bauchdecke. Gus stieß in kurzen und harten Intervallen zu, zog ihn aber kurz vorm Abspritzen raus und schoss seine Ladung auf meinen Bauch und Oberschenkel ab.


Hans-Peter drehte sich wieder auf den Rücken, ließ die Arme über die Sessellehne hängen und lachte uns an. Seine Augen leuchteten, obwohl die Spuren der Tränen noch deutlich zu sehen waren. Die feinen, dunklen Haare auf seiner Brust waren von Sperma verklebt und die Vorhaut bedeckte schon wieder fast ganz die Eichel seines noch halb steifen Schwanzes, aus dem es noch immer etwas nachtropfte.


„Gott, was war ich bloß für ein Idiot…“, brach es aus ihm heraus. „ Ich habe gedacht, Sex unter Männern ist etwas, das gibt es nur in Pornofilmen oder ganz schnell und heimlich im Bürgerpark. Mit Frauen machte es keinen Spaß und mit Männern war’s quasi tabu… also, hatte ich schon aufgegeben danach zu suchen“. Für einen Moment schaute er wehmütig auf seinen Schwanz, um dann fortzufahren: „Ich glaube, Ihr wisst überhaupt nicht, was da eben mit mir passiert ist. Gus‘ Schwanz in meinem Arsch, dieses unbeschreibliche Gefühl in Deinen Mund zu spritzen, Walter. Die wahnsinnigen Schmerzen als Du meine Eichel freigelegt hast… etwas, dass ich fast nur unter der Dusche schmerzfrei hinbekomme. Alles war einfach eine so einmalige Erfahrung… Ich fürchte, ich bin eben süchtig geworden… Ist das übrigens normal, dass man Schmerzen beim Sex genießen kann?“.


„Normal? Was ist denn schon beim Sex normal? Jeder empfindet anders“. Gus lächelte mich an: „Da haben wir beide schon so unsere Erfahrungen gemacht, nicht wahr?“ – „ Das kann man wohl sagen“, grinste ich.


„Da war ich jetzt wohl nur ein ganz kleines Licht in Eurer Sammlung, was?“, fragte Hans-Peter etwas unsicher. „Ihr habt ja so viele tolle Freunde, da kann ich ja als naive Heulsuse gar nicht mithalten“. Er schaute traurig auf seine Brust. „Aber… mir würde es ja schon reichen, wenn Ihr mich nicht ganz vergesst und ich hin und wieder mal mit Euch sprechen dürfte“. – „Spinner! Ein Mann, dessen Sperma ich geschluckt habe, ist mein Freund…und… ich hoffe, auch der Freund meiner Freunde. Wenn ich das nicht gewollt hätte, hätte ich mich auf Dich nicht eingelassen… Das siehst Du doch wohl genauso, Gus, oder?“ – „ Hätte ich nicht besser sagen können“, lachte mein Schatz.


Hans-Peter hing in seinem Sessel, schaute seinen Schwanz an und die Tränen liefen in Strömen über seine Backen. Dann schaute er auf, nahm sein Handtuch, wischte sich übers Gesicht und strahlte uns an: „ Ihr seid ein Phänomen, das ich mir nicht erklären kann… gleichsam aus einer anderen Welt. Wie geht Ihr denn mit all den Abscheulichkeiten, dem Hass und den Vorurteilen gegenüber homosexuellen Männern um? Ich habe jeden Tag Angst, diese Pöbler, die Euch damals belästigt haben, könnten mir irgendwann auflauern und sich rächen wollen. Oder mich könnte ein Kollege oder Nachbar als schwul erkennen und mit mir nichts mehr zu tun haben wollen“.


„OK, das kann überall und jederzeit passieren, aber deshalb kann ich doch nicht gegenüber allen Menschen misstrauisch sein. Denk doch an die große Mehrheit, die freundlich, tolerant und unvoreingenommen ist. Denk an alle die, die nett sind, wenn man nett zu ihnen ist. Und denk an die, die vielleicht aus Unwissenheit oder wegen strenger Erziehung einfach unsicher und skeptisch sind, aber in Wirklichkeit eine herzensgute Seele haben“. Gus war aufgestanden, hatte sich wieder hinter den Sessel gestellt und kraulte unserem Gast den Kopf. „Vielleicht müssen gerade wir Schwulen ehrlicher und liebevoller mit einander umgehen als die anderen, um zu zeigen, dass es noch etwas anderes im Leben von Männern gibt als Konkurrenzkampf, Machtgier und Gewinnsucht“.


„Also Jungs, nehmt es mir nicht übel. Ich bin müde und möchte mich hinhauen. Wenn Du willst, kannst Du gerne hier bleiben. Wir haben in unserem Schlafzimmer eine Matratze für Gäste, Bettzeug liegt fertig bezogen im Schrank und eine Zahnbürste findest Du im Bad“.

„Wirklich?... Das wäre ja ein Traum. Sozusagen mein vorgezogenes Weihnachtsfest“. Hans-Peter lächelte so glücklich, dass man tatsächlich glauben konnte, ihm ein schönes Geschenk gemacht zu haben.


„Ich mache schon mal alles fertig. Wenn Ihr beide noch klönen wollt… Ich gehe ins Bett“. Ich gab beiden einen Kuss und ging ins Bad. Vom Schlafzimmer aus hörte ich, dass beide sich noch leise aber sehr intensiv unterhielten.


Als ich morgens aufwachte, berührte ich nicht, wie gewohnt, den Arm meines Liebsten, sondern neben mir lag, tief und fest schlummernd unser Gast vom Vorabend und neben ihm schnarchte mein Schatz mit einer gewaltigen Morgenlatte, die tief rot gegen den Po von Hans-Peter gedrückt war.


„Na“, dachte ich, „da haben sich ja zwei gefunden“ und schmunzelte in mich hinein. Dann ging ich leise in die Küche und machte die Kaffeemaschine an. Da wir Brötchen zum Frühstück brauchten, zog ich mir schnell ein paar warme Sachen an und schlich mich ganz leise aus dem Haus.


Als ich eine Viertelstunde später wieder zurückkam, hörte ich aus dem Schlafzimmer ein ganz leises, sehr zufriedenes Brummen. Gus stieß gerade seinen noch vom Vortag strapazierten Kolben in den Po unseres Gastes, der immer noch so dalag, wie ich ihn verlassen hatte. Der flehte schon wieder, Gus möge weitermachen und härter zustoßen.

Wann bekam dieser Mann denn mal genug? Ich begann mir Sorgen zu machen, wie das wohl weitergehen würde. Bisher dachte ich immer, ich sei unersättlich in Bezug auf Sex, aber in Hans-Peter hatte ich offenbar meinen Meister gefunden. Er schien jetzt alles nachholen zu müssen, was er in all den Jahren vorher versäumt hatte.


Gus kam als erster in die Küche und sah er müde als ausgeschlafen aus. „Na? Hat Dich unser Gast schon am frühen Morgen geschafft?“, grinste ich. „Mann, der Junge schafft mich wirklich. Der ist nicht klein zu kriegen“. Gus sah ein wenig bekümmert aus, gab mir aber einen Kuss und sagte: „Aber keine Angst, wenn ich auch im Augenblick keinen Tropfen mehr habe, würdest Du immer alles von mir bekommen, was Du möchtest. Weißt Du eigentlich, dass ich Dich unendlich liebe und kein Mann so sexy oder sexhungrig sein kann, dass ich Dich auch nur für eine Minute verlieren möchte.“ Er schaute mich fast so verliebt an wie damals in Italien, nahm mich in den Arm und drückte mich ganz fest. Tatsächlich stand auch sein Schwanz, noch röter als vor einer halben Stunde, wieder waagerecht, stramm und in voller Schönheit.


„Komm, leg Dich auf den Küchentisch!“. Er riss mir förmlich die Hose runter und bohrte seinen Schwanz ohne jede Vorbereitung in meinen Arsch. Das tat höllisch weh, vielleicht aber auch nur deshalb, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Ich biss in eine Serviette und ertrug es ohne einen Laut. Mein harter Schwanz scheuerte auf der Küchentischplatte. Gus stieß ein paar Mal heftig zu, um mich dann mit einer raschen Bewegung umzudrehen und seine Zunge über meinen ‚G-Punkt‘ zwischen den Pobacken gleiten zu lassen und schließlich mein Glied ganz in seinem Schlund verschwinden zu lassen. Das war genug, um in seinen Rachen abzuspritzen… wenig, aber mit einem wunderschönen Gefühl der Befriedigung. Kein Zweifel, dieser Mann sollte immer meiner bleiben, egal mit wieviel anderen wir noch Sex beziehungsweise Spaß haben sollten. Ich küsste ihn warm und intensiv, dabei schmeckte ich mein eigenes Sperma.


Gerade in diesem Augenblick stand Hans-Peter in der Küchentür, schaute sich die Szene an und meinte: „ Jetzt verstehe ich, warum Ihr so glücklich seid“.


Ich hatte meine Hose noch nicht wieder angezogen, als es zwei Mal klingelte. Notdürftig verstaute ich meinen noch steifen Schwanz in meiner Hose und zog den Reißverschluss hoch, strich mir über die Haare und ging zur Tür.


„Moin! Habe ich Euch aus dem Bett geholt?“. Mit einem dicken, bunten Wollschal, dazu passenden Mütze und einer exotischen Kunstpelzjacke stand Viktor vor mir und grinste. „Ehy, komm rein! Wir wollten gerade frühstücken“.


