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"30 Jahre normal anders (10)" Aufbauen, Umbauen, Neubauen

  • Autorenbild: gert
    gert
  • 28. März 2020
  • 22 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Nov. 2022



Die Aufregungen um Bjørn und Roberto bekamen Jerry, Joachim, Erik und Karl nur am Rande mit.

Jerry hatte seine Bewerbungsunterlagen wider Erwarten problemlos bei der amerikanischen Botschaft abgeben können und man versicherte ihm, sich innerhalb der nächsten drei Monate bei ihm zu melden. Joachim war noch zweimal bei Grønnt Hus gewesen und hatte zusammen mit Erik und Egil die Voraussetzungen für seine Anstellung als Chef-Gärtner in Norwegens größter Rosengärtnerei geklärt. Sollte Jerry die Stelle in der Botschaft bekommen, würde Joachim einen Monat später bei Egil anfangen können. Er musste allerdings schnellstens eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung beantragen, deren Bewilligung keineswegs selbstverständlich war, da der norwegische Arbeitsmarkt damals nur für ‚dringend benötigte‘ ausländische Arbeitskräfte zugänglich war. Eine Bestätigung dafür hatte er von Egil bereits erhalten. Jetzt hieß es abwarten.

Gus und ich erfuhren von den Ereignissen rund um Bjørntangen erst nachdem ich Vatern, Bjørn und Roberto 14 Tage später in Hamburg vom Flugplatz abgeholt hatte.

Die Drei machten einen äußerst fröhlichen Eindruck, als sie winkend aus dem Ankunftsbereich kamen.

„Darf ich vorstellen: Bjørn Sigurdsen, Hof- und Großgrundbesitzer von Bjørnstangen und sein Partner und zukünftiger Arbeitssklave Roberto Nuvolono“, alberte Vatern.

„Ehy, gratuliere! Dann hat also alles geklappt?“ Ich nahm alle drei in den Arm und noch während wir nach draußen auf den Parkplatz gingen sprudelte es aus Bjørn heraus:

„Der alte Geizkragen Kjartan war ein Fuchs. Er hat über Jahre eine versteckte Spardose hinter König Håkon gehabt… also, in einem Fach hinter dem riesen Ölgemälde im Wohnzimmer. Dadurch haben wir jetzt einen guten Start, um nicht nur zu renovieren. Wir können auch dringend notwendige Dinge neu- und umbauen. Damit hat der Kerl tatsächlich die Zukunft seines Hofes gerettet… Ich beginne ihn zu mögen“.

Bjørn schmunzelte und schaute Vatern an. „Na ja, natürlich auch nachdem Dein Vater dafür gesorgt hat, dass die Bürokratie uns keine Knüppel zwischen die Beine schmeißt. In zwei Wochen geht es richtig los. Dann wird mein italienischer ‚Arbeitssklave‘ hier…“, er gab Roberto einen flüchtigen Kuss, „von morgens bis abends schuften und ich werde den Fortgang der Arbeiten vom Schaukelstuhl aus überwachen. Nicht ohne mir zwischendurch eine Zigarre mit einem Hundertkronen-Schein anzuzünden und mich von einigen Lustknaben bedienen zu lassen…“.

„So, so, das hört sich ja an, als ob Du tatsächlich in die Reihen der kapitalistischen Ausbeuterklasse aufgerückt bist“, feixte ich. Roberto kam von hinten und gab uns beiden einen Klapps in den Nacken: „Ich werde Euch schon zeigen, wie schnell sich italienische Arbeitssklaven befreien und ihre Herren entmachten. Freut Euch nicht zu früh“.

„Dreht nicht durch, Jungs! Nicht alle Probleme lassen sich mit Geld lösen“. Vatern, der Pragmatiker, dämpfte die ausgelassene Stimmung etwas. „Landwirtschaft in Norwegen ist viel harte Arbeit. Der Hof ist zwar groß genug, um heute wirtschaftlich betrieben zu werden. Aber Ihr werdet so manche neue Idee brauchen, vielleicht müsst Ihr Flächen dazu pachten, und vielleicht braucht Ihr zusätzliche Einnahmequellen, wenn Ihr die Zukunft sichern wollt. Ihr werdet auch mehr Personal als nur hin und wieder mal eine Aushilfe benötigen. Schließlich möchtet Ihr ja bestimmt auch noch ein bisschen Privatleben haben… und dann ist das, was heute nach viel Geld aussieht plötzlich nur noch ein kleines Taschengeld“.

„Och, lass uns doch mal unseren Spaß. Ein paar Träume müssen erlaubt sein“. Roberto zwinkerte Vatern zu, der nickte und lächelte: „Ja klar, ich habe in meinem Leben viel zu wenige davon gehabt“. Er legte seine Arme um Bjørn und Roberto und sagte: „Ich habe gar keinen Zweifel, Ihr beide werdet das alles schon richtig machen. Wenn ich helfen kann, bin ich natürlich jederzeit zur Stelle“. – „Wir auch!“, rief ich dazwischen.

Der Sommer verging wie im Flug. Gus arbeitete von morgens bis manchmal tief in die Nacht. Ich hatte alle Papiere eingereicht, um mich auf zwei Praktikantenstellen zu bewerben. Die eine als Schul-Sozialarbeiter an einer weitergehenden Oberschule in Oslo und die andere als Mitarbeiter des Kinderschutzdienstes [vergleichbar dem deutschen Jugendamt] in Asker [Vorort von Oslo].

Bjørn und Roberto lösten in nur zwei Wochen ihre kleine Wohnung bei Tante Rosa auf und feierten ein kleines Fest zum Abschied von Bremen, den Nachbarn und Freunden.