Er ging direkt in die Küche und legte im Gehen Schal, Mütze und Jacke ab und legte sie auf einen Sessel.


In der Küche saßen Gus und Hans-Peter inzwischen am Tisch und nippten an ihrem Kaffee. Beide waren immer noch nackt und schienen sich über etwas köstlich zu amüsieren, denn sie lachten herzhaft als Viktor reinkam. Hans-Peter bekam einen Schreck und griff sich das erst beste Küchenhandtuch, um seine Körpermitte zu bedecken. Gus sprang auf und begrüßte unseren Freund herzlich mit einer Umarmung und einem Kuss.


„Na, das sieht ja gemütlich aus hier bei Euch. Ich wollte gar nicht stören und eigentlich nur fragen, ob es dabei bleibt, dass wir Heiligabend bei mir verbringen“. Jetzt erst wurde ihm bewusst, dass er Hans-Peter nicht kannte und auch noch nicht begrüßt hatte. „Oh, entschuldige, wir kennen uns noch nicht. Ich bin Viktor der Nachbar und Sohn des Vermieters dieser beiden verrückten Typen… Na ja, selbst bin ich auch verrückt, aber im Gegensatz zu den beiden, versuche ich es zu verbergen…“. Er lachte fröhlich und streckte Hans-Peter seine Hand entgegen. Dabei schaute er ihn von oben bis unten an und gab ein anerkennendes „Aahhh“ von sich.


Der Angesprochene war knallrot geworden und starrte Viktor an, als ob er eine Erscheinung hätte. „Ich…äh…also ich wollte gerade ins Bad…Entschuldigung. Ach so ja, äh… ich bin Hans-Peter, ein Freund von Walter und Gus.“ – „Dachte ich mir, andere als gute Freunde würden bei den beiden früh morgens nicht nackt an ihrem Küchentisch sitzen“, feixte Viktor. „Übrigens, Du solltest immer so rumlaufen, das steht Dir gut“.


Hans-Peter war verunsichert und schien zu zweifeln, ob Viktor das, was er sagte ernst meinte, oder ihn ärgern wollte. Allerdings ließ er Viktor nicht aus den Augen und verfolgte jede seiner Bewegungen.


Gus bot Viktor eine Tasse Kaffee an und sagte: „Wir haben Dir doch die Geschichte von den drei Typen erzählt, die uns am Tag nach unserem Fest im Schnoor angemacht haben. Hans-Peter ist der Kellner, der uns damals geholfen hat“. – „Oh, alle Achtung. Ich habe vor solchen Typen Schiss“. – „Ich eigentlich auch“, gab Hans-Peter zu. „Aber die beiden kräftigen Freunde von Gus und Walter haben den Typen ordentlich Respekt beigebracht“. „Na ja, Jerry hat als amerikanischer Soldat Erfahrung mit solchen Leuten und kann vor allem die richtigen Griffe, und Karl als Hobby-Catcher brauchte eigentlich nur seine Muskeln spielen zu lassen“, fügte ich lachend hinzu. „Tja, da waren sie an die falschen geraten…super… soll keiner sagen, wir seien Schlappschwänze“. Viktor schmunzelte und schien sich wirklich zu freuen.


Hans-Peter fixierte Viktor immer noch mit seinen Blicken. Dem schien der Anblick des wirklich hübschen Kerls auch richtig gut zu gefallen. „Du kannst von Glück sagen, dass Du die beiden hier kennengelernt hast. Mit denen wird’s nie langweilig und sie kennen die interessantesten Leute“. – „So wie Dich zum Beispiel“, lachte Gus. Viktor schien das nicht gehört zu haben. Er hatte im Augenblick nur Augen für Hans-Peter.


„Also, ehe Du es vergisst. Warum bist Du eigentlich gekommen“, fragte ich belustigt. „Ach ja, ich wollte sagen, dass Heiko, Klaus und Frank Heiligabend lieber bei den Eltern beziehungsweise unter sich sein wollen. Roberto und Bjørn kommen und bringen italienischen Weihnachtskuchen und norwegischen Lachs mit. Jerry und Joachim kommen auch und wollen ein paar Salate machen. Wie sieht das mit Euch aus?“ – „Natürlich sind wir auch dabei. Wir bringen Wein mit. Fehlt Dir sonst noch was?“. Gus hatte schon Papier und Bleistift in der Hand, um einen Besorgungszettel zu schreiben. „Nein, ich habe schon alles. Ich dachte, wir machen wieder ein Büffet, so wie das letzte Mal.“


Viktor wendete sich wieder Hans-Peter zu und fragte: „Was machst Du Weihnachten?“ – „Ich denke, das wird so wie jedes Jahr sein. Nachmittags machen wir eine kleine Feier mit unserem Chef und Kollegen im Restaurant und abends schau ich noch ein bisschen Fernsehen. Früher bin ich am ersten Weihnachtstag immer in die Meierei gegangen, aber das ist auf die Dauer alleine auch langweilig“. – „Hast Du keine Familie?“ – „Vater und Mutter sind seit vier beziehungsweise sechs Jahren tot. Der Rest der Familie nimmt mir übel, dass ich nach Bremen gezogen bin. Mein Bruder hat Angst, dass ich ihn nach meinem Erbe frage und die anderen verstehen nicht, dass ich mit meiner Freundin Schluss gemacht habe, die alle bei uns im Dorf für eine gute Partie halten“.


„Ach so… Dann komm doch einfach zu uns. Du kennst ja praktisch alle die kommen. Wir sind ausgesprochen verträglich und gefeiert wird bei uns eher unkonventionell… jedenfalls spätestens nachdem mein Vater sich am frühen Abend zurückgezogen hat. Keine Angst, er ist auch ganz umgänglich und bleibt nie länger als zwei Stunden“. Viktor lächelte Hans-Peter herzlich an und zwinkerte ihm zu.


„Oh Mann, Ihr seid aber lieb…“, Hans-Peter sah jeden von uns lange an und sagte dann: „Ich komme wirklich gern und würde mich riesig freuen, die anderen näher kennenzulernen. Die Feier in der Firma geht bis ungefähr 18:00 Uhr, dann könnte ich spätestens um 18:30 hier sein“.


„Komm am besten gleich zu mir. Ich wohne nur ein paar Straßenecken von hier. Ich schreibe Dir eben die Adresse auf, dann kannst Du kommen, wann Du möchtest“. – „Danke, danke das ist ganz toll, danke!“ Hans-Peter strahlte und las den Zettel, den Viktor ihm gegeben hatte wieder und wieder, so als sei es eine wichtige Nachricht.


Kurz nachdem Viktor gegangen war, verabschiedete sich auch Hans-Peter. Immer wieder nahm er uns in den Arm und bedankte sich überschwänglich für die „schönsten Stunden in seinem bisherigen Leben“. Als er gegangen war, sagte Gus nur: „Armes Schwein…“. „Stimmt, er bräuchte einen festen Freund“.


Gus wollte noch etwas lernen und ich musste auch noch eine Hausarbeit vorbereiten, die im Januar abgegeben werden sollte. So saßen wir den Rest des Tages über unseren Büchern und vergaßen dabei, dass Vatern und Jörgen auf ihrem Weg nach Kolding, wo sie auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsfeiertage verbringen würden, bei uns vorbeikommen wollten. Daher fiel ich aus allen Wolken, als am frühen Nachmittag plötzlich Vaterns Audi vor der Tür stand. Jörgen und er waren bester Stimmung, erkundigten sich, wie es uns ginge, lieferten ihre Weihnachtsgeschenke ab und machten sich bereits nach einer Stunde weiter auf den Weg nach Dänemark. Ich stellte fest, dass Vatern von Mal zu Mal gelöster wurde. Er winkte zum Abschied und gab seinem Jörgen spontan auf offener Straße einen Kuss. Etwas, das noch vor sechs Jahren, selbst mit meiner Mutter, für ihn undenkbar gewesen wäre.

Abends kam dann noch Herr Bergmann und fragte höflich, ob ihm einer von uns beiden zwei Kannen Heizöl nach oben in seine Wohnung tragen könne, da sein Rheuma wieder mal recht heftig war. Ich erledigte das sofort und trug die Kannen in seine Wohnung im zweiten Stock.


„Sag mal, hattet Ihr gestern Abend Besuch? Ich habe so merkwürdige Geräusche gehört, als ich in meiner Wohnung im ersten Stock war, um nach dem Rechten zu sehen“. „Ja, äh… wir…wir haben gespielt. Es ging etwas hoch her… entschuldigen Sie bitte“. – „Ach was, macht doch nichts. War ja reiner Zufall. Ich höre sonst oben überhaupt nichts von Euch. Ist ja auch wunderbar, wenn man die Abende der dunklen Jahreszeit mit Freunden verbringen kann“. Damit war für ihn die Sache erledigt. Gottseidank hatte er sich nicht bemüßigt gefühlt, bei uns nach dem Rechten sehen zu müssen…

Am Heiligabend kam mittags noch ein Päckchen aus Norwegen. Karl und Erik hatten einen Foto-Kalender mit Bildern von unserer Sommerreise zusammengestellt. Das Deckblatt zeigte uns acht am Strand der Insel Bygdøy in Oslo in den knappsten Badehosen, die wir hatten. Wir posierten ausgelassen und albern vor Karls Kamera mit Selbstauslöser. Nichtsahnend, dass uns dieses Bild später in unserer Küche ein ganzes Jahr lang begleiten sollte. „Jugendfrei“, wie es damals so schön hieß, war fast keines der Bilder in dem Kalender. Trotzdem entschieden wir uns, ihn so aufzuhängen, dass jeder Besucher ihn sehen konnte. Wer als unser Gast nicht vertragen konnte, dass Schwulsein auch eine starke erotische Seite hat, an dem lag uns ohnehin nicht viel.


Karl zeigte Männer in seinen Bildern immer so, wie sie waren, ohne technische Verfremdung und scheinbar ohne Nachbearbeitung und doch hatte jedes Foto einen künstlerischen Reiz, den ein Schnappschuss nie haben konnte.


Der Kalender hatte ein Foto pro Woche. Auf diese Weise waren 52 unvergessliche Impressionen, Portraits und Stimmungsbilder zusammengefasst. Darunter eines der schönsten „Kuss-Bilder“ von Gus und mir oder eine spontane, zärtliche Umarmung von Jerry und Joachim in den Straßen von Bergen, bei der Jerrys Gigant-Schwanz sich deutlich in seiner kurzen Jeans abzeichnete. Auch ein Bild das Karl zeigt, als er fröhlich lachend, nur mit einer ganz knappen, hautengen Badehose bekleidet, seinen Erik auf den Schultern durch den Wald von Nordmarka trägt, konnte später jeder in unserer Küche bewundern.

Gus und ich freuten uns so sehr über das Geschenk, dass wir uns vornahmen, noch am Nachmittag Viktor zu bitten, von seinem Telefon aus Karl und Erik anrufen zu dürfen.


Wie versprochen hatten wir acht Flasche Rot- und vier Flaschen Weißwein gekauft und machten uns bereits mittags fertig, um zu Viktor zu gehen. Gus hatte eine seriöse, schwarze Bundfaltenhose, seinen knallroten Slip und einen weinroten Pullover rausgesucht. Ich hielt meine dunkelgrüne Schlaghose, weißes Hemd und braune Lederjacke für passend. Bei der Auswahl der Unterhose entschied ich mich für eine weiße, fast durchsichtige, hauchdünne Shorts.


Draußen war es für einen Weihnachtstag ungewöhnlich mild und es regnete etwas. So gingen wir mit Regenschirm und Rucksack – Weinflaschen und unsere kleinen Geschenke für die anderen gleichmäßig auf beide verteilt – die paar hundert Meter zu Viktor zu Fuß.

Die Haustür war nur angelehnt, deshalb riefen wir in den Flur, ob jemand zuhause sei, bekamen allerdings keine Antwort. Lediglich Carlo strich um unsere Beine und begrüßte uns. Wir gingen davon aus, Viktor sei gerade mal im Garten und legten unsere Rucksäcke und Schirme ab. Ich schaute ins wunderschön weihnachtlich geschmückte Wohnzimmer, in dem ein mindestens zwei Meter hoher, in bunten Farben geschmückter Weihnachtsbaum alles dominierte. Weder hier noch in der Küche war jemand zu sehen. Alles war picobello sauber, aufgeräumt und schien nur auf die Gäste zu warten.


Dann hörten wir aus der ersten Etage das Geräusch einer ins Schloss fallenden Tür. Gleich darauf erschien Viktor in einer seiner gestreiften, dünnen, indischen Pluderhosen, mit bloßem Oberkörper, barfuß und fröhlich grinsend.


„Ach, da seid ihr ja schon… entschuldigt, aber wir hatten noch gar nicht mit Euch gerechnet… macht nichts… herzlich willkommen… zieht Euch aus und macht es Euch bequem… Wir kommen gleich“. –


„WIR? Ich dachte… also Heiko ist doch in Bremerhaven?“. Gus sah Viktor fragend an. „Wer redet denn von Heiko? Die Geschichte ist etwas unangenehm. Ich erzähle sie Euch später. Nein, ich hatte heute überraschend eine sehr fleißige Hilfe… und… kann Euch gar nicht sagen, wie dankbar ich Euch bin, sie durch Euch kennengelernt zu haben“.


Ich dachte für einen kurzen Moment an Bjørn, verwarf den Gedanken aber gleich wieder, da der nicht ohne seinen Roberto hier wäre. Also schauten Gus und ich ziemlich ratlos aus der Wäsche, bis mir eine neue Idee kam: „Ach, hast Du Dir einen professionellen Restaurantfachmann gechartert?“ – „Ehy, kluges Kerlchen“, grinste Viktor. „Er kam bereits in aller Herrgottsfrühe und hat seine Hilfe angeboten. Die Weihnachtsfeier in seiner Firma hat er ‚aus familiären Gründen‘ abgesagt. Wir haben dann gemeinsam alles auf Vordermann gebracht, Essen vorbereitet, Weihnachtsbaum aufgestellt und jetzt eben mal ein bisschen Siesta gemacht. Der ‚Hansi‘ ist wirklich ein toller Kerl und arbeitet wie ein Pferd… in jeder Hinsicht… muss in einer richtig guten Ausbildung gewesen sein“. Viktor grinste wieder und zwinkerte uns zu. „Ach übrigens, mein Vater kommt heute nicht. Er ist von einer alten Schulfreundin eingeladen worden. Ich soll Euch schön grüßen“.


„Ja, Hans-Peter ist wirklich ein erstaunlicher Kerl… wo ist er denn jetzt?“, fragte Gus unbekümmert. „Er wollte sich noch etwas ausruhen, vielleicht habe ich ja etwas viel von ihm verlangt…“. Gus und ich schauten uns spontan an und mussten laut lachen. „Solltest Du alleine geschafft haben, was wir kaum zu zweit zustande gebracht haben“. Viktor schmunzelte: „Ich habe da vielleicht eine andere Arbeitsmethode und ein paar Hilfsmittel, die den aktivsten Mann müde machen“.


„Der Hansi ist tatsächlich ein Schatz, aber er hat offenbar im Leben eine ganze Menge verpasst. Von Euch beiden schwärmt er den ganzen Tag. Ihr habt einen riesigen Eindruck auf ihn gemacht. Das habe ich vorgestern schon gemerkt, als er mich auf dem Nachhauseweg eingeholt hatte und mir unbedingt erzählen musste, wie er Euch kennengelernt hatte, und wie Ihr aus ihm im Laufe eines Abends einen ganz neuen Menschen gemacht habt. Na ja, da konnte ich ja mitreden, denn mit mir ist auch einiges passiert, seit ich Euch kenne. Ohne Euch stände heute bestimmt kein Weihnachtsbaum in meinem Wohnzimmer… und … natürlich hätte ich weder Bjørn, Roberto und schon gar nicht den süßen Hansi kennengelernt.


„Na, nun übertreib mal nicht. Du hast doch an jedem Finger einen süßen Kerl, dazu hast Du uns ja nun wirklich nicht gebraucht“, lachte Gus. Viktor war in sein ‚ägyptisches‘ Bad gegangen, wusch sich Gesicht und Hände, dabei unterhielt er sich durch die offene Tür weiter mit uns. „Ich glaube, Ihr überschätzt mich. Bevor ich Euch kannte, bin ich einmal im Monat oder seltener in die Sauna gegangen. Hin und wieder habe ich einen Abendspaziergang durch den Park gemacht. Die paar Male, bei denen ich dabei einen Schwanz angefasst habe, kann man zählen. Freunde, mit denen ich Lust gehabt hätte, irgendein Fest zu feiern oder gemeinsam Musik zu hören, habe ich in all den Jahren nicht gefunden. Kaum seid Ihr in meiner Welt aufgetaucht, sitzen hier die hübschesten Männer in meinem Badebecken, wir singen gemeinsam in meinem Wohnzimmer, essen zusammen und feiern mit lauter fremden Leuten in Lilienthal… also, wenn das keine Veränderung ist“. Viktor hatte seine Hose ausgezogen und wusch Schwanz und Po im Schnelldurchgang mit einem Waschlappen. Dann zog er die Hose wieder hoch ging mit uns in die Küche.


Wir stellten gerade unsere Weinflaschen auf den Tisch als es klingelte. Roberto und Bjørn lachten und alberten vor der Tür, weil beide voll bepackt waren, keine Hand frei hatten und es gerade in Strömen goss. „Lasst mich ein, Ihr Kinder! Tief vom Walde komm ich her und bring Euch…“, „…was Gutes zu essen“, vollendete Bjørn den Satz, den Roberto angefangen hatte. Beide waren auf den paar hundert Metern klitsch nass geworden. Der italienische Panettone, Kekse und Süßigkeiten einschließlich der norwegischen „Ribbe“ [gebratene Schweine-Rippchen mit Soße und Preiselbeeren] waren gut genug eingepackt und nicht nass geworden.


„Kommt rein Jungs und setzt Euch an den Kamin, dann werdet Ihr hoffentlich schnell wieder trocken“.


Roberto hatte ein hautenges orange-farbenes Oberhemd mit großem Kragen, eine dunkle Lederjacke und eine ebenso knallenge, dunkelgelbe Schlaghose angezogen. Bjørn trug eine blaue Cordhose, weißes Hemd mit blauer Lederkrawatte und eine ähnliche Lederjacke wie sein Schatz. „Sind wir zu früh?“, fragte Roberto. „Nein, überhaupt nicht, wieso?“ – „Na ja, weil Du noch so locker gekleidet bist“.


„Der kommt doch gerade erst aus dem Bett. Seine Haushaltshilfe schläft sogar noch“, feixte Gus.

„Kann ich mir vorstellen. Schuhgeschäft am Heiligabend kann anstrengend sein“. –„Nix, Schuhgeschäft… professionelle Restaurant-Servicekraft…“.