Einen Tag bevor eine Spedition ihre Umzugskartons und Möbel abholen sollte, hatte Roberto noch einmal zwei große Bleche Fuccacha in Tante Rosas Küche gebacken und seit dem Nachmittag war ein reges Kommen und Gehen in der Hermann-Böse-Straße. Die Kartons dienten sowohl als Tisch als auch als Sitzgelegenheit. Das große Doppelbett, Schreibtisch und Schränke waren zerlegt und die Abschiedsgeschenke wurden in der Küche abgelegt. Wir hatten vereinbart, dass die beiden ihre letzte Nacht in Bremen bei uns verbringen sollten, bevor sie dann mit dem Flieger von Bremen via Kopenhagen nach Oslo fliegen sollten.

Als das letzte Stück Fuccacha verzehrt, die letzte Flasche Wein geleert war und sich ehemalige Kommilitonen und die Nachbarn mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet hatten, kam Tante Rosa als letzte, umarmte beide noch einmal und überreichte jedem ein kleines Päckchen.

Jeweils eine kleine, aus Holz geschnitzte Skulptur der Bremer Stadtmusikanten und ein Tütchen ‚Liebestee‘ aus dem Bremer Teekontor sollte die beiden an ihre „schönen Bremer Tage“ erinnern.

Schließlich trafen sich dann ein Teil der alten Freunde noch einmal in unserer Küche. Joachim und Jerry, Hansi und Viktor und Ronald waren gekommen. Die Jungs aus Bremerhaven hatten abgesagt.

Es war ein heißer Sommertag, die Luft stand fast still, daher hatten wir alle Fenster geöffnet, um so wenigstens etwas Kühlung zu bekommen. Viktor, Jerry und Joachim saßen auf der Fensterbank, lachten und ließen die Beine baumeln. Roberto, Bjørn, Gus, Ronald und ich saßen mit hochgelegten Beinen am Küchentisch. Hansi suchte ein paar Platten aus unserer Plattensammlung aus. Er hatte eine neue ‚Sommershorts‘ gekauft, die für meinen Geschmack zu bunt und zu schlecht geschnitten war. Als er vorm Plattenregal kniete, hatten wir einen herrlichen Anblick seiner Poritze.

„Schatz, das nächste Mal kaufst Du Dir Deine Hose eine Nummer größer. Du machst ja alle Männer verrückt“, feixte Viktor.

„Na ja, im Gegensatz zu Deiner Hose ist Hansis doch richtig keusch und züchtig“, lachte Gus im Hintergrund. Viktor hatte eine seiner gröbsten Leinenhosen praktisch auf die Länge einer altmodischen Badehose abgeschnitten. Die Hosenbeine waren ausgefranzt und seine Beule zeigte eigentlich alles, was er hatte – gut geformt und für jedermann erkennbar.

„So, findest Du? Ich dachte körperbetont ist heute angesagt. Was die Frauen mit ihren Hot Pants können, kann ich schon lange. Bloß verkaufen wollten sie mir bei Peek&Cloppendorf keine. Ich sei in der falschen Abteilung hat mich eine Verkäuferin aufgeklärt. Was blieb mir da anderes übrig, als mir selbst eine zu schneidern… Ich finde für den ersten Versuch, sieht es doch ganz gut aus. Fand ja Hansi bis eben auch noch…“.

„Findet er auch immer noch…“, murmelte Hansi während er „Rock Me Baby“ von B.B. King auflegte und sich mit ausgebreiteten Armen auf den Rücken fallen ließ.

Jerry sang leise mit und wippte mit dem Oberkörper im Takt. „Ach Jungs, ich werde unsere schönen gemeinsamen Zeiten hier in Bremen vermissen“, sprach er mehr zu sich selbst.

„Und ich erst… Ich weiß noch gar nicht, wie ich das ohne Euch hier aushalten soll“, antwortete Viktor und schaute träumend in den Garten, während er sich rittlings in den Fensterrahmen setzte. Dabei drückte sich sein Schwanz nun endgültig zwischen den Fransen seiner viel zu kurzen Hose hervor.

Jerry beobachtete ihn belustigt und schwang nun auch eines seiner schönen, muskulösen, schwarz glänzenden Beine über den Fensterrahmen, und ließ es in den Garten baumeln. Dabei legte er den Kopf leicht schief und schaute Viktor an. „Wir müssen halt einen Weg finden, in Kontakt zu bleiben. ‚Aus den Augen aus dem Sinn‘ darf einfach nicht sein“.

„Ist doch aber meistens so… So wie bei Zufallsbekanntschaften auf der Klappe… abspritzen, Zigarette und weg“. Viktor sah richtig bedrückt aus.

Jerry lächelte und legte ein Hand auf den leicht sonnengebräunten Oberschenkel von Viktor: „Also, wenn es nach mir geht, wird das so nicht kommen. Bei uns seid Ihr immer willkommen und ich hoffe, Du schmeißt uns auch nicht die Tür vor den Kopf, wenn wir mal wieder nach Bremen kommen“. – „Bestimmt nicht!“. Jetzt hatte auch Viktor seine Hand ziemlich weit oben in Jerrys Schritt platziert.

Hansi verfolgte das Gespräch interessiert, stützte seinen Kopf mit einer Hand auf und schob die andere unter seinen Hosenbund. Gus bemerkte als erster, dass in der bunten Hose in Sekundenschnelle ein beachtliches Zelt entstand. Er gab uns anderen drei ein Zeichen und deutete grinsend auf die halb liegende Gestalt auf dem Fußboden.

Ronald stand auf und ging zum Fenster: „Wenn Walter und Gus dann in ein paar Monaten auch noch weg sind, wird’s hier richtig einsam. Dann drehe ich wieder meine abendlichen Runden durch den Park, hoble jeden Tag meine Bretter ab und treffe einmal im Monat immer die gleichen Leute beim Schwitzen in der Sauna“.