Gus konnte sich den Seitenhieb nicht verkneifen. „Ach, Personalwechsel im Hause Bergmann?“. Roberto zog die Brauen hoch und griente.


„Pass bloß auf! Du fängst Dir gleich eine, von wegen ‚Personalwechsel‘“. Viktor grinste, spielte aber den Beleidigten. „Warte nur, bis ich mein Weihnachtsmann-Kostüm angezogen habe und meine Rute raushole. Dann habt Ihr unartigen Kinder nichts mehr zu lachen. „Ach so, ich dachte, die hättest Du heute schon rausgeholt“. Gus konnte sich vor Lachen nicht mehr halten.


„Aber mal im Ernst, was ist denn nun mit Heiko?“ – „Wir haben uns ein bisschen gestritten. – „Solltest Du mit Deiner Rute Deinen Heiko vergrault haben?“. – „Nein, ganz bestimmt nicht“.


Viktor wurde ernst. „Sagen wir mal so, ich mag seinen Lebensstil zurzeit nicht. Frank und Kurt sind bei ihm ausgezogen und haben sich eine eigene Wohnung gesucht. Kaum ein paar Tage später wohnt bei ihm ein schmächtiger, gerade mal 16 jähriger Knabe. Angeblich ein Neffe, der gerade seine Mutter durch Krebs verloren hat und um den sich sonst niemand aus der Familie kümmern würde. Merkwürdig nur, dass dieser Knabe halb nackt bei ihm auf dem Sofa sitzt und auf dem Stubentisch eine Flasche Poppers steht.


Abgesehen davon, dass ich dieses Aufputschzeug hasse, sollte sich nach meiner Meinung ein 16jähriger mit sowas überhaupt noch nicht abgeben, auch wenn er einen der schönsten Schwänze hat, den ich je bei einem Teenager gesehen habe. Na ja, ich habe Heiko meine Meinung dazu gesagt, und er war prompt beleidigt. Daher reden wir im Augenblick nur das Notwendigste, und er spielt für seinen Neffen heute halt allein den Weihnachtsmann“.

Viktor war sichtlich verärgert und wollte über das Thema nicht weiter sprechen. „Jetzt zieh ich mir erstmal was an und wecke meinen Hansi“.


Er ging nach oben und wir anderen setzten uns vor den schwach brennenden Kamin. Bjørn zog seine nassen Socken aus und legte sie über die Holzablage. Dann streckte er sich auf einem Sitzkissen aus und hielt die Füße ganz nah ans Feuer. Dabei spielte er mit seinen Zehen und schaute in die Flammen. „Wer ist denn Hansi“, fragte er. „Das ist der Kellner aus dem Restaurant im Schnoor, wo Karl und Jerry sich die drei pöbelnden Typen damals vorgenommen haben“. „Ach der!“ Bjørn grinste. „Das war ein Netter, den mochte ich“.


Ich erzählte die Kurzfassung der Geschichte, wie Viktor und Hans-Peter sich kennengelernt hatten und erntete ein erstauntes aber anerkennendes Nicken von Roberto und Bjørn.

Wir hatten es uns gerade gemütlich gemacht und kuschelten ein bisschen vor dem wärmenden Feuer, als Viktor und Hans-Peter reinkamen. Der eine in heller dünner, indischer Pluderhose und dunkelblauer, Hamburger Takelbluse und barfuß. Der andere mit enger schwarzer Trevira-Hose, weißem Hemd und schmalem roten Schlips.


Trotz der total unterschiedlichen Äußerlichkeiten machten die beiden einen harmonischen und verliebten Eindruck. Sie strahlten beide um die Wette. „Hallo, frohe Weihnachten! Wir haben uns ja schon mal gesehen“. Hans-Peter ging auf Roberto und Bjørn zu und streckte ihnen seine Hand entgegen. „Ich hoffe, Ihr hattet anschließend keinen Ärger mehr“, sagte Roberto. „Nö, die drei sind erstmal im Bau“.


„Guckt Euch lieber mal an, was Hansi heute Vormittag alles geschafft hat. Er hat das Chaos hier im Wohnzimmer beseitigt, den Weihnachtsbaum aufgestellt und das Büffet in der Küche vorbereitet“. Viktor nahm seinen Hansi in den Arm und gab ihm einen Kuss. „Und das Tollste, er hat uns zu Liebe die traditionelle Weihnachtsfeier seiner Firma geschwänzt“. Viktor lächelte stolz.


Hansi schien die Sache eher peinlich zu sein und er versuchte das Thema zu wechseln. „Sollten nicht noch zwei von Euren Freunden kommen?“. „Ja stimmt, Jerry und Joachim müssten eigentlich gleich kommen“, sagte Gus. „Wir wollten Dich übrigens fragen, ob wir heute Abend von hier aus Karl und Erik anrufen dürfen. Wir müssen uns unbedingt für ein wundervolles Weihnachtsgeschenk bedanken. Wir bezahlen Dir das auch“. „Ja, klar… selbstverständlich könnt Ihr sie anrufen. Und Geld lasst Ihr mal schön stecken. Ihr habt so viel für mich getan. Das kann ich mit keinem noch so langen Ferngespräch nach Norwegen wieder gut machen“. „Danke, das ist lieb!“


„Habt Ihr auch diesen tollen Kalender bekommen? Wir werden ihn auseinandernehmen und einige Bilder einzeln rahmen. Die sind einfach super schön“, sagte Bjørn begeistert.

„Dann versuchen wir doch mal, ob wir die beiden erreichen“. Wir gingen zum Telefon im Flur und ich wählte die Nummer. Erik meldete sich sofort. „Ehy hallo, Ihr Lieben, frohe Weihnachten! Geht’s Euch gut?“ – „Alles bestens hier. Wir sind alle bei Viktor, wärmen unsere kalten Füße am Kamin und warten auf Jerry und Joachim“.


In diesem Moment klingelte es an der Tür. „Sie kommen gerade…“. Joachim rief laut: „ Hallo Ihr Süßen in Norwegen! Vielen Dank für Euer tolles Weihnachtsgeschenk!“ – „ Hast Du gehört Erik? Genau das wollten Gus und ich und Bjørn und Roberto auch sagen…tusen, tusen takk! Riktig god Jul og Godt nytt år!“ – „Også fra oss“, rief Bjørn aus dem Hintergrund. « Ich hoffe, wir sehen uns im Sommer», rief Gus über meine Schulter ins Telefon.


Inzwischen hatte Erik an Karl den Hörer übergeben. „Macht Euch einen schönen Abend und ganz liebe Grüße an Deinen Vater und Jörgen! Morgen gehe ich mit Erik in Nordmarka Skilaufen. Bin mal gespannt, wie lange ich mich auf den Beinen halte“. Karl lachte und gab den Hörer an Erik zurück: „Danke nochmal, dass Ihr angerufen habt, Viel Spaß heute Abend und treibt es nicht zu doll“, Erik lachte gluckernd und fügte hinzu: „ Wir wären gern dabei, aber hier wird’s auch schön. Karl hat den ganzen Tag gekocht und gleich kommt meine Schwester und ihr Mann. Dann machen wir ganz konventionell in Familie“. „Toll, dann auch Euch viel Spaß und bis bald. Tschüss und ha det…“. Alle anderen um mich herum riefen auch „Tschüss und frohe Weihnachten!“


„So Jungs, die Grüße nach Übersee sind abgesetzt. Jetzt muss sich Hansi noch mit Jerry und Joachim bekannt machen und dann können wir essen“. Viktor machte eine einladende Bewegung in Richtung Küche. Hansi und Jerry schienen sofort einen Draht zu einander gefunden zu haben und steckten schon so vertraulich die Köpfe zusammen, dass Gus leise zu Viktor sagte: „Pass auf Dein Personal auf!“ – „Ach was, Du weißt doch, in meinem Haus gibt’s keine Besitzansprüche und Abhängigkeitsverhältnisse. Hier darf jeder das tun, was er mag … wenn er es denn verantworten kann“.


Wir suchten uns alle mit unseren Tellern in der Hand einen Platz im Wohnzimmer und Viktor ging von einem zum anderen und schenkte Getränke ein. Im Hintergrund liefen amerikanische Weihnachtslieder, die Viktor ganz speziell für Jerry rausgesucht hatte, dem gerade das Hauptinteresse aller galt. Er saß quasi in der Mitte unserer Runde mit seinem Teller auf den Knien und erzählte mit vollem Mund von seiner Zeit bei der Army. Hansi sah immer wieder von uns zu Viktor und zurück. Wenn Jerry ihn zufällig ansah oder ansprach, wurde er unruhig und spielte nervös mit seinen Fingern. Aber auch Viktor hatte Interesse an Jerry. Er fragte ihn immer wieder nach Details aus seiner Zeit in Bremerhaven und interessierte sich brennend für seinen Musikgeschmack.


Nach einiger Zeit erhob sich Viktor und begann einige von den Geschenken, die wir alle unter den Baum gelegt hatten, zu verteilen. Nicht jeder hatte für jeden ein Geschenk, aber ein - zwei Päckchen gab es für alle. So hatte Viktor zum Beispiel sowohl für mich wie für Gus je einen langen bunten Wollschal gefunden, Hans-Peter bekam von uns das Buch ‚Die Palette‘ von Hubert Fichte, für Jerry hatten wir das Buch ‚New Orleans Gamble‘ eines norwegischen Schriftstellers [Kjell Kåre Hallbing-Pseudonym Louis Masterson] im Antiquariat entdeckt. Roberto und Bjørn schenkten wir das Album ‚ A Night at the Opera‘ von Queen und hatten auf die Rückseite ein Dankeschön für die ‚einmalige‘ Freundschaft geschrieben. Viktor und Joachim bekamen jeder zwei in einander verschlungene, norwegische Holz-Trolle, die sich frech grinsend ansahen.


Nachdem Geschenkpapier und Geschenke fein säuberlich voneinander getrennt auf den Wohnzimmertisch gelegt worden waren, nahmen Jerry und Viktor ihre Gitarren und begannen sie zu stimmen. Viktor hatte ein paar Songtexte rausgesucht und sprach sich mit Jerry ab, der einige kannte und andere nur begleiten wollte.

Jetzt leuchteten im Zimmer nur noch die Kerzen am Weihnachtsbaum [Viktor hatte sich in diesem Jahr zum ersten Mal elektrische Kerzen geleistet] und das Kaminfeuer.

Viktor hatte den Song ‚The Most Beautiful Girl’ von Charley Rich umgetextet und das Wort ‚girl‘ durch ‚boy‘ und ‚she‘ bzw. ‚her‘ durch ‚he‘ und ‚her‘ ersetzt und begann jetzt leise und sehr eindringlich zu singen.


Hansi lag vor ihm auf dem Bauch, hatte seinen Kopf in die Hände gestützt und himmelte seinen Held aber gleichzeitig auch Jerry an. Der hatte sein Hemd aufgeknöpft, so dass alle seine wunderschön glänzende Brust sehen konnte und setzte jetzt zu: ‘Kiss an Angel Good Mornin’ von Charley Pride an.


Ich hatte auf meinem Schoß zwei Köpfe, die ich abwechselnd kraulte. Gus lag mit geschlossenen Augen dort und summte mit. Bjørn schaute mit seinen wachen, blauen Augen zur Decke und schien zu träumen. Joachim rückte auch näher an uns heran und lehnte seinen Kopf an Gus‘ Knie. Roberto lag mit seinem Kopf zwischen Bjørns angewinkelten Beinen in seinem Schritt und schaute ebenfalls zur Decke.


Jetzt nahm Viktor seine Gitarre, spielte zwei Akkorde, sah dann auf und sagte: „Lasst mich Euch eine Weihnachtsgeschichte erzählen, die gar keine ist:


„ Es war einmal ein einsamer Mann, der voller Skepsis und Sarkasmus seinen Mitmenschen begegnete. Er hatte ein schönes Haus, immer gut zu essen und zu trinken, auch ein bisschen Geld war sein Eigen, aber trotzdem war er nicht zufrieden. Manchmal setzte er sich hin und malte die Welt, wie er sie sah – abstrakt, in kalten Farben, zusammenhanglos und wenig harmonisch.


Eines Tages kam ein junger Student in sein Büro und bat um einen Gefallen. Er hatte ein fröhliches, offenes Lachen, scheinbar keine Vorurteile, wirkte sowohl von seinem Äußeren wie in seiner Sprache harmonisch und warmherzig.


Obwohl der einsame Mann keine Zeit und keine Lust hatte zu helfen, war da etwas, das ihn in seinem Innersten berührte, etwas Warmes, etwas das dem Leben einen Sinn zu geben schien. Er hatte keine Mühe, das, um das er gebeten worden war zu geben und empfing dafür eine Dankbarkeit, die er noch nie vorher so erlebt hatte. Nicht durch materielle Dinge, sondern durch ehrliche Zuneigung und Warmherzigkeit. Aber damit nicht genug, der junge Mann stellte ihm seinen besten Freund vor und teilte ihn mit ihm wie selbstverständlich. So, wie er von da an alle seine Freunde mit ihm teilte. Die Welt des Einsamen war plötzlich um viele Menschen und Eindrücke reicher. Er malte nicht nur wieder in warmen Farben. Er genoss auf einmal auch das Licht und wurde neugierig auf die Menschen, die er traf. Er konnte wieder lieben.


Dann tauchte eines Tages unter all den neuen Bekannten ein Mann auf, der den jungen Studenten und seinen Freund auch durch Zufall kennengelernt hatte. Auch er war sehr einsam gewesen und hatte vor lauter Skepsis auf viel Spaß und Freuden in seinem bisherigen Leben verzichtet. Als die beiden Einsamen sich trafen, empfanden sie sofort eine Übereinstimmung, die mit ihren gemeinsamen Freunden zu tun haben musste. Sie erinnerte sich beide an die Fröhlichkeit, Zuneigung und Wärme, die sie erlebt hatten, schauten sich in die Augen und wussten, genau die würden sie sich von nun an auch geben.


Warum ich Euch diese Geschichte erzählt habe? Weil ich so glücklich bin Euch kennen zu dürfen. Weil ich möchte, dass mein Haus auch Euer Haus ist. Weil ich möchte, dass wir ehrlich und offen mit einander bleiben, uns niemals böse sind und fähig bleiben, uns unter einander zu verstehen, zu mögen, lieb zu haben und für einander einzustehen, wenn es mal wirklich nötig sein sollte. Wir sind alle mal traurig, skeptisch oder einfach schlechter Laune, aber, wenn Freundschaft einen Sinn macht, ertragen wir das, ohne es uns anmerken zu lassen.


So, komm Jerry, spiel uns noch etwas vor. Du bist ein so toller Sänger…“.


Jerry wischte sich mit dem Handrücken über die Augen, setzte an, legte dann aber die Gitarre doch wieder beiseite: „Ich will… nein, ich muss etwas sagen“. Er räusperte sich und sagte leise: „Alles, was Du, Viktor, eben über den Einsamen gesagt hast, trifft auf mich auch zu… durch Euch… also durch Euch habe ich gelernt zu lieben… unendlich… unbeschreiblich. Ihr seid meine Familie und Ihr bekommt alles von mir, was ich geben kann… aber da ist einer, der noch etwas mehr bekommt…“. Jerry rannen dicke Tränen über die Backen und er schaute Joachim an, nahm seinen Kopf, drückte ihn ganz fest an sich und küsste ihn innig und scheinbar alles um sich herum vergessend. Joachim wischte ihm mit der bloßen Hand die Tränen aus dem Gesicht und flüsterte: „Mein Schatz, mir geht es genauso. Ich liebe Dich mehr als alles andere auf der Welt, aber unsere Freunde hier sind die Garantie dafür, dass das immer so bleibt. Spiel uns was Schönes, bitte! “


Jerry schnäuzte sich und nahm seine Gitarre wieder in die Hand. Er schlug ein paar Akkorde und begann dann: „When I find myself in times of trouble,…. Let it be, let it be…”.

Bjørn war der erste, der mitsang. Er schaute dabei seinen Roberto an und küsste ihn aufs Ohrläppchen. Gleichzeit griff er nach meiner Hand und drückte sie ganz fest. Roberto legte seinen Arm um Gus und massierte ihm den Nacken. Hansi saß auf Viktors Schoß, der wiederum seine Hände in Hansis Schritt gelegt hatte. Beide schauten Jerry gebannt zu und sangen jetzt auch leise mit.


Jerry ließ die Melodie leise ausklingen und fragte: „Wollt Ihr noch mehr?“. Ohne eine Antwort abzuwarten spielte er den gerade von John Lennon neu aufgenommenen Titel von Ben E King, „Stand By Me“. Er interpretierte den Song ganz sanft, fast zärtlich und blickte dabei immer wieder seinen Joachim an.


Gus flüsterte mir ins Ohr: „Stand by me…“. Ich grinste ihn an und flüsterte zurück: „Ich hatte nichts anderes vor“.


Viktor hatte zwischendurch noch einmal Feuerholz nachgelegt, so dass es jetzt in der Nähe des Kamins fast zu heiß wurde. Gus hatte bereits sein Hemd ausgezogen und ich tat es ihm nach. Auch Jerry hatte sein Hemd endgültig abgelegt und Viktor war gerade dabei, seine Takelbluse über den Kopf zu ziehen.



„Übrigens, Jungs, Ihr wisst ja, bei mir gibt’s keine Kleiderordnung. Also, Ihr braucht nicht zu schwitzen“, grinste Viktor. Dann öffnete er zwei neue Flaschen Rotwein und ging herum, um jedem nachzuschenken. Als er direkt vor mir stand, konnte ich durch den hauchdünnen Stoff seiner Hose sehen, dass er gar keine Unterhose trug. Bei so naher Betrachtung schimmerten Po und Schwanz wundervoll deutlich durch.


„Ich glaube Viktor…,“ raunte ich ihm zu. „Irgendwann werde ich mir auch mal eine solche Hose besorgen. Die steht Dir ganz ausgezeichnet“. Er zwinkerte mir zu: „Dir würde sie noch viel besser stehen. Du hast doch meine Größe. Geh mal nach oben und schau im rechten Kleiderschrank nach. Dort liegen mehrere. Such Dir eine aus!“ – „Ehy ehrlich, Du bist süß! Das mache ich gern. Sag mir, was sie kostet“. „Du bist verrückt. Ich nehme von Dir doch kein Geld.“ Viktor sah wirklich etwas beleidigt aus. Er drehte sich zu Hans-Peter um und rief: „Komm Hansi, geh mit Walter rauf und such Dir auch eine bequeme Hose aus, in dem engen, schwarzen Ding wirst Du mir noch impotent“. Sein Schatz ließ sich das nicht zweimal sagen, sprang von seinem Sessel und winkte mir zu mitzukommen.