„Sei doch nicht so pessimistisch“. Bjørn erhob sich ebenfalls und folgte Ronald ins Wohnzimmer. „Wenn’s Dir hier zu langweilig wird, kommst Du einfach zu uns. Holzarbeiten haben wir vermutlich auf unserem Hof für die nächsten hundert Jahre genug. Vielleicht bauen wir ja auch irgendwann eine Sauna… nur einen so spannenden Park wie in Bremen können wir – trotz sehr viel Wald – bei uns nicht bieten“. – „Müsste ich mich nicht um meine Mutter kümmern, würde ich sofort auf die Walz gehen und Euch gegen Kost und Logi alles bauen, was Ihr wollt. Na ja, vielleicht bräuchte ich allerdings hin und wieder mal so einen schönen Schwanz, wie den von Hansi in meinem Arsch…“, dabei schaute er auf den Fußboden und seufzte.

„Dafür brauchst Du nicht auf die Walz gehen. Den kannst Du jederzeit auch hier haben“, grinste Hansi immer noch den Kopf aufstützend und mit der Hand in der bunten Hose spielend.

„Nimm den Mund nicht so voll mein Schatz“. Viktor schwang sich von der Fensterbank, holte sich ein Bier aus der Küche und setzte sich neben seinen Liebsten. „Ich komme erst, dann darfst Du Dich um Tischler, Bauern, Sozialpädagogen, Lehrer und Soldaten kümmern“.

„Herrschaftsdenken…“, lachte Gus und begab sich ebenfalls ins Wohnzimmer.

„Jungs! Bevor Ihr eine Grundsatzdiskussion über Herrschaftsformen anfangt, möchte ich von uns allen noch ein Erinnerungsfoto haben. Bis wir so fröhlich wieder zusammenkommen, wird einige Zeit vergehen. Macht Euch mal hübsch! Ich bin’s ja schon”. Roberto lachte und bat mich, meinen Fotoapparat zu holen.

Ich hatte von Karl ein Stativ und eine kleine Studioleuchte bekommen und Filme waren auch noch ausreichend vorhanden. Also baute ich alles auf, während Roberto unsere beiden Sessel zusammenschob, Bjørn anwies, sich in den einen zu setzen, Joachim und Jerry links und Viktor und Hansi rechts platzierte. Er selbst wollte im zweiten Sessel sitzen, Gus und ich sollten dahinter stehen und Ronald durfte auf dem Fußboden zu ihren Füßen liegen bleiben.

Ich stellte den Selbstauslöser ein und sprang auf meinen Platz neben meinen Schatz, schaffte gerade noch ein gequältes Lächeln und schon machte es zum ersten Mal ‚Klick‘.

Eigentlich mag ich solche Fotos nicht, aber wollte natürlich Roberto und Bjørn an ihrem letzten Tag in Bremen den Wunsch nicht abschlagen. „Ein paar Varianten müssen wir aber schon noch machen“. Ich stellte die Zeitverzögerung des Selbstauslösers noch etwas länger ein und forderte die anderen auf, sich zu entspannen und möglichst nicht direkt in die Kamera zu schauen.

„Wie soll ich bei so viel geballter Erotik um mich herum entspannen?“, feixte Viktor, dessen Beule in der künstlichen Beleuchtung besonders gut zur Geltung kam. „Stimmt“, rief Jerry. „So brav wie auf dem offiziellen Geburtstagsfoto der englischen Queen sollten wir nun wirklich nicht sein. Gebt Euch so, wie Ihr seid…“. Gerade als er seinem Joachim einen Kuss gab, machte es wieder ‚Klick‘.

„Lach mal!“, Roberto schupste Ronald mit seinem Fuß an… wieder ‚Klick‘. Bjørn nahm den Kopf seines Liebsten in beide Hände und drückte ihm einen Kuss auf den Mund… nochmal ‚Klick‘ .

„So, das waren die offiziellen Fotos für die Presse“, grinste Roberto und schaute in die Runde. „Jetzt möchte ich noch ein Foto für unser Schlafzimmer und eins für das private Familienalbum. Zieht Euch aus Jungs! An Eure schönen Körper wollen wir uns auch noch in zehn Jahren erinnern“.

„Super Idee! Schmeißt Eure Klamotten alle auf einen Haufen neben Ronald!“ Jetzt übernahm ich wieder die Regie. Es gab keinen Widerspruch und so hatte ich schon wenige Minuten später die ganze nackte Pracht auf Film gebannt. Jerrys wunderschöner Körper glänzte wie eingeölt und sein Riesenschwanz hatte gerade begonnen an Volumen zuzulegen. Jedenfalls gerade so viel, dass seine enorme, rosa-lila Eichel sehr gut sichtbar war. Bjørn und ich mussten unsere beginnende Erektion bereits mit der Hand verdecken, die anderen waren noch relativ entspannt, als die Kamera gleich mehrmals hinter einander auslöste.

„So, jetzt rückt etwas näher zusammen! Joachim und Hansi, setzt Euch mal auf die Sessellehne! Ronald, sei nicht so scheu, leg Deinen Kopf ruhig an Bjørns Beine! Gus, schau nicht so finster! Und…Viktor und Jerry, Ihr könnt ruhig Eure Arme um Eure Liebsten legen. Jetzt bitte lächeln!“ Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig hinter die Sessellehne und meinen Schatz in den Arm zu nehmen.

„Jetzt stelle ich den Selbstauslöser auf ‚Serie‘ und Ihr macht, was Ihr wollt“. Die Kamera schoss jetzt im Zehn-Sekunden-Abstand zehn Bilder hinter einander.