Es zeigte sich, dass Viktor mit „mehrere“ deutlich untertrieben hatte. Im bezeichneten Kleiderschrank lagen in drei Schubladen mindestens zwanzig oder dreißig fein säuberlich zusammengelegte, bunte und einfarbige indische Pluderhosen sowohl in Baumwolle wie in Seide, von hauchdünn bis rustikal gewebt.


„Der Viktor ist ein ganz Lieber“, sagte Hansi, während er fast ehrfürchtig jede einzelne Hose anfasste, vorsichtig herausnahm und wieder zurücklegte. „Seine Worte vorhin waren so schön und ich weiß immer noch nicht, wie ich das verdient habe, ihn durch Euch kennengelernten haben zu dürfen“. – „Wir haben ja nur wenig dazu getan. Ihr habt Euch sofort gemocht, das ist die Hauptsache“. – „Stimmt, das Beste ist, dass er mich so sein lässt, wie ich bin…und… er ist kein Egoist. Ich habe vorhin zu ihm gesagt, dass ich den Jerry sehr attraktiv finde und gerne mal wüsste, wie er nackt aussieht. Da hat er nur gegrinst und gesagt, da würdest Du staunen. Er meinte, wir könnten ja mal gemeinsam in die Sauna gehen, dort dürfte ich ihn bestimmt auch mal anfassen. Na ja, aber ich habe Angst, Joachim könnte das missverstehen, deshalb lass ich das lieber“.


Jetzt musste ich lachen: „Wenn Viktor schon kein Egoist ist, dann Joachim erst recht nicht. Du musst wissen, wir verstehen uns alle nur so gut, weil keiner den anderen für sich allein haben will und schon gar nicht, jemandem irgendetwas aufzwingen möchte“. Hans-Peter sah mich an und schien nicht richtig begriffen zu haben, was ich gesagt hatte.


„Nimm mal diese weiße hier; ich glaube, die würde Dir richtig gut stehen“. Ich reichte Hansi eine sehr dünne, fast kunststoffartig wirkende Hose und bat Ihn, sie mal anzuprobieren. Ich selbst wählte eine regenbogenfarbene etwas enger geschnittene mit ganz kurzem Bund und einer blauen Kordel als Gürtel.


Hansi betrachtete sich im Spiegel und schien zufrieden. Sein starker, unbeschnittener Schwanz, seine dunklen Eier und sein schwarz behaarter Po waren deutlich, aber nicht aufdringlich zu erkennen.


„Nur Dein weißes Hemd und die Krawatte passen nicht dazu“, lachte ich. „Wie findest Du meine?“ – „Sehr sexy! Steht Dir gut“. Na, dann zeigen wir uns mal den anderen“, grinste ich. „So?“ – „Ja klar, so“. „Aber wenn ich einen Steifen kriege? Das kann ja jeder sehen“. – „So weit ich weiß, gibt es hier keinen unter uns, den das stören würde… eher im Gegenteil“, lachte ich und legte meinen Arm um Hansi. „Wir sind tatsächlich eine merkwürdige Truppe und kennen alle unsere Schwänze. Wir wissen, was der einzelne gerne mag und finden uns sexy, wie wir sind“. – „Du meinst, Ihr habt alle schon mal mit einander… so wie wir?“. „Nicht nur einmal… es gibt keine Geheimnisse unter uns“. Hansi schaute mich ungläubig an und flüsterte dann fast unhörbar: „Mit Jerry auch?“ – „Natürlich auch mit ihm. Solltest Du ihn mal nackt sehen, darfst Du keinen Schreck kriegen. Sein Schwanz ist…sagen wir mal…außergewöhnlich… aber er ist sehr, sehr zärtlich…“.


Hansi schien zu grübeln und glaubte scheinbar immer noch nicht, was ich gerade versucht hatte, ihm zu erklären. Er ging aber, immer noch etwas unsicher, mit mir nach unten.

„Ohhhh, das ist doch endlich mal eine weihnachtliche Bekleidung. Das steht Euch richtig gut, gefällt mir!“, rief Gus. Viktor lächelte und fügte hinzu: „Ihr habt beide einen tollen Geschmack!“ Dann nahm er seinen Hansi in den Arm, schaute ihm in die Augen und sagte: „Ich vergaß, ich habe noch ein Geschenk für Dich. Ein so schöner Mann braucht noch etwas Schmuck“. Er faste in seine Hosentasche und holte ein kleines Kästchen raus, öffnete es, nahm ein kleines Goldkettchen mit Sternzeichen heraus und legte es Hansi um den Hals. Dann schlang er beide Arme um den Hals seines Schatzes und küsste ihn.

Es passierte jetzt genau das, was Hansi befürchtet hatte. Sein dunkler Schwanz schwoll zu seiner vollen Pracht an und bildete eine markante Ausbuchtung in den dünnen, weißen Stofffalten. Jedermann konnte sogar sehen, dass die Vorhaut von der Eichel nur eine ganz kleine Spitze freigab.


Jerry grinste sein breitestes Grinsen, seine Augen leuchteten und er nahm die Gitarre, um eine Art Tusch zu spielen.


Joachim, Bjørn und Roberto hatten so eng ihre Köpfe zusammengesteckt, dass sie erst jetzt mitbekamen, was vor sich ging. „Das ist Weihnachten, wie ich es mir immer gewünscht habe“, lachte Roberto. „Freude und Liebe schenken… wer kann das heute noch?“. „Du!“ rief Bjørn spontan und küsste seinem Liebsten auf die Stirn. Jerry spielte erneut seinen Tusch und alle lachten.


Hansi und Viktor hatten sich auf zwei Sitzkissen fallen lassen und wollten offenbar so schnell nicht wieder von sich lassen. Irgendjemand hatte eine Platte von Barry White aufgelegt: „You're the First, the Last, My Everything” …


Jerry legte seine Gitarre beiseite, setzte sich zu uns und prostete uns zu: „Frohe Weihnachten, meine beiden Lieben! Ihr glaubt gar nicht, was mir das alles hier bedeutet. Ich habe den liebsten Freund, den man haben kann. Ich habe mit Euch allen eine Familie, die nicht netter sein kann… aber Ihr seid… alle so wahnsinnig sexy, wie die netteste Familie nicht sein kann. Ich habe mir nie vorstellen können, dass Sex mit so unterschiedlichen Männern wie Euch so toll sein könnte und vor allem, dass ich mich in Eurer Gesellschaft so unglaublich wohl fühlen würde…Prost!“


Er lehnte sich bei mir an und redete zur Decke: „Ich denke auch immer wieder an Erik und Karl. Keiner von meinen weißen, so genannten ‚Kameraden‘ in der Army hätte sich in der Situation damals in Hansis Restaurant so für mich eingesetzt, wie Karl das gemacht hat. Solch einen Freund zu haben, ist wie ein Lotterie-Gewinn. Ganz zu schweigen von der Gastfreundschaft der beiden. Die Tage mit Euch in Norwegen waren so fantastisch schön. Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen“.


„Das hast Du jetzt aber lieb gesagt“. Gus gab Jerry einen Kuss auf die Backe und ließ seine Hand beiläufig auf seinem Oberschenkel liegen. Jerry machte keine Anstalten, sich zu wehren sondern suchte mit seinem kräftigen, langen Arm nach mir, um mich auch näher an sich heranzuziehen.


Merkwürdigerweise geschah neben uns bei Joachim, Roberto und Bjørn Ähnliches. Alle drei hatten sich fest im Arm und schienen sich für etwas zu interessieren, das in der Mitte ihres Dreiecks lag.


Barry Hvite sang mit seiner tiefen eingängigen Stimme: "I Can't Believe You Love Me".

Viktor und Hansi waren aufgestanden und setzten sich jetzt auch wieder zu uns. Hansi betrachtete immer wieder seinen goldenen Sternzeichenanhänger und strahlte. Er sah tatsächlich unglaublich sexy aus. Der Kontrast seiner dunklen Körperbehaarung zu der schlohweißen Hose und dieses kleine, glänzende Detail auf seiner Brust mussten einfach die Aufmerksamkeit schwuler Männer erregen. Sein Schwanz stand nach wie vor fast waagerecht und wirkte unter dem weichen Stoff und im Schein des Feuers mächtiger, als er in Wirklichkeit war.


Hin und wieder griff Hansi sich in den Schritt als ob er seinen Steifen zurückdrücken wollte. Er sah erst Viktor dann mich, dann Jerry an und lächelte verlegen. „Ihr seht alle so verdammt gut aus. Bis vorgestern habe ich manchmal davon geträumt, einen Mann zu treffen, der so aussieht wie der Kerl auf dem Titel des neuen „Him“ [schwules Magazin, das von 1970 bis 1981 auf dem deutschen Markt war.] und heute sitze ich hier neben meinem Liebsten und sechs seiner Freunde, die alle tausendmal besser aussehen…“.


Wieder griff er sich in den Schritt. Viktor sah ihn an: „ Was fandst Du denn an dem Boy auf dem ‚Him‘ so spannend?“ – „Na ja, der hatte so einen selbstsicheren Gesichtsausdruck, so als ob es ihm nichts ausmachte, was andere über ihn dachten…und dann sah er irgendwie so kräftig aus, als ob er ganz lange… und immer wieder… na ja, Ihr wisst schon“.


„Mmmm… Schlingel… das war heute also noch nicht genug?“ Viktor schmunzelte und Hansi wurde wieder verlegen: „Nein, so habe ich das nicht gemeint… ich finde das einfach nur… also, mir macht das halt Spaß. Ich habe doch bis vor ein paar Tagen noch nie einen Schwanz im Arsch gespürt und konnte mir bis dahin immer nur ungefähr vorstellen, wie das wohl wäre. Ihr habt da ja alle viel mehr Erfahrung“.