Bjørn und Roberto saßen mit einem breiten Grinsen und ihren senkrechten, steifen Schwänzen in der Mitte des Bildes und griffen jeweils nach links und rechts nach den Lustkolben von Jerry und Hansi. Gus und ich hielten uns fest umschlungen und zeigten uns im Profil. Joachim drückte sich ganz eng an seinen Liebsten, so dass sein heller, fleischiger Schwanz einen schönen Kontrast zum dunklen Gesicht von Jerry bildete. Hansi schaute verliebt seinen Viktor an, während sein Arm im Nacken von Roberto ruhte. Ronald hatte seine rechte Hand bereits fast völlig in seinem Anus versenkt, um sein bekanntes Erektionsproblem zu lösen, gleichzeitig war sein Kopf nur noch Millimeter von Bjørns heißem Kolben entfernt. Die Kamera schoss ein Bild nach dem anderen.

Roberto flüsterte Hansi etwas ins Ohr, erhob sich und wechselte mit ihm den Platz. Der kniete sich auf den Sessel und ließ seine Arme über die Rückenlehne baumeln.

Bjørn sagte leise zu Ronald: „Komm, mach’s wie Hansi!“, erhob sich und stellte sich vor uns hin.

Da ich ahnte, was jetzt kommen würde, holte ich aus dem Bad ein paar Handtücher und verteilte sie in der Nähe der Sessel, dann stellte ich den Auslöser wieder auf ‚Serie‘. Der erste ‚Klick‘ kam als Jerry seinen jetzt total steifen Monsterschwanz ganz langsam in das, von der eigenen Hand weit geöffnete Loch von Ronald drückte. Der verzog dabei kaum eine Miene, versuchte sogar zu lächeln. Viktor tat dasselbe bei seinem Hansi und ließ gleichzeitig seine Hand zu Jerrys Po wandern. Auch dies wieder ein wunderschöner Kontrast.

Viktor gab Joachim ein Zeichen, so dass dieser in Hansis Anus eindringen durfte. Der grunzte begeistert und genoss das Geschehen offensichtlich.

Gus holte sich einen Stuhl, stellte ihn hinter die Sessel, stieg drauf und drückte Ronald sein glühend heißes Teil in den Mund. Dabei warf er den Kopf zurück und stöhnte leicht. – ‚ Klick‘ –

Jerry stieß noch mehrmals kräftig zu, um dann den Platz mit Joachim zu tauschen. Hansi wimmerte etwas und hätte vor Schmerzen beinahe in meinen Schwanz gebissen, als Jerry ohne jede Vorbereitung in ihn eindrang.

Gus umfasste Ronalds Kopf und bewegte ihn mit kräftigen Bewegungen immer wieder auf seinem Schwanz auf und ab. Joachim schien das zu animieren, seine Stoßfrequenz zu steigern. Plötzlich unterbrach er jedoch, um nach Bjørn zu greifen. Mit einer heftigen Bewegung warf er ihn auf Ronald und setzte bei ihm fort, was er eben unterbrochen hatte. Bjørn stöhnte so laut, dass ich die Befürchtung hatte, Herr Bergmann würde sich gleich wieder Sorgen um das Vorgehen in seinem Haus machen. Joachim stieß erst einen kurzen Schrei und dann einen Seufzer aus. Gleich darauf sank er nach hinten und legte sich erschöpft auf den Fußboden.

Gus ergriff meine Hand und drückte so fest zu, dass sie blau wurde, dann entlud er sich in Ronalds Rachen. Der schluckte immer wieder, warf den Kopf in den Nacken und ritt jetzt förmlich auf Jerrys Riesenkolben.

Ich hatte inzwischen die Kamera vom Stativ abgeschraubt und machte zwischendurch Einzelaufnahmen. Die Studioleuchte wärmte so sehr, dass bei jedem von uns deutlich Schweißperlen zu sehen waren, die bestimmte Nahaufnahmen besonders interessant machten. Auch Joachims immer noch tropfender Schwanz war ein schönes Motiv. Ebenso wie Gus‘ Sperma auf den kurzen, Bartstoppeln in Ronalds Gesicht.

Bjørn hämmerte wie wild in Ronalds Arsch während Joachims Sahne an seinem Oberschenkel entlang auf den Fußboden tropfte. Ronald hatte inzwischen eine schöne Erektion und bearbeitete selbst seinen Schwanz.

Ich legte die Kamera beiseite und holte die Flasche Babyöl aus dem Bad. Ich wollte es jetzt noch einmal versuchen, ob ich Jerrys Schwanz in mich aufnehmen konnte. Ich wusste, dass das nicht schmerzfrei sein würde, war aber im wahrsten Sinne des Wortes so geil und gleichzeitig so entspannt, dass ich dachte, jetzt oder nie.

Ich flüsterte Jerry zu: „Bitte, versuch’s bei mir noch mal. Ich glaube, heute könnte es klappen“. Er strahlte mich an, während er Hansi mit beiden Händen an den Hüften packte und sagte: „ Sorry, mein Süßer… hier möchte jemand einen heißen Wunsch erfüllt haben“. Er griff mit einer Hand nach Viktor und führte seinen eisenharten Schwanz direkt ans Loch seines Mannes. Hansi machte erst ein etwas enttäuschtes Gesicht, lächelte dann und ließ den Kolben seines Mannes in seinen Anus gleiten. Der küsste seinem Hansi immer wieder Nacken und Rücken und gab sich ihm total glücklich hin.

Gus kam zu Jerry und mir, nahm ein Handtuch und säuberte penibel Jerrys Schwanz, um ihn dann kräftig einzuölen. Jerry legte mich mit seinem starken Arm in Seitenlage auf den Fußboden. Mein Schwanz war so hart und gespannt, dass ich befürchtete jede Sekunden abzuspritzen. Als dann Gus auch noch meine Rosette und meinen ‚G-Punkt‘ einölte, konnte ich nur noch mit äußerster Anstrengung eine Explosion verhindern. Ich biss die Zähne zusammen und hielt die Luft an.

Jerry gab sich mit den Vorbereitungen die größte Mühe und war so zärtlich, dass ich sofort wieder entspannte. Immer wieder weitete er mein Loch mit seinen Fingern und küsste mich gleichzeitig am Hals. Gus passte auf, dass Jerry wirklich nur Millimeter für Millimeter vorging und tropfte immer wieder etwas Öl nach. Trotzdem waren die Schmerzen fast unerträglich und ich biss in die Sessellehne, um nicht zu schreien. Dann merkte ich, dass der Riesenkolben bereits gegen die Prostata drückte und der Schmerz wich nach und nach einem der tollsten Gefühle, die ich beim Ficken jemals gehabt habe. Gus küsste abwechseln mich und Jerry und ich schwebte vor Glück.

Ich spürte das Pulsieren des Monsterschwanzes und merkte, dass sich mein Darm mit Sperma füllte. Jerry ließ sich auf mich fallen, lachte und grunzte gleichzeitig. Dabei küssten er und Gus mich so wild, dass mein Orgasmus zu einem wahren Feuerwerk wurde. Von meinem Sperma bekamen fast alle unsere Gäste etwas ab. Immer wieder brach es aus mir heraus und ich drehte mich mal in die eine und dann in die andere Richtung. Roberto und Bjørn knieten sich neben mich und leckten beide meinen Schwanz sauber. Hansi wischte Tropfen, die er auf die Backe bekommen hatte in seinen Mund und schluckte sie gierig. Selbst auf Joachims Brust waren einige Tropfen gelandet, die er genüsslich verrieb. Ich hatte es zum ersten Mal geschafft, meinen Orgasmus zu kontrollieren.

Weit nach Mitternacht machten sich Viktor und Hansi auf den Nachhauseweg. Kurz darauf verließen uns auch Joachim und Jerry. Nur Ronald saß immer noch nackt in unserer Küche und sah richtig traurig aus. „Habt Ihr das vorhin ernst gemeint? ... Ich meine, das mit den Holzarbeiten auf Eurem Hof“. – „Ja, klar! In Norwegen haben Tischler und Zimmerleute immer etwas zu tun. Holz ist der wichtigste Baustoff in unserem Land“. – „Ich weiß, aber dürfte ich wirklich bei Euch etwas arbeiten? Wenn ich eine Chance hätte, Euch auf diese Weise wiedersehen zu können, wäre das ein toller Gedanke“. – „Dann machen wir das so. Du kommst, wenn Du Zeit und Lust hast“.

Ronald spielte verträumt mit seinem Schwanz und lächelte. „Irgendwie habt Ihr alle unverschämt viel Glück… Ihr könnt das machen, was Ihr wollt, Ihr habt tolle Körper, Ihr vertragt Euch mit den meisten Menschen, Ihr braucht kaum Rücksichten zu nehmen, Ihr sprecht mehrere Sprachen… und … Eure Schwänze sind immer geil und einer schöner als der andere. Da kann man neidisch werden…“.

„Süßer, das hast Du doch auch alles… bis auf die Sprachen vielleicht … aber die kann man lernen“. Gus legte ihm den Arm um die Schulter und sah ihn ernst an.

„Nee, habe ich nicht. Meine Mutter braucht mich, daher kann ich nicht machen, was ich will. Für meinen Körper müsste ich viel mehr tun, habe aber keine Zeit. Es gibt viele Leute, die mich nicht mögen und die ich nicht mag, also streite ich mich mit ihnen. Ich muss auf meine Mutter, meine Kollegen und meine Nachbarn Rücksicht nehmen und kann mich nie wirklich ausleben. Na ja, und mein Schwanz macht auch nicht immer, was er soll… und richtig schön ist er auch nicht“.

„Ehy Mann, Du bist ja wirklich ein Pessimist… Mach und sag doch einfach, was Du denkst. Du bist ein toller Typ. Deine Mutter wird auch mal ein paar Tage ohne Dich auskommen, sie ist ja nicht hilflos. Deine Kollegen sehen in Unterhose auch alle gleich aus. Du musst irgendwie mit ihnen zusammenarbeiten, aber verbrüdern brauchst Du Dich mit ihnen nicht. Und was Deine Nachbarn von Dir denken, kann Dir doch völlig egal sein. Du hast gute Freunde, ob nun ganz nah, so wie Viktor und Hansi oder bald etwas weiter weg, so wie uns, Joachim und Jerry. Über Deinen Schwanz musst Du Dir nun überhaupt keine Gedanken machen… der ist klasse und funktioniert doch bestens“.

„Pah, ich kriege nicht mal richtig einen hoch, obwohl ich heute super geil war und Ihr alle der absolute Wahnsinn wart, habe ich nicht einmal abgespritzt. Ich würde gern, kann aber nicht. Ich hatte zwar zum Schluss seit langem mal wieder einen richtig Steifen, aber war so aufgeregt, dass es eben dann doch nicht gereicht hat“.

Roberto setzte sich jetzt an die andere Seite von Ronald und sagte leise: „Kannst Du Dich erinnern, ob das mal anders war? Oder geht Dir das schon immer so?“. – „Das war mal anders. Als ich so 16-17 war brauchte ich bloß anfassen und er stand wie eine Eins und spritzte manchmal zweimal am Tag. Nach dem Tod von meinem Vater und als ich in die Lehre kam, war damit Schluss. Seit dem muss ich mich wahnsinnig konzentrieren und brauch immer was Hartes im Arsch, sonst geht gar nichts, obwohl ich dauernd Lust habe“.