Jerry zog die Brauen hoch und sah Hansi an: „Ehy, ehrlich? Da geht’s Dir ja fast wie mir. Die paar Männer, die ich angefasst hatte, bevor ich diese Herren hier kennengelernt habe, konnte man an einer Hand abzählen. Und wenn man dann die Geschichten hört, die Gus und Walter aus Italien erzählen, kann man Minderwertigkeitskomplexe kriegen“.


Gus lachte so laut, dass die drei neben uns erschreckt aufsahen: „Du und Minderwertigkeitskomplexe … das kann ja wohl nicht sein… bei Deinem Geschoss. Der Mann, den Du nicht glücklich machst, muss erst noch geboren werden.“ „Blödmann! Meinen Schwanz bekam doch kaum einer zu sehen und die paar, die mal anfassen durften, verdufteten anschließend sofort“. Gus gab Jerry einen Kuss: „Hab‘ ich doch nicht so gemeint…“.


Joachim drehte sich um und feixte: „ Ich verdufte jedenfalls bestimmt nicht…und Ihr anderen wohl auch nicht, oder?“ – „Nö, bestimmt nicht… so etwas lässt man sich nicht entgehen“, schmunzelte Gus.


„So Kinder, jetzt muss mein Hansi ins Bett, sonst versaut Ihr ihn mir noch völlig“, lachte Viktor. „Ich bin aber noch gar nicht müde, Papa“, konterte Hansi gespielt unterwürfig. Viktor gab ihm einen liebevollen Klapps und erhob sich. „Übrigens, wer heute hier bleiben möchte, kann das gerne tun. Ich habe oben jedenfalls vier Betten fertig gemacht, und notfalls habe ich auch noch Bettzeug für zwei mehr… nur damit Ihr es wisst. Fühlt Euch wie zuhause und entscheidet selbst, was Ihr machen wollt“.


Joachim sah Jerry an: „Ich denke, wir würden gern bleiben. Ich habe zu viel getrunken, um noch zu fahren“. Roberto und Bjørn wollten es sich noch überlegen und Gus und ich waren uns fast sicher, dass wir zuhause schlafen wollten.


Viktor drehte die Platte um und es spielte „Mellow Mood“.


Jetzt konnte ich auch bei ihm deutlich im Schein des Kaminfeuers erkennen, dass sein edler Schwanz stand wie eine Eins. Auch Hansi hatte das gesehen und konnte es sich nicht verkneifen zuzugreifen, als Viktor sich wieder setzte. Der grunzte nur und ließ sich nach hinten über fallen.


Wie umfallende Dominosteine machten wir es ihm alle nach und lagen jetzt fast in einem Halbkreis vor Hansi. Der zögerte kurz und überlegte, ob er sich dazu legen sollte, entschied sich aber, vor uns zu knien und uns zu betrachten. Seine linke Hand streichelte den Schwanz seines Liebsten, seine rechte wanderte von meinen Nippeln zur Kordel, die meine Regenbogenhose hielt.


Jerry zog mit einer Hand seinen Joachim zu sich heran und mit der anderen öffnete er ganz langsam den Reißverschluss von Gus‘ Hose.


Joachim hatte seinen starken, langen, linken Arm unter den Po von Bjørn und Roberto geschoben, als die beide genüsslich vor sich hin brummten. Bjørn schaute mal zu Jerry, mal zu Joachim und dann wandte er sich wieder Roberto zu, der versuchte Joachims Hand in seinen Anus zu führen, was ihm schließlich offenbar gelungen war, denn er stöhnte plötzlich laut auf und riss mit einer kurzen, kräftigen Handbewegung seine Hose bis auf die Knöchel. Wie eine Sprungfeder sprang sein feuchter, harter Schwanz auf.


Jerry packte jetzt Joachims rechte Hand und führte sie zu seinem bereits geöffneten Hosenbund. Dort zeigte sich die feucht und lila schimmernde, riesige Eichel seines abnorm dicken und langen Schwanzes.


Hansi, der sich bereits mit seinen Lippen dem heißen, harten Kolben seines Viktor genähert hatte, stutzte, schaute auf und bekam für einen Augenblick einen unbeschreiblich ängstlichen Gesichtsausdruck. Dann schien er sich an das zu erinnern, was ich ihm bei unserer Hosenanprobe gesagt hatte und fing sich wieder. Er lächelte jetzt sogar und begann ganz systematisch erst Viktor, dann mir und schließlich allen anderen unsere Hosen auszuziehen. Bei Jerry hielt er für einen kurzen Moment inne und berührte ganz vorsichtig den Mega-Schwanz, so als teste er die Temperatur einer heißen Herdplatte. Schließlich zog er auch selbst seine Hose aus, legte sie fein säuberlich zusammen und kniete sich wieder hin. Nach meinem Eindruck musste sein Penis jetzt seit fast einer Stunde eine Dauererektion gehabt haben und daran schien sich nichts ändern zu wollen.


Viktor erhob sich kurz und verschwand in Richtung Bad. Sekunden später kam er mit einer kleinen Flasche Massageöl zurück. Als er die Flasche öffnete, schlug uns ein angenehmer, intensiver Lavendelgeruch entgegen. „So, mein Süßer, jetzt darfst Du uns alle mal ein bisschen einreiben“. Viktor drückte Hansi die Flasche in die Hand und legte sich wieder ganz dicht neben mich.


Hansi schaute sich die Flasche genau an, roch daran und träufelte sich dann ein paar Tropfen auf die Handflächen. Zärtlich und sehr behutsam massierte er Viktors Brustkasten und Bauch, um sich dann länger mit seinem Schwanz den Eiern und der Poritze zu beschäftigen.


Als er das Öl auf meinen Schwanz tropfen ließ, schaute er mich so liebevoll an, dass ich ihm einen Kuss geben musste. Er bemühte sich seine Hände gleichmäßig und ohne Hast zu bewegen.


Bei Gus begann er an dem senkrecht stehenden Schwanz und arbeitete sich an den Beinen abwärts bis zu den Zehen und wieder zurück, was automatisch bei meinem Schatz zu einem wohligen Stöhnen führte.


Jerry zog Hansis Kopf zu sich heran und flüsterte ihm ins Ohr: „Du darfst gern fest zufassen…und…nimm ein bisschen mehr Öl. Wenn Du möchtest, massiere ich Dich anschließend“. Hansi schaute kurz zu Viktor und strahlte dann Jerry an: „Oh ja, bitte!“

Immer wieder glitten Hansis Hände über Jerrys ganzen Körper. Er umfasste den Riesenpenis und strich ihn immer wieder neu mit dem wohl riechenden Öl ein.


„Lass noch etwas für uns übrig“, feixte Joachim und betrachtete mit aufgestütztem Kopf, wie sein Liebster sich nach und nach in eine Ekstase stöhnte.

Kaum hatten Hansis fettig glänzende Hände seine Körpermitte berührt, begann auch Joachim tief und laut zu stöhnen.


Bjørn führte Hansis Hände selbst dorthin, wo er am liebsten massiert werden wollte. Sein schöner, langer Schwanz war so heiß und rot, dass es so aussah als sei er an diesem Tag schon stark strapaziert worden. Bjørn wollte besonders viel Öl an seinem Po und in seinem Loch haben. Er packte Hansis Hand und presste sie regelrecht in seinen Darm.


Roberto hielt Hansi seine offenen Handflächen entgegen und bat dort um ein paar Tropfen, um erst seinen eigenen Po und dann den von Hansi einzureiben. Der versuchte noch Robertos Schwanz zu erreichen, kam aber nicht mehr dazu, da Roberto ihn mit einem starken und bestimmenden Handgriff umdrehte, erst seine Zunge in Richtung Hansis Loch ausstreckte und dann seine öligen Finger über seinen Pobacken kreisen ließ.


Hansi atmete tief und laut durch. Als Robertos Hand zwischen seinen Beinen hindurch seinen unbeschnittenen, dauersteifen Schwanz anfasste, einölte und dann die Vorhaut nach unten zog, verzog Hansi für eine Sekunde schmerzhaft das Gesicht. Nur um anschließend sein bekanntes „mehr“ zu rufen.


Viktor hatte sich in der Zwischenzeit mit Gus und mir beschäftigt. Er massierte uns beide abwechselnd, während Gus und ich uns tief und innig küssten. Schließlich drückte er seinen Schwanz gegen mein Loch und probierte vorsichtig und sehr zärtlich einzudringen. Ich spürte, dass seine Eichel bereits mehr als nur feucht war. Sie glitt ohne jeden Schmerz am Schließmuskel vorbei und als sie die Prostata anstieß, krallte ich mich an Gus‘ Oberarm fest. Ich wollte jetzt endlich einmal versuchen, meinen Orgasmus zu steuern. Mit kurzen, heftigen Stößen hämmerte Viktor in mich hinein und stöhnte dabei so laut, dass Jerry glaubte, ihm beruhigend über den Kopf streichen zu müssen.