Gus schaute ihn nachdenklich an und kraulte ihm den Nacken. „Hätte ich mich vorhin nicht so verausgabt, würde ich jetzt Deinen Schwanz so lange bearbeiten, bis Du den schönsten Orgasmus Deines Lebens hättest“. Ronald lächelte und schaute wieder auf seine Körpermitte. „Du bist lieb… ja, ich glaube ich brauche jemanden, der sich nur für mich interessiert und Geduld mit mir hat“.

„Möchtest Du heute Nacht bei uns bleiben?“, fragte ich. „Dürfte ich denn? Meine Mutter wird mir zwar morgen Vorhaltungen machen und genau wissen wollen, wo ich die Nacht war, aber das wäre mir egal“. – „Klar, wenn Du mit uns in einem Bett schlafen magst. Ich muss mich jetzt hinhauen, sonst verpassen Bjørn und Roberto morgen noch das Flugzeug“, sagte ich, stand auf und ging ins Bad.

„Sowas wie Euch treffe ich nie wieder… es ist wirklich sch…, dass Ihr bald alle weg seid“.

Wir schliefen alle bis etwa zehn Uhr, konnten noch gemeinsam frühstücken und ich fuhr dann Bjørn und Roberto zum Flughafen. Gus und Ronald blieben zuhause und wollten noch etwas aufräumen.

Gus erzählte dann später, was geschah, nachdem unsere orangefarbene Ente mit mir und den ‚beiden‘ Norwegern um die Ecke verschwunden war.

Ronald wollte unbedingt eben bei seiner Mutter vorbei und nach dem Rechten schauen und dann zurückkommen.

Gus wartete fast eine halbe Stunde auf ihn und hatte schon fast nicht mehr geglaubt, dass Ronald noch einmal wieder auftauchen würde, als es plötzlich zweimal klingelte.

Ronald stand völlig aufgelöst und schluchzend vor der Tür. „Die Alte hat mich fertig gemacht. Sie wollte mir verbieten noch einmal aus dem Haus zu gehen und verlangte von mir, dass ich bei ihr bleiben sollte, bis ich morgen früh zur Arbeit müsste. Ich…ich…ich habe ihr einen Blumentopf vor die Füße geschmissen und gesagt, sie könnte mich mal… Daraufhin hat sie mich rausgeschmissen“.

„Süßer, komm erstmal rein… müssen ja nicht alle Leute mitkriegen, was passiert ist“.

Ronald konnte sich kaum beruhigen und saß am Küchentisch und flennte hemmungslos. Gus strich ihm immer wieder über den Kopf und massierte ihm den Nacken. Es half nichts.

„Sie wird sich das bald anders überlegen. Lass sie einfach erstmal in Ruhe. Du kannst so lange hier bleiben, wie Du möchtest. Notfalls muss Viktor mal mit ihr sprechen. Er kennt sie besser als wir.“ – „Macht der doch nie…“, kam es schluchzend. „Macht er doch, das verspreche ich Dir“. Gus nahm Ronald in den Arm und gab ihm einen Kuss. „Glaubst Du wirklich?“ – „Viktor mag Dich unglaublich gern. Du merkst das bloß nicht…“. „Der hat doch seinen Hansi“. – „Ja und? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich mag Dich doch auch sehr gern und habe meinen Walter. Ich würde doch auch alles für Dich tun“. „Wirklich? Meinst Du das wirklich ernst?... Geht das überhaupt?“

„Das geht! Nun entspann Dich. Ruh Dich aus! Leg Dich hin oder mach einfach, wozu Du Lust hast. Ich gehe erstmal ins Bad. Dann sehen wir weiter“.

Als Gus aus dem Bad kam, sah er, dass Ronald sich ausgezogen hatte und auf dem Bett lag, auf dem Bauch und den Kopf zwischen den Händen vergraben.

Gus setzte sich neben ihn und massierte seine Schultern und den Nacken. „Tut das gut?“ „Oh ja…ja…herrlich, bitte mach weiter!“. „Sag, wenn Du nicht mehr magst!“. Gus griff nach einer kleinen Flasche Massageöl, die immer auf dem Nachttisch stand, rieb seine Hände ein und strich in gleichmäßigen Bewegungen vom Hals bis zum Po.

Ronald seufzte, schluchzte und stöhnte abwechselnd. Hin und wieder hob er seinen Kopf und lächelte mit roten, verheulten Augen. Dann krallte er sich in Gus‘ Oberschenkeln fest, um gleich darauf wieder völlig zu entspannen. „Was passiert, wenn Walter jetzt nach Hause kommt?“. – „Gar nichts… der legt sich dann neben Dich und lässt sich auch massieren“. „Mmmm… kann ich mir nicht vorstellen, aber mach weiter! Es ist sooooo schön“.

Immer wieder glitten Gus‘ Hände auf dem kräftigen, muskulösen Rücken bis zu den Pobacken. Hin und wieder drückte Gus einen Finger wie nebenbei in die Poritze und berührte zärtlich die Rosette. Jedes Mal grunzte Ronald dabei laut.

„Dreh Dich mal um!”, bat Gus und half gefühlvoll mit beiden Händen nach. „Was gefällt Dir eigentlich an Deinem Körper nicht?“, fragte er. „Alles, ich bin zu fett und viel zu wenig trainiert“. – „Quatsch, Du hast schöne Muskeln, tolle kräftige Beine, einen süßen, knackigen Po und das kleine Bäuchlein steht Dir sehr gut“. „Du bist so lieb“, Ronald hob seinen Oberkörper leicht und küsste Gus. Der hielt den Kopf fest und schob seine Zunge ganz tief zwischen die schmalen, roten Lippen. Die beiden saßen sich jetzt aufrecht gegenüber und Gus umfasste Roland mit beiden Armen. Sein Schwanz stand senkrecht und berührte den dunkleren, schlappen aber ästhetisch fleischigen Penis seines Gegenübers.