Gus hatte sich hingekniet und betrachtete Viktors gleichmäßigen Bewegungen, während er Jerrys Megaschwanz an sein Loch dirigierte. Trotz der bereits einmal gemachten schmerzhaften Erfahrungen, wollte er den Monsterkolben wieder in sich spüren. Diesmal schien es erst etwas besser zu gehen, dann wurde mein Schatz allerdings plötzlich aschfahl, verzerrte sein Gesicht und schrie aus vollem Halse. Diesmal zog Jerry seinen Kolben allerdings nicht zurück sondern stieß noch einmal kräftig zu. Dabei küsste er wie in Trance und sehr liebevoll den Nacken von Gus. Der hatte Schweißperlen auf der Stirn und litt deutlich, aber völlig gegen seine Gewohnheit, brach nun auch aus ihm ein „mehr, mehr…“ heraus.


Langsam kehrte die Farbe zurück in sein Gesicht und er schob seine Zunge wieder in meinen Mund. Mit jedem von Jerrys Stößen saugte sich Gus fester an meine Lippen.

Roberto hatte inzwischen mit Bjørn getauscht und sich Joachim zugewandt. Bjørn hielt Hansi mit seinen kräftigen Armen fest und fickte ihn wesentlich härter als sein Mann das vorher gemacht hatte. Er zog seinen Kolben auch jedes Mal fast ganz raus um anschließend noch ein bisschen kräftiger zuzustoßen. Hansi geriet dadurch nur noch mehr in Ekstase und bettelte immer lauter um „mehr“.


Auch Gus schien an diesem Weihnachtsabend einfach nicht genug bekommen zu können. Jerry schüttelte ihn regelrecht durch. Trotzdem griff Gus jetzt hinter sich, umfasste die strammen Pobacken und versuchte Jerry zu nötigen, seine Frequenz noch zu steigern. Der befreite sich jedoch aus der Umklammerung, zog sein steifes Riesenteil Stück für Stück aus Gus heraus, küsste ihn noch einmal im Nacken und wendete sich seinem Liebsten zu. Der hatte gerade meinen glutheißen Schwanz in seinem Schlund versinken lassen. Jetzt bearbeitete Jerrys rote, lange Zunge seine Rosette und er stöhnte dabei, ohne meinen Kolben freizugeben.


Jerry drang tief mit seiner sehr feuchten Zunge in Joachims Darm ein, gab ihn dann wieder frei, um das Loch Bjørn zu überlassen.


Als Jerry sich Hansi näherte, machte dieser die Augen zu und ließ sich auf mich und Viktor fallen, der sich in diesem Moment mit einem befriedigten Seufzen in mich entleerte. Ich spürte das Pulsieren seines Schwanzes und sein Sahne in mich reinlaufen. Bis jetzt hatte ich es geschafft, meinen Orgasmus zurückzuhalten. Ich streichelte Hansis Kopf und Nacken und dirigierte ihn so, dass er auf dem Bauch über meinen Knien lag. Er schaute immer wieder zu mir auf, strahlte mich an und verbarg dann seinen Kopf wieder zwischen seinen Händen.


Jerry versenkte jetzt seinen Kopf zwischen den wunderschön gleichmäßig, schwarz behaarten Pobacken von Hansi. Dort fand seine große Zunge sofort ihr Ziel. Auch hier schob er sie so tief es ging in den Darm… immer wieder, auf und ab.


Hansi rief jetzt völlig ungehemmt und sehr laut: „Ja, ja, ja… oh Gott, das ist so herrlich“. Damit er nicht ganz so laut schrie, schob ich ihm meinen jetzt schon total klebrigen und glitschigen Schwanz in den Mund. Er saugte sich daran fest und grunzte unablässig weiter.

Als Jerry gerade seinen Schwanz an Hansis Loch ansetzte, wollte dieser schon wieder „mehr“ rufen, als er plötzlich innehielt, verkrampfte und mich mit einer Mischung aus Überraschung, Furcht und Schmerzen mit weit aufgerissenen Augen ansah.


Jerry begann sehr vorsichtig und ließ seine Fingerkuppen zärtlich über Hansis Rücken gleiten. Der versuchte sich zusammenzureißen, schaffte es nicht und bat:“ Bitte warte einen Augenblick. Es tut so fürchterlich weh“.


Jerry schaute sich nach der Öl-Flasche um und rieb noch einmal seine Kolben und dann das Loch von Hansi. Gleich darauf schob er sein Rohr in das enorm geweitete Loch, das sich mindestens auf 5-Mark-Größe geöffnet hatte. Das erneute Eindringen quittierte Hansi mit einem fast hysterischen Lachen. „Ja, so geht es… Wahnsinn… stoß zu, bitte stoß zu!“ Immer wieder rief er dasselbe und seine inzwischen ganz freie und nasse Eichel scheuerte an meinem Oberschenkel. Viktors Sperma lief inzwischen aus mir heraus und am Bein entlang auf den Fußboden.


Ohne jede Vorankündigung oder einen besonderen Laut schoss Hansis Schwanz plötzlich eine gewaltige Ladung auf meinen Bauch. Er veränderte weder seine Stellung, noch verstummten seine Rufe nach „mehr“. Jerry steigerte seine Frequenz, so dass sein enormer Penis wie ein Dampfhammer immer und immer wieder in Hansi eindrang. Außer Gus und Joachim hat das bis heute kein anderer von uns aushalten können. Hansi zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen und war so geil, als habe er wochenlang nicht abgespritzt. Auch sein Schwanz blieb hart wie immer; so als ob er überhaupt keinen Orgasmus gehabt hätte. Sein Sperma lief jetzt aber an beiden Seiten von meinem Bauch und vermischte sich auf dem Fußboden mit dem von Viktor.


Ich schaffte es auch diesmal wieder nicht meine Ladung zurückzuhalten. Ich wollte zwar Joachim noch sanft zurück schieben, aber es war zu spät. In mehreren Schüben entlud sich meine Samenblase in den Schlund von Joachim. Der schluckte gierig und brummte zufrieden noch während er sich wieder seinem Liebsten zuwandte.


Jerry gab Bjørn und Roberto ein Zeichen, dass sie sich um Hansis schön geweitetes Loch kümmern sollten. Die beiden versuchten das, was sie von Gus und mir gelernt hatten. Sie wollten Hansi gleichzeitig ficken. Dazu legte Bjørn sich auf den Rücken und bedeutete Hansi sich über ihn zu knien. Dann schob er seinen fast senkrechten Schwanz in sein Loch, packte den seines Mannes und dirigierte ihn ebenfalls an das einladende Loch. Ganz gelang das Vorhaben nicht, da Hansi sich zu hastig bewegte und offenbar die Absicht der beiden nicht durchschaute. Abgesehen davon stand Roberto so sehr unter Spannung, dass er unbedingt abspritzen musste. Seine Sahne landete auf Bjørns Schwanz und führte dazu, dass jeder seiner Stöße von einem klatschenden Geräusch begleitet wurde. „Bitte mach weiter!“ Hansi konnte noch immer nicht genug bekommen.


Jerry bekam das mit und flüsterte Bjørn zu: „Lass mich noch mal!“ Bjørn zog sich zurück, stand auf und stellte sich breitbeinig über Hansi und Jerry, der jetzt noch einmal sein – nach meinem Eindruck – immer massiver werdendes Teil in Hansi hineinstieß. Der biss deutlich die Zähne zusammen, presste aber trotzdem ein „Ja, ja, ja…“ heraus. Jerry stieß jetzt rücksichtslos und so kräftig zu, wie er konnte. Hansi begann zu wimmern, atmete schwer und schien vor Schmerzen zu zittern und dennoch rief er immer wieder sein „Ja, ja, ja…“.

Nach mehreren Minuten und mit Schweißperlen auf der Stirn begann Jerry mit den Augen zu rollen, seufzte und stöhnte abwechselnd, um sich plötzlich vornüber fallen zu lassen und sich in Hansis Darm zu entleeren. Gleichzeitig küsste er Hansis Nacken und streichelte ihm übers Haar. Er drückte die riesige Menge Sperma gleich wieder raus und auch die landete schließlich auf dem Fußboden.


Hansi lag jetzt auf dem Rücken und hatte seine Arme weit abgespreizt. Wie zu sich selbst sagte er: „Ich glaube, ich bin irre, aber wenn schon… es ist so unbeschreiblich schön“.

Bjørn stand immer noch breitbeinig über ihm und wichste heftig seinen Schwanz. Wieder und wieder warf er seinen Kopf mal in die eine mal in die andere Richtung, um dann endlich auch seiner Explosion freien Lauf zu lassen. Die Hauptmenge seiner Spritzer landete auf Hansi, aber auch Jerry und wir anderen bekamen etwas ab. „Puh, das war ein geiler Weihnachtsabend…“, grinste er und setzte sich neben Hansi auf den Boden.


„Jungs! Wer ein Bad nehmen möchte, kann das tun. Das Wasser ist eingelassen und Handtücher liegen auch neben dem Becken – nehmt Eure Gläser mit“. Viktor machte eine einladende Bewegung Richtung Bad und ging, mit zwei Flaschen Wein unter dem Arm, als erster vor.


Bis auf Hansi waren wir alle recht kaputt und genossen es im warmen Wasser etwas dösen zu können. Hansi war vom „ägyptischen“ Bad begeistert, seine Augen waren hellwach und verfolgten alle unsere Bewegungen. Er strahlte und sah unendlich glücklich aus während er seinen Viktor fest im Arm hielt und immer wieder ansah.


Wir übernachteten in dieser Weihnachtsnacht alle bei Viktor. Die beiden vorbereiteten Doppelbetten wurden zusammengeschoben, so war bequem Platz auch für sechs.



(Dran bleiben! Die Geschichte geht im Kapitel: "30 Jahre normal anders (9)" weiter.)

 
 
 

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