„Ich kann Männer einfach nicht weinen sehen. Ich möchte, dass Du Dir keine Sorgen machst und glücklich bist. Glaubst Du mir das?“ Gus flüsterte ganz leise. Ronald seufzte und ließ sich wieder fallen.

Gus träufelte noch etwas Öl auf Ronalds Bauch, verteilte es gleichmäßig von den Nippeln bis zum Schwanz, den er zwischen beide Handflächen nahm und kräftig massierte. Ronald schloss die Augen und dirigierte Gus Hand zu seinem Po, dabei stöhnte er so laut also ob ein Orgasmus unmittelbar bevorstünde. Jetzt kamen die Fingerspitzen zum Einsatz. Ganz langsam und sehr zärtlich wanderten sie immer wieder über die Bauchdecke zum Schwanz, den Sack und die Innenseiten der Oberschenkel, dann die Waden hinab bis zu den Fußsohlen. Jeder Zeh wurde massiert. Schließlich nahm Gus jeden Zeh einzeln in den Mund und ließ seine Zungenspitze über den Fußrücken gleiten. Wieder und wieder massierte er zwischendurch den schönen Schwanz, der sich jetzt tatsächlich ganz allmählich mit Blut füllte. Ronald schien zu schlafen und stöhnte nur noch ganz leise.

Immer wieder setzte Gus sowohl Zungenspitze wie Fingerspitzen ein und drückte zwischendurch auch seinen heißen, roten Kolben gegen Ronalds Schwanz.

„Mein Gott, ist das schön…“, flüsterte Ronald. „Schieb bitte Deinen Schwanz bei mir rein“. Gus schüttelte den Kopf und massierte stattdessen den jetzt gar nicht mehr so schlappen Schwanz noch intensiver. Seine Lippen näherten sich jetzt den Hoden. Seine Zunge umkreiste den Schaft und dann versenkte er den Schwanz ganz in seinem Mund.

Ronald stöhnte jetzt wieder lauter, lächelte, öffnete kurz die Augen und setzte sich kurz auf. Gus drückte ihn sanft aber bestimmt wieder zurück und strich ihm behutsam über den Kopf. Er entließ den Schwanz nicht aus seinem Mund. Der war zwar zwischendurch wieder schlapp geworden, wurde jetzt aber wieder härter und wärmer. Gus presste jetzt seine Lippen fester um den Schaft und bewegte sie in einem kurzen Rhythmus auf und ab.

„Ooohhh… es geht. Ich komme, ich komme… Mensch, ich komme”, Ronald schrie fast. Er krallte sich mit seinen Fingern in Gus‘ Po und stieß ihm seinen Schwanz tief in den Rachen, so dass er kurz würgen musste. Immer wieder pulsierte der jetzt steinharte Kolben und eine Ladung nach der anderen entlud sich tief in Gus‘ Mundhöhle. Der schluckte und schluckte, machte aber tapfer weiter. Auch als Ronald seinen Schwanz zurückziehen wollte, hielt er ihn fest und gab den Schwanz nicht frei.

Ronald wandte sich, bäumte sich auf, wimmerte und lachte gleichzeitig. Befreien konnte er sich von Gus‘ starken Armen allerdings nicht. Der saugte und leckte ohne Pause weiter, dabei rieb er seinen Kolben immer wieder an Ronalds Waden. Der quiekte jetzt mehr und versuchte etwas zu sagen, aber Gus ließ auch das nicht zu, sondern legte ihm behutsam die Hand auf den Mund.

Endlich gab Gus den jetzt wieder etwas schlapperen Schwanz frei und suchte sofort Ronalds Lippen. Mit einem langen warmen Kuss erstickte er jeden Laut, der von Ronald noch kommen wollte. Fest drückte er jetzt seinen steinharten Schwanz gegen die eingeölte Bauchdecke und spritze ohne Vorwarnung ab, bewegte ihn dabei hin und her, um das Sperma zu verteilen.

„Na, sagst Du immer noch, Du könntest keinen Steifen kriegen? Klappt doch bestens“, lachte Gus und sah Ronald liebevoll an. „Da ist noch so viel Kraft drin. Das reicht für noch viel mehr“.

„Du bist so wahnsinnig lieb. Komm, bleib noch ein bisschen bei mir liegen. Du fühlst Dich so gut an und Dein Sperma riecht köstlich“. Ronald legte seinen Arm um Gus und beide schliefen ein.

Als ich nach Hause kam, ahnte ich sofort, was gelaufen war. Ich gönnte es Ronald, war aber einen ganz kurzen Moment auch etwas eifersüchtig. Ich hätte gern vorher gewusst, was Gus vorhatte. Aber als ich mich ausgezogen hatte und nackt neben meinem Schatz lag, war dieses Gefühl auch schon wieder verflogen. Er grunzte nur kurz und schlief dann tief und fest weiter. Der Geruch seines Spermas machte mich so geil, dass ich meinen Steifen bei ihm zwischen die Oberschenkel schieben musste, nur wenige rhythmische Bewegungen machen brauchte, um sofort eine kleine aber intensive Explosion zu haben. Bevor auch ich einschlief, dachte ich nur noch, dass die Bettwäsche nun endgültig gewechselt werden musste. Öl und Sperma hatten deutliche Spuren hinterlassen.

Abends gingen wir zusammen zu Viktor, der sich Ronalds Geschichte gelassen anhörte, ihn spontan in den Arm nahm und sagte: „Mensch Alter, das kriegen wir hin. Ich kenne doch Deine Mutter ganz gut. Ich gehe nachher mal rüber und spreche mit ihr. Überlass das mir. Mach’s Dir mit Hansi und den Jungs gemütlich… das wird schon“, dabei schaute er Ronald so liebevoll an, dass ich nicht verstehen konnte, warum die beiden nie richtig zusammengekommen waren.

Es zeigte sich, dass Ronalds Mutter fast zerknirschter war als ihr Sohn. Nachdem Viktor ihr klar gemacht hatte, was in Ronald vorging und, dass es an der Zeit war, ihn sein eigenes Leben leben zu lassen, versprach sie, sich um eine Haushaltshilfe zu kümmern und Ronald keine Vorschriften mehr zu machen.

In der letzten Septemberwoche überschlugen sich die Ereignisse dann plötzlich. Ich bekam Post von ‚Barnevernet‘ in Asker. Man freute sich, mir eine Praktikantenstelle ab dem 2. Januar anbieten zu können und erwartete meine Papiere einschließlich einer Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung bis zum 15. November. Zwei Tage später standen abends Jerry und Joachim bei uns vor der Tür und hielten zum einen ein Schreiben des ‚ State Department of State‘ und zum anderen einen Brief des ‚Königlich Norwegischen Generalkonsulates‘ in Hamburg in der Hand. Jerry hatte die Stelle eines „Clerk of Consular Affairs“ bekommen und Joachim seine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis.

Wir waren uns einig, gemeinsam umziehen zu wollen und diskutierten eine praktische und kostengünstige Lösung.

Joachim und Jerry würden eine geräumige Fünf-Zimmer-Betriebswohnung auf dem Gelände von Grønnt-Hus beziehen. Gus und ich wollten ein kleines Haus am Stadtrand von Asker mieten. Es gehörte einem Vetter von Onkel Odd und hatte dringenden Renovierungsbedarf, was im Winter schwieriger zu realisieren war als in den warmen Monaten. Es gab also sowohl die Herausforderung, die Möbel und persönlichen Dinge von vier Männern aus zwei verschiedenen Orten in Deutschland an zwei verschiedene Orte in Norwegen zu verfrachten, als auch beide Wohnungen für einen Einzug vorzubereiten.

Gus machte den Vorschlag, dass Jerry und ich noch im Oktober nach Norwegen fahren, und die wichtigsten Dinge in den Wohnungen vorbereiten sollten. Wir könnten Hilfe von Karl und Erik und eventuell von Kjell, Roberto, Bjørn und Onkel Odd bekommen. Er selbst und Joachim würden dann in Bremen alles für den Umzug vorbereiten. Dazu gehörten auch das Anmieten eines LKWs und die Frage an Ronald, ob er Zeit und Lust hätte uns zu begleiten und für uns den LKW hin und zurück zu fahren.

Schon am nächsten Tag sprachen wir mit Ronald, der sofort zustimmte und begeistert war uns helfen zu können. Er wollte auch den LKW über seine Firma besorgen.

Eine Woche später saßen Jerry und ich bereits in unserer Ente und fuhren Richtung Frederikshavn, um mit Larvik-Line nach Norwegen überzusetzen. Nach dreizehn Stunden Fahrt kamen wir auf Bekketangen an, wo wir für zwei Nächte Quartier bezogen, um die Formalitäten für unser Haus in Asker zu erledigen und natürlich um Bjørn und Roberto zu treffen.

Unsere Auswanderung hatte begonnen.

[Die interessante und spannende Zeit in Bremen war nun endgültig vorbei. Wir haben den Kontakt zu all unseren Freunden bis heute aufrecht gehalten. Viktor und Hansi haben sich ein Jahr nach unserem Umzug getrennt. Sie sind im Guten auseinandergegangen. Viktor lebt jetzt seit über 40 Jahren mit Ronald zusammen.

Hansi hat noch mehrere Partner in Bremen gehabt, ist später nach Berlin gezogen und hat seit 15 Jahren dort ein eigenes Restaurant zusammen mit einem Freund.

Auch Jerry und Joachim sind nach etwa fünf Jahren auseinander gegangen. Sie leben aber beide noch in Oslo und sehen sich regelmäßig zusammen mit ihren neuen Partnern. Joachim ist seit einem Jahr im Ruhestand, lebt zusammen mit seinem Partner (einem Gärtner von Grønnt Hus) in einem Haus direkt am Oslofjord. Jerry ist norwegischer Staatsbürger geworden und arbeitete bis vor ein paar Jahren für ‚Kunstnernes Hus‘ in Oslo. Dort hat er auch seinen neuen Partner kennengelernt. Beide wohnen seit Eriks Tod in der Wohnung in Majorstua.

Roberto und Bjørn betreiben nach wie vor Bjørnstangen erfolgreich. Sie haben vor 18 Jahren geheiratet und einen Waisenjungen aus Holmestrand adoptiert. Er wird eines Tages den Hof übernehmen und hat schon heute die Verantwortung für das Tagesgeschäft. Auf Bjørnstangen gibt es inzwischen ein Ausflugs-Café und Gästezimmer.

Gus und ich sind vor zwanzig Jahren für Grønnt Hus nach Amsterdam gezogen, organisierten dort den Blumen-Import für die Firma, haben dann noch drei Jahre das Blumengeschäft zwischen Grønnt Hus und Italien direkt an Ort und Stelle im Dorf von Andrea koordiniert und sind nun seit einigen Jahren wieder zurück in meiner alten Heimatstadt.

Jörgen führte erfolgreich bis zu seinem Tode vor einem Jahr die Kanzlei von Vatern.

Zu Heiko hatten wir den Kontakt leider völlig verloren und erfuhren erst vor zwei Jahren, dass er bereits Ende der 90iger Jahre an AIDS gestorben war.]


(Dran bleiben, es geht im Kapitel 11 weiter)



 
 
 

